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Reisemediziner Milbertshofen: 4 Einträge gefunden

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Branche: Reisemediziner Milbertshofen
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Brancheninfo: Reisemediziner

Reisemedizin

Mit dem Begriff Reisemedizin wird das Fachgebiet der Medizin bezeichnet, das auf medizinische Leistungen im Zusammenhang mit Reisen spezialisiert ist.
Die Reisemedizin kümmert sich um die Beratung und Krankheitsvorbeugung vor Antritt der Reise, sowie um die Diagnose und Behandlungen von Krankheiten, die im Zusammenhang mit einer Reise auftreten.

Bedeutung der Reisemedizin

Die Mobilität der Menschen nimmt stetig zu. Die Reisen erfolgen dabei sowohl aus geschäftlichen, als auch aus privaten Gründen. Immer häufiger sind dabei tropische beziehungsweise subtropische Länder Reiseziele. Gerade (aber nicht nur) bei Reisen in diese Länder kann eine große Anzahl an Krankheiten auftreten.
Hier wird die immense Bedeutung der Reisemedizin deutlich. Sie hilft, etwaige Risiken bereits im Vorfeld zu minimieren. Tritt dennoch eine Erkrankung auf, kann die Reisemedizin auf einen umfangreichen Erfahrungsfundus zurückgreifen, wie bestimmte Symptome die im Zusammenhang mit Reisen in bestimmte Länder auftreten, am besten diagnostiziert und anschließend durch die Reisemedizin behandelt werden können.

Wer arbeitet im Fachgebiet der Reisemedizin

In erster Linie fällt die Zuständigkeit für die Reisemedizin in das Gebiet der Tropenmedizin. Speziell ausgebildete Tropenmediziner sind hierbei ausschließlich auf Erkrankungen spezialisiert, die in der tropischen oder subtropischen Klimazone auftritt.
Allerdings sind in Deutschland nur wenige Ärzte auf Tropenmedizin spezialisiert. Deshalb werden die in der Reisemedizin betreffende Tätigkeiten auch häufig von Allgemeinärzten ausgeführt - besonders, wenn es sich um Reisen in weniger exotische Länder oder einfach zu behandelnde, in der Reisemedizin gut erforschte Erkrankungen handelt.

Vorgehen der Reisemedizin

Im Vorfeld einer Reise setzt die Reisemedizin insbesondere auf Prophylaxe. Die Behandlung von Krankheiten durch die Reisemedizin nach einer Reise kann durch eine effektive Vorbeugung meist vermieden werden. Die in der Reisemedizin zur Vorbeugung durchgeführten Schritte bestehen aus:

- Aufklärung: Hierbei informiert die Reisemedizin über gesundheitliche Risiken im Zielland. Häufig reichen einfache Verhaltensregeln wie Hygienetipps oder Informationen zu Ernährung und lokalen Gegebenheiten, um (insbesondere einfache) Erkrankungen (wie Durchfall, Sonnenbrände etc.) zu verhindern. Diese Informationen hält die Reisemedizin für jedes Land bereit. Häufig sind sie auch im Internet abrufbar. Gerade bei Reisen in exotische Länder ist es aber weiterhin unerlässlich, einen auf Reisemedizin spezialisierten Arzt aufzusuchen.
- Medikamentöse Prophylaxe: Für manche Krankheiten gibt es eine medikamentöse Vorbeugung. Dies ist zum Beispiel bei Malaria der Fall. Bei Reisen in Malaria-Risikogebiete informiert die Reisemedizin über medikamentöse und andere Schutzmechanismen (wie Moskitonetze, spezielle Lotionen etc...)
- Impfungen: Gegen zahlreiche Infektionskrankheiten beugt die Reisemedizin mittels Impfungen vor. Neben den gängigen Standardimpfungen (Tetanus, Diphtherie), die ohnehin vorhanden sein sollten, sind in der Reisemedizin besonders Impfungen gegen Hepatitis A und B, Kinderlähmung, Tollwut, Typhus, Cholera, FSME (eine durch infizierte Zecken übertragene Krankheit) üblich.

Sollte dennoch eine Krankheit im Zusammenhang mit der Reise auftreten, wendet die Reisemedizin die diversen ambulanten und stationären Behandlungsmethoden an, die ihr zur Verfügung stehen.

Milbertshofen

Milbertshofen

Milbertshofen wird ein Stadtteil im Norden Münchens genannt. Zusammen mit dem Stadtteil "Am Hart" bildet Milbertshofen den Stadtbezirk Milbertshofen-Am Hart (11. Stadtbezirk). Der Stadtbezirk ist insgesamt ca. 1300 Hektar groß und wird von 62000 Münchnerinnen und Münchnern bewohnt.

Lage und Verkehrsanbindung von Milbertshofen

Milbertshofen liegt nördlich von der Münchner Innenstadt. Die südliche Grenze von Milbertshofen bildet der Mittlere Ring (Teilabschnitt Petuelring). Im Norden reicht Milbertshofen bis zu den Gleisen der Deutschen Bahn nördlich des Frankfurter Rings. Östlich befinden sich die beiden Stadtviertel Schwabing und Freimann, im Westen Moosach. Der Olympiapark gehört zum Stadtteil Milbertshofen.
Milbertshofen ist mit dem öffentlichen Nahverkehr sehr gut erreichbar. Die U-Bahnlinien U3 (Haltestelle Olympiazentrum) sowie U2 (Haltestellen Milbertshofen und Frankfurter Ring) bedienen das Viertel direkt. Zusätzlich verkehren zahlreiche Buslinien.
Auch für Autofahrer ist Milbertshofen sehr gut erschlossen. Der Mittlere Ring sowie der nahe gelegene, nördliche Autobahnring erlauben eine schnelle Fortbewegung von oder nach Milbertshofen.

Geschichte von Milbertshofen

Ursprünglich wurde das heutige Milbertshofen als "Ilmungeshoven" bezeichnet. Illungshof wurde früher ein Einsiedlerhof genannt, auf den Kranke oder Straffällige geschickt wurden. Die undeutliche Aussprache dieser Bezeichnung ergibt dann "Ilmungeshoven".
Mit der Industrialisierung begann das heutige Milbertshofen rapide zu wachsen. Milbertshofen wurde zu einem der größten Industriestandorte in der Region. Ab 1910 wurde Milbertshofen offiziell als Stadt bezeichnet, 1913 erfolgte die Eingemeindung in die Stadt München.

Milbertshofen heute

Über die Jahre hinweg war die Präsenz der Industrie eine der großen Konstanten in Milbertshofen. Wohnraum und Industrie- bzw. Gewerbeflächen sind in Milbertshofen bis heute stark vermischt. In Milbertshofen wohnen (für Münchner Verhältnisse) überdurchschnittlich viele Arbeiter.
In den letzten Jahren hat in Milbertshofen allerdings ein spürbarer Aufschwung eingesetzt. Die soziale Infrastruktur wurde erheblich verbessert, genauso wie die Verkehrsanbindung, die besonders im Bereich des öffentlichen Nahverkehrs ständig erweitert wurde. Alte Wohnhäuser wurden nach und nach renoviert und saniert, attraktive Neubauten erweitern das Viertel immer wieder um neuen Wohnraum.
Insbesondere zwei bauliche Veränderungen in der jüngeren Geschichte von Milbertshofen haben dazu beigetragen, das Viertel erheblich aufzuwerten:
- Das Olympiazentrum: Anlässlich der Olympischen Sommerspiele 1972 erbaut, bietet der Olympiapark auf dem ehemaligen Oberwiesenfeld im Westen von Milbertshofen eine einmalige Grünfläche, die von Bürgern aus allen Stadtteilen als Erholungs- und Sportfläche genutzt wird. Darüber hinaus garantiert die olympische Infrastruktur beste Möglichkeiten für die Ausübung der verschiedensten Sportarten. Das Olympische Dorf bietet attraktiven Wohnraum mitten in Milbertshofen. Mit dem Olympiaturm sowie dem Olympiastadion und seiner Zeltdachkonstruktion beherbergt Milbertshofen zudem seit den Olympischen Spielen zwei Wahrzeichen Münchens.
- Der Petueltunnel: Der Petuelring gehört zu einer der meist befahrenen Stellen des Mittleren Rings. 2004 wurde der Bereich untertunnelt, auf der Oberfläche wurde ein Park konstruiert.