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Registrierkassen Forstenried: 2 Einträge gefunden

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Branche: Registrierkassen Forstenried
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Brancheninfo: Registrierkassen

Registrierkasse

Eine Registrierkasse bezeichnet eine Kasse, die ein Behältnis für Bargeld hat, eine Berechnung und Speicherung von Transaktionen durchführen kann und die in der Regel auch einen Beleg für den Kunden druckt. Die Registrierkasse wird vor allem im Einzelhandel eingesetzt.
Ein Unternehmen, das Registrierkassen verkauft, hat neben diesen meist noch Touchkassen, PC-Kassen und andere Kassensysteme für Einzelhandel und Gastronomie im Einsatz und bieten neben den Kassen selbst noch einen Verkauf-, Leasing-, Miet- und Reparaturservice rund um die Registrierkasse an.

Die Technik der Registrierkassen

Obwohl die Registrierkasse bereits über 100 Jahre alt ist, wird sie heute noch eingesetzt - allerdings mit veränderter Technik. Die beschrifteten Tastaturen - beziehungsweise Tasten - weichen vermehrt dem Touchscreen, da dieser flexibler ist und mehr Möglichkeiten bietet. Besonders in der Gastronomie setzen sich tragbare Kassenterminals durch, die per Funk mit dem Hauptterminal kommunizieren.
Im Einzelhandel wird die Registrierkasse immer noch eingesetzt, meist besteht sie aus dem Programm, dem Drucker und der Kassenlade. In vielen Geschäften ist dazu noch ein Barcode-Scanner, das Kundendisplay, eine elektronische Waage und ein Kreditkarten-Lesegerät mit angeschlossen. In größeren Unternehmen besteht die Registrierkasse oft aus einem speziellen System, das Buchhaltung, Kontrolle der Lagerhaltung und Nachbestellung der verkauften Ware mit dem eigentlichen Kassieren verbindet. Dieses Verfahren spart Zeit und Kosten.
Das "Self-Scanning"-System, bei dem der Kunde die Produkte selbst einscannt und kassiert, würde die Registrierkasse wohl teilweise verdrängen - allerdings sind solche Systeme bislang nicht über Pilotprojekte hinaus gekommen.

Die Geschichte der Registrierkassen

Die erste Registrierkasse der Welt erfand der Amerikaner James Ritty in Dayton, Ohio, 1879. Er wollte dem Diebstahl durch sein Personal beikommen und erfand deshalb eine Kasse mit Bargeldschublade, die sich nur mit dem typischen Klingel-Geräusch öffnen ließ. 1883 erhielt er zusammen mit seinem Partner John Birch das Patent auf die Registrierkasse.
Kurz darauf gründete er eine Firma zur Herstellung von Registrierkassen, die 1884 von John H. Patterson aufgekauft wurde. Die Firma National Cash Register Company, heute NCR Corporation, wurde sehr bald Marktführer in den USA und verzeichnete auch weltweiten Erfolg mit dem Produkt Registrierkasse.

Forstenried

Forstenried

Forstenried ist ein Münchner Stadtteil, der zusammen mit Obersendling, Thalkirchen, Fürstenried und Solln den Stadtbezirk 19 "Thalkirchen-Obersendling-Forstenried-Fürstenried-Solln" bildet. Forstenried gehört zu den südlichsten Stadtvierteln von München und liegt zwischen Fürstenried im Westen und Solln im Osten.
Momentan leben im Stadtbezirk 19 "Thalkirchen-Obersendling-Forstenried-Fürstenried-Solln" fast 78.000 Menschen auf einer Fläche von 1775 Hektar. Der Anteil an Senioren an der Bevölkerung von Forstenried ist mit 20 Prozent vergleichsweise hoch. In Forstenried und den angeschlossenen Vierteln leben außerdem unterdurchschnittlich wenige Ein-Personen-Haushalte - Forstenried ist ein Stadtviertel, in das besonders gerne Familien ziehen.

Geschichte von Forstenried

Forstenried blickt auf eine lange Geschichte zurück: Bereits 1166 wurde der Ortsname Forstenried erstmals erwähnt. Der ursprüngliche Name "Uorstersriet" stammt von den Wörtern Wald und Rodung ab. In Forstenried entstand um 1420 die Heilig Kreuz-Kirche, die in der heutigen Forstenrieder Allee steht.
Forstenried war jahrhundertelang geprägt von Landwirtschaft und einfachen Bauernhäusern. 1912 wurde Forstenried nach München eingemeindet. Einen großen Bevölkerungszuwachs erlebte Forstenried in dem Zeitraum zwischen 1959 und 1971, als in Forstenried drei Großwohnanlagen - Neu-Forstenried, Fürstenried Ost und Fürstenried West - gebaut wurden.

Forstenried heute

Durch den Bau der Großwohnanlagen und den Zuzug vieler Münchner ist Forstenried heute fast eine "Trabantenstadt". Allerdings sieht man die dörflichen Strukturen auch heute noch in Forstenried: Zwischen den großen, modernen Bauten stehen einige alte Bauernhäuser, auch die Landwirtschaft wird in Forstenried noch teilweise betrieben.
Forstenried ist heute ein reines Wohngebiet. In Forstenried gibt es kaum Industrie, ein Großteil der Arbeitsplätze entfällt auf den Siemensstandort an der Hofmannstraße. Insgesamt gibt es in Forstenried und den angeschlossenen Vierteln heute rund 52.000 Arbeitsplätze. Wie überall nimmt auch in Forstenried der Dienstleistungssektor an Bedeutung zu.
Forstenried ist für Familien so gut geeignet, weil es zahlreiche Möglichkeiten zur Naherholung gibt. Zum einen gibt es den Forstenrieder Park mitten in dem Stadtviertel, zum anderen zahlreiche Sportanlagen (23 Stück), ein Freibad und ein Hallenbad. Außerdem bietet Forstenried zusammen mit Thalkirchen, Fürstenried, Obersendling und Solln 20 Schulen, vier Bibliotheken, ein Theater und zwei Kinos.

Verkehrsanbindung in Forstenried

Für Autofahrer ist Forstenried gut erschlossen. Direkt durch Forstenried führt eine wichtige Autobahn Münchens, die A95. Wichtige Straßen in Forstenried sind die Drygalski-Allee, Forstenrieder Allee, Herterichstraße und Neurieder Straße.
Auch an die öffentlichen Verkehrsmittel ist Forstenried gut angebunden: Neben der U-Bahnlinie 3 (Haltestellen Fürstenried West, Basler Straße, Forstenrieder Allee) verkehren in Forstenried verschiedene Buslinien der MVG.