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Rechtsanwalt Bankrecht Lehel: 4 Einträge gefunden

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Branche: Rechtsanwalt Bankrecht Lehel
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Brancheninfo: Rechtsanwalt Bankrecht

Rechtsanwalt Bankrecht München

Mit dem Begriff Rechtsanwalt Bankrecht bezeichnet man einen Rechtsanwalt der seinen Tätigkeitsschwerpunkt in den Bereichen Bankrecht und Börsenrecht hat (abgekürzt RA TS Bank- und Börsenrecht). Oder jedoch ein Rechtsanwalt der seinen Tätigkeitsschwerpunkt in den Bereichen Bankrecht und Kapitalmarktrecht hat (abgekürzt RA TS Bank- und Kapitalmarktrecht)
Bankrecht und Börsenrecht sowie Bankrecht und Kapitalmarktrecht überschneiden sich in erheblichem Maße. Häufig werden die Teilbereiche auch unter dem Begriff Bankrecht (BankR) zusammengefasst. Häufig handelt es sich bei einem Rechtsanwalt der sich mit Bankrecht und Börsenrecht beschäftigt bzw. einem Rechtsanwalt der sich mit Bank- und Kapitalmarktrecht beschäftigt, um einen Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht.

Mit welchen Gesetzen arbeitet ein Rechtsanwalt im Bankrecht?

Für einen Anwalt mit dem Tätigkeitsschwerpunkt Bankrecht sind zahlreiche Gesetze relevant. Zu den wichtigsten gehören das Kreditwesengesetz, das Pfandbriefgesetz, das Scheckgesetz, das Wechselgesetz, das Investmentgesetz, das Wertpapiererwerbs- und Übernahmegesetz, das Wertpapierhandelsgesetz sowie die Solvabilitätsverordnung. Zudem sind für den Rechtsanwalt der auf Bankrecht und Börsenrecht spezialisiert ist, die AGB (Allgemeinen Geschäftsbedingungen) von Banken und Sparkassen von erheblicher Bedeutung.
- Das Kreditwesengesetz (KWG): Das Kreditwesengesetz ist ein Mechanismus im Bankrecht, der die Funktionsfähigkeit des Kreditwesens absichert, und die Gläubiger vor dem Verlust der Einlagen schützt. Häufig vertritt ein Rechtsanwalt im Bankrecht Mandanten, die gegen Regelungen aus dem Kreditwesengesetz verstoßen haben.
- Das Pfandbriefgesetz (PfandBG): Hier findet der Rechtsanwalt der auf Bankrecht spezialisiert ist, diverse Regelungen zur Emission von Pfandbriefen (Anleihen, die von Pfandbriefbanken ausgegeben werden). Am häufigsten hat der Rechtsanwalt in diesem Bereich des Bankrechts mit Hypothekenpfandbriefen und Öffentlichen Pfandbriefen zu tun, seltener mit Schiffspfandbriefen und Flugzeugpfandbriefen.
- Das Scheckgesetz (ScheckG): Das Scheckgesetz gibt dem Anwalt im Bereich des Bankrecht rechtliche Vorgaben an die Hand, die die Ausgabe und Gültigkeit von Schecks betreffen. Dieser Teil des Bankrecht bildet die Rechtsgrundlage für den Scheckverkehr.
- Das Wechselgesetz (WG): Das Wechselgesetz ist für den Rechtsanwalt im Bereich Bankrecht besonders in Verbindung mit dem Scheckgesetz von Bedeutung. Es basiert auf dem Genfer Wechselrechtsabkommen von 1930.
- Das Investmentgesetz (InvG): Mit dem Investmentgesetz soll die Bundesrepublik Deutschland als Investmentstandort weiterentwickelt werden. Für Rechtsanwälte im Bankrecht, die sich mit dem Teilaspekt des Investmentrechts beschäftigen, ist es von besonderer Bedeutung.
- Das Börsengesetz (BörsG): In diesem Teil des Bankrechts findet der Rechtsanwalt alle Regelungen, die den geschäftlichen Verkehr an der Börse regeln. Im Börsengesetz ist auch die Börsenaufsicht sowie die Zulassung und eventuelle Strafen geregelt.
- Das Wertpapiererwerbs- und Übernahmegesetz (WpÜG): Hier sind Rechte und Pflichten bei Erwerb oder Übernahme von Geschäftsanteilen geregelt. Für den Rechtsanwalt im Bankrecht ist dieses Gesetz insbesondere von Bedeutung, wenn er Mandanten bei der Übernahme von solchen Anteilen berät oder diese für ihn abwickelt.
- Das Wertpapierhandelsgesetz (WpHG): Im Wertpapierhandelsgesetz ist der Wertpapierhandel in der Bundesrepublik Deutschland geregelt. Unternehmen, die Wertpapiere an der Börse handeln, verfügen meist über Anwälte mit dem Tätigkeitsschwerpunkt Bankrecht, die sie beim Wertpapierhandel beraten. Bei Verstößen gegen das Wertpapierhandelsgesetz (insbesondere bei sogenannten "Insidergeschäften") drohen empfindliche Strafen. Häufig erwirkt ein Rechtsanwalt mit Hilfe dieser Sparte aus dem Bankrecht auch die Zahlung von Schadenersatz.
- Die Solvabilitätsverordnung (SolvV): In dieser Verordnung findet ein Rechtsanwalt, der auf das Bankrecht spezialisiert ist, Regelungen bezüglich der Mindesteigenkapitalbestimmungen.

Lehel

Lehel München

Mit dem Begriff Lehel wird ein zentral gelegener Münchner Stadtteil bezeichnet. Gemeinsam mit dem Altstadt-Viertel bildet das Lehel den Bezirk "Altstadt-Lehel" (Bezirk1). Der Bezirk ist lediglich 316 Hektar groß und wird von ungefähr 18000 Münchnern und Münchnerinnen bewohnt.

Lage und Verkehrsanbindung des Lehel

Das Lehel schließt direkt östlich an die Altstadt an. Im Westen bildet somit der Altstadtring die Grenze des Viertels. Im Osten wird das Lehel durch die Isar begrenzt. Das nördliche Ende bilden die Königinstraße und die Max-Joseph Brücke, das südliche die Ludwigsbrücke.
Das Lehel verfügt über eine sehr gute Verkehrsanbindung. Das Viertel wird unter anderem von den U-Bahn Linien 4 und 5 sowie von diversen Tram- und Buslinien bedient. Für Autofahrer ist die günstige Lage direkt am Altstadtring von großem Vorteil.

Geschichte des Lehel

Bereits im 14. Jahrhundert war der Bereich des heutigen Stadviertels Lehel bewohnt. Ärmere Leute, die nicht in der Stadt wohnen durften, besiedelten das von Wasserläufen und Wald dominierte Gebiet. Das Lehel ist somit die älteste Vorstadt Münchens. 1724 wurde das Lehel in die Stadt München (gegründet 1158) eingemeindet.
Im Zuge des 19. Jahrhunderts wurde das Lehel ein immer beliebteres Stadtviertel. Aufgrund der Nähe zur Innenstadt und der hohen Lebensqualität durch Isar und Englischem Garten hält diese große Beliebtheit bis heute an.

Woher kommt der Name Lehel?

Nach einer Reform des Münchner Stadtgebietes, die 1812 durchgeführt wurde, wurde das Lehel für einige Zeit wegen dem dort errichteten Kloster St. Anna offiziell als St.-Anna-Vorstadt bezeichnet. Diese Bezeichnung konnte sich jedoch nie durchsetzen: für die Münchner war das Gebiet östlich der Altstadt schon immer das Lehel. Die Herkunft des Namens Lehel als Bezeichnung für diesen Bereich ist nicht eindeutig geklärt. Auenwälder wurden früher häufig als "Lohe" bezeichnet, kleinere Wälder dieser Art als "Löhel". Sehr wahrscheinlich ist, dass der Name des Viertels hier seinen Ursprung hat.
Manche Historiker führen den Namen des Viertels allerdings auch auf die bayrische Bezeichnung für ein kleines Lehen ("Lehel") oder die Exekution des ungarischen Kriegsherren Lehel (die 955 in der Nähe von Regensburg stattfand) zurück. Früher wurde der Name des Viertels mit einem Rachenlaut (also "Lechel") ausgesprochen. Im Laufe der Zeit hat sich allerdings die schriftgetreue Aussprache durchgesetzt.

Das Lehel Heute

Das Lehel ist eines der beliebtesten Münchner Stadtviertel. Ein großer Teil der Altbauten ist inzwischen komplett saniert und renoviert, die Verkehrsanbindung wurde stetig verbessert. Im Lehel befinden sich zahlreiche Gebäude der bayrischen Staatsregierung (unter anderem das Wirtschaftsministerium, die Regierung von Oberbayern...).
Ein besonders beliebter Punkt im Lehel ist der (unter Graf Rumford erbaute) Englische Garten. Der Park ist einer der größten innerstädtischen Grünflächen weltweit. Nicht nur die Bewohner des Lehel schätzen den Englischen Garten. Ganz München und viele Touristen kommen regelmäßig, um die weitläufigen Wiesen, den Blick vom Monopteros oder eine Erfrischung im Biergarten am Chinesischen Turm zu genießen.