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Rechtsanwälte Fachanwälte Bankrecht Schwabing: 2 Einträge gefunden

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Branche: Rechtsanwälte Fachanwälte Bankrecht Schwabing
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Brancheninfo: Rechtsanwälte Fachanwälte Bankrecht

Rechtsanwalt Bankrecht München

Mit dem Begriff Rechtsanwalt Bankrecht bezeichnet man einen Rechtsanwalt der seinen Tätigkeitsschwerpunkt in den Bereichen Bankrecht und Börsenrecht hat (abgekürzt RA TS Bank- und Börsenrecht). Oder jedoch ein Rechtsanwalt der seinen Tätigkeitsschwerpunkt in den Bereichen Bankrecht und Kapitalmarktrecht hat (abgekürzt RA TS Bank- und Kapitalmarktrecht)
Bankrecht und Börsenrecht sowie Bankrecht und Kapitalmarktrecht überschneiden sich in erheblichem Maße. Häufig werden die Teilbereiche auch unter dem Begriff Bankrecht (BankR) zusammengefasst. Häufig handelt es sich bei einem Rechtsanwalt der sich mit Bankrecht und Börsenrecht beschäftigt bzw. einem Rechtsanwalt der sich mit Bank- und Kapitalmarktrecht beschäftigt, um einen Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht.

Mit welchen Gesetzen arbeitet ein Rechtsanwalt im Bankrecht?

Für einen Anwalt mit dem Tätigkeitsschwerpunkt Bankrecht sind zahlreiche Gesetze relevant. Zu den wichtigsten gehören das Kreditwesengesetz, das Pfandbriefgesetz, das Scheckgesetz, das Wechselgesetz, das Investmentgesetz, das Wertpapiererwerbs- und Übernahmegesetz, das Wertpapierhandelsgesetz sowie die Solvabilitätsverordnung. Zudem sind für den Rechtsanwalt der auf Bankrecht und Börsenrecht spezialisiert ist, die AGB (Allgemeinen Geschäftsbedingungen) von Banken und Sparkassen von erheblicher Bedeutung.
- Das Kreditwesengesetz (KWG): Das Kreditwesengesetz ist ein Mechanismus im Bankrecht, der die Funktionsfähigkeit des Kreditwesens absichert, und die Gläubiger vor dem Verlust der Einlagen schützt. Häufig vertritt ein Rechtsanwalt im Bankrecht Mandanten, die gegen Regelungen aus dem Kreditwesengesetz verstoßen haben.
- Das Pfandbriefgesetz (PfandBG): Hier findet der Rechtsanwalt der auf Bankrecht spezialisiert ist, diverse Regelungen zur Emission von Pfandbriefen (Anleihen, die von Pfandbriefbanken ausgegeben werden). Am häufigsten hat der Rechtsanwalt in diesem Bereich des Bankrechts mit Hypothekenpfandbriefen und Öffentlichen Pfandbriefen zu tun, seltener mit Schiffspfandbriefen und Flugzeugpfandbriefen.
- Das Scheckgesetz (ScheckG): Das Scheckgesetz gibt dem Anwalt im Bereich des Bankrecht rechtliche Vorgaben an die Hand, die die Ausgabe und Gültigkeit von Schecks betreffen. Dieser Teil des Bankrecht bildet die Rechtsgrundlage für den Scheckverkehr.
- Das Wechselgesetz (WG): Das Wechselgesetz ist für den Rechtsanwalt im Bereich Bankrecht besonders in Verbindung mit dem Scheckgesetz von Bedeutung. Es basiert auf dem Genfer Wechselrechtsabkommen von 1930.
- Das Investmentgesetz (InvG): Mit dem Investmentgesetz soll die Bundesrepublik Deutschland als Investmentstandort weiterentwickelt werden. Für Rechtsanwälte im Bankrecht, die sich mit dem Teilaspekt des Investmentrechts beschäftigen, ist es von besonderer Bedeutung.
- Das Börsengesetz (BörsG): In diesem Teil des Bankrechts findet der Rechtsanwalt alle Regelungen, die den geschäftlichen Verkehr an der Börse regeln. Im Börsengesetz ist auch die Börsenaufsicht sowie die Zulassung und eventuelle Strafen geregelt.
- Das Wertpapiererwerbs- und Übernahmegesetz (WpÜG): Hier sind Rechte und Pflichten bei Erwerb oder Übernahme von Geschäftsanteilen geregelt. Für den Rechtsanwalt im Bankrecht ist dieses Gesetz insbesondere von Bedeutung, wenn er Mandanten bei der Übernahme von solchen Anteilen berät oder diese für ihn abwickelt.
- Das Wertpapierhandelsgesetz (WpHG): Im Wertpapierhandelsgesetz ist der Wertpapierhandel in der Bundesrepublik Deutschland geregelt. Unternehmen, die Wertpapiere an der Börse handeln, verfügen meist über Anwälte mit dem Tätigkeitsschwerpunkt Bankrecht, die sie beim Wertpapierhandel beraten. Bei Verstößen gegen das Wertpapierhandelsgesetz (insbesondere bei sogenannten "Insidergeschäften") drohen empfindliche Strafen. Häufig erwirkt ein Rechtsanwalt mit Hilfe dieser Sparte aus dem Bankrecht auch die Zahlung von Schadenersatz.
- Die Solvabilitätsverordnung (SolvV): In dieser Verordnung findet ein Rechtsanwalt, der auf das Bankrecht spezialisiert ist, Regelungen bezüglich der Mindesteigenkapitalbestimmungen.

Schwabing

Schwabing

Schwabing ist ein Stadtviertel nördlich der Münchner Innenstadt. Schwabing besteht aus den Bezirken Schwabing-West (Stadtbezirk 4) und Schwabing-Freimann (Stadtbezirk 12). Schwabing-West ist ca. 437 Hektar groß, Schwabing-Freimann 2500 Hektar. Insgesamt leben in den beiden Bezirken ungefähr 114000 Münchnerinnen und Münchner.
Schwabing zählt bei Einheimischen und Touristen gleichermaßen zu den beliebtesten Stadtvierteln Münchens.

Lage und Verkehrsanbindung von Schwabing

Die Stadtbezirke die Schwabing ergeben, liegen im Münchner Norden. Die östliche Grenze von Schwabing bilden der Englische Garten und die Isar, die westliche der Stadtteil Neuhausen. Im Norden liegen die Stadtviertel Milbertshofen und Freimann. Im Süden grenzt Schwabing an die Maxvorstadt, Schwabing (und die bekannte Leopoldstraße) beginnen am Siegestor.
Verkehrsmäßig ist Schwabing äußerst gut erschlossen. Das Viertel wird von den U-Bahnlinien U3 und U6 sowie von mehreren Bus- und Tramlinien bedient. Die Innenstadt sowie der Hauptbahnhof sind so jeweils in nur wenigen Minuten zu erreichen. Auch für Autofahrer ist Schwabing aufgrund der Nähe des Mittleren Rings gut zu erreichen. Die Autobahn A9 Richtung Nürnberg beginnt in Schwabing.

Die Geschichte von Schwabing

Schwabing kann auf eine längere Geschichte zurückblicken, als die Stadt München. Erstmals urkundlich erwähnt wurde Schwabing als "Svapinga" um 782 (Zum Vergleich: München wurde erst 1158 gegründet).
Der Name geht vermutlich auf den Gründer des Dorfes, einen aus Schwaben stammender Siedler ("Svapo" genannt), zurück. 1886 erlangte Schwabing den Status einer Stadt. 1890 wurde dann die Eingemeindung von Schwabing in die Stadt München durchgeführt.

Schwabing als kulturelles Zentrum Münchens

Mit der Gründung der Universität wurde München um die Jahrhundertwende zu einem der kulturellen Zentren in Deutschland. Das Stadtviertel Schwabing nimmt in diesem Zusammenhang eine besondere Rolle ein: zusammen mit der Maxvorstadt (wo die Universitäten beheimatet sind) war Schwabing die Wirkungsstätte der Wahl vieler bekannter Künstlerinnen und Künstler. Zu den bekanntesten gehören die Mitglieder der Künstlergruppe "Blauer Reiter" um den Maler Wassily Kandinsky, Paul Klee, Franz Marc und die Literaten Heinrich und Thomas Mann, Frank Wedekind, Rainer-Maria Rilke, Ludwig Thoma, Lion Feuchtwanger, Joachim Ringelnatz und viele mehr.
Auch politisch spielte Schwabing häufig eine wichtige Rolle. In Schwabing wohnten die Hauptprotagonisten der bayrischen Räterevolution, Wladimir Iljitsch Lenin verbrachte einige Jahre in Schwabing und die Schwabinger Krawalle in den 60er Jahren waren eine der ersten Jugendrevolten Europas, die später in die 68er Bewegung mündeten.

Die beliebtesten Orte in Schwabing

Schwabing ist bei den Münchnern in erster Linie wegen dem besonderen Flair und der hohen Lebensqualität beliebt. So belegt die Leopoldstraße (die vom Siegestor zur Münchner Freiheit führt) mit ihren zahlreichen Straßencafés und Geschäften unangefochten den ersten Platz unter den Münchner Flaniermeilen. Zum Verweilen laden auch das Atrium und der Park an der Münchner Freiheit ein. Darüber hinaus ist der Englische Garten, der weltweit größte innerstädtische Park, von Schwabing aus in nur wenigen Minuten zu erreichen.