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Restaurant Bayerisch Lehel: 4 Einträge gefunden

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Branche: Restaurant Bayerisch Lehel - weitere Einträge

Chin. Turm

Restaurant Bayerisch Lehel
Tel.: (089) 3838730
Englischer Garten 3
80538 München
, Lehel
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Leib & Seele

Restaurant Bayerisch Lehel
Tel.: (089) 21028899
Oettingenstr. 36
80538 München
, Lehel
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Mariannenhof

Restaurant Bayerisch Lehel
Tel.: (089) 25544672
Mariannenstr. 1
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, Lehel
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Tattenbach

Restaurant Bayerisch Lehel
Tel.: (089) 225268
Tattenbachstr. 6
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Brancheninfo: Restaurant Bayerisch

Bayerisches Restaurant München

Der Freistaat Bayern besteht aus den drei Landesteilen Franken, Schwaben und Altbayern (Oberbayern, Niederbayern und Oberpfalz). Jeder Landesteil legt Wert auf seine eigene Geschichte und seine eigene Kultur. Dies hat natürlich auch Auswirkungen auf die Küchen in den jeweiligen Landesteilen, so dass sich viele regionale Küchen entwickelt haben. Man unterscheidet im Freistaat Bayern zwischen der fränkischen, der schwäbischen und der bayerischen Küche. Unter der bayerischen Küche versteht man die regionalen Spezialitäten aus den Regierungsbezirken Ober- und Niederbayern, sowie der Oberpfalz.

Geschichtliches zum Bayerischen Restaurant

Seit Ende des 18. Jahrhunderts sind in Deutschland verstärkt zahlreiche Regionalküchen in den Vordergrund gerückt. Auch in den größeren Städten ist die ländliche Küche angekommen. Fleisch konnte sich die einfache Bevölkerung nicht täglich leisten. Oftmals gab es nur sonntags Fleischgerichte. Daher lag der Schwerpunkt der bayerischen Küche bei Mehlspeisen und Knödeln. Hieraus sind auch die Suppen mit Knödeleinlagen entstanden. Knödel und Nudeln waren traditionelle Fastenspeisen.
Bei Fleischgerichten wurden vornehmlich Rind-, Kalb- und Schweinefleisch verwendet. Gekochtes Rindfleisch galt jedoch als gewöhnliche Alltagskost. Die bayerische Küche wird auch dadurch gekennzeichnet, dass das gesamte Schlachttier kulinarisch verwertet wird. Innereien, Euter, Kutteln, Kalbskopf, Kälberfüße waren ursprünglich als "Arme-Leute-Essen" verschrien, haben sich jedoch zu richtigen Delikatessen ("Schmankerl") entwickelt. Dies findet sich auch in den vielfältigen Sülzen, ob süß oder sauer, wieder.

Mischgemüse und Eintöpfe sind im bayerischen Restaurant kaum anzutreffen. Als Gemüse wurde vorwiegend Kraut (Sauerkraut, Blaukraut) und Rüben verarbeitet.
Neben den ländlich-deftigen Gerichten haben sich auch Speisen nach dem französischen Vorbild entwickelt, wie bspw. Ragouts, Frikassee und Böfflamott (Boeuf à la Mode). Bei Böfflamott handelt es sich um ein gespicktes und mariniertes Rindfleisch, welches zunächst nur dem Adel vorbehalten war. Im Laufe der Zeit hat dieses Gericht jedoch auch Einzug in die bürgerliche Küche gehalten.
Die bayerische Küche ist sehr stark verwandt mit der böhmischen und der österreichischen Küche. Dies ist u.a. auf die familiären Beziehungen der Herzoghäuser der Wittelsbacher und der Habsburger und der sprachlichen, kulturellen und politischen Verwandtschaft zu Österreich zurückzuführen. Da die meisten bayerischen Speisen ihren ursprünglich bäuerlichen Charakter bis heute beibehalten haben, gilt diese Küche als sehr bodenständig.

Münchner Küche

Die Münchner Küche zeichnet sich dadurch aus, dass der Anteil an Fleisch im Gegensatz zu der Landbevölkerung wesentlich höher war. Dies lag daran, dass sich in der Stadt München ein wesentlich größerer Bevölkerungsteil täglich Rindfleisch und an Sonn- und Feiertagen Kalbsfleisch leisten konnte. Eine besondere Beliebtheit erlangen Bratwürste aus Kalbsfleisch.
1857 wurden die Münchner Weißwürste erfunden und gelten heute als Inbegriff einer deftigen Brotzeit. Traditionell werden Weißwürste nur bis 12 Uhr mit süßen Senf und einer Brezn verzehrt.

Typisch bayrische Gerichte

Die typisch bayerischen Spezialitäten findet man nicht nur bei Vorspeisen, Suppen und Hauptgerichten, sondern auch bei Süßspeisen, Nachspeisen, Wurst und Fleischwaren sowie in Salaten. Die Brotzeit, eine typisch bayerische Zwischenmahlzeit, darf in dieser Aufzählung keineswegs fehlen.

Folgende Spezialitäten sind typisch bayerisch:

Suppen in Bayerischen Gaststätten

Zu den typischen Suppen zählen Leberknödelsuppe, Leberspatzensuppe (Leberspätzlesuppe), Pfannkuchensuppe, Brotsuppe, Breznsuppe, Hochzeitssuppe, Speckknödelsuppe und Eierschwammerlsuppe (Pfifferlingsuppe) mit Semmelknödel.

Hauptspeisen in Bayerischen Gaststätten

Saures Lüngerl, Schweinsbraten, Surbraten (gepökeltes Schweinefleisch), Krustenbraten, Tafelspitz (auch Tellerfleisch = Schwanzstück vom Rind), Schweinshaxen, Sauerbraten, Kronfleisch (Zwerchfell vom Rind, Kalb oder Schwein), Spannferkel, Krautwickerl (Krautroulade) und Fleischpflanzerl (Frikadelle) sind typische Hauptbestandteile einer deftigen Hauptspeise. Dazu können bspw. Reiberdatschi (Kartoffelpuffer), Schupfnudeln, Kasnocken, Blaukraut und Sauerkraut gereicht werden.
Weitere typische Hauptgerichte sind Pichelsteiner Eintopf, Schmalznudeln (Krapfen), Rohrnudeln (Buchteln), Schuxen und Bröselschmarrn.

Süßspeisen & Nachspeisen in den Bayerischen Gaststätten

Kaiserschmarrn, Apfelkücherl, Dampfnudeln und Germknödel sind beliebte Süßspeisen. Als Nachspeise werden auch gerne Apfelstrudel, Bienenstich, Gugelhupf, Zwetschgendatschi (Zwetschgen- oder Pflaumenkuchen), Topfenstrudel (Quarkstrudel), Bayerische Creme und Prinzregententorte gereicht.

Wurst- und Fleischwaren in den Bayerischen Gaststätten

Typische bayerische Wurst- und Fleischspezialitäten sind Weißwürste (mit süßen Senf), Leberkäse, Regensburger, Sulz (Sülze), Bierwurst, Gelbwurst, Milzwurst und Wollwürste (sog. Nackerte, Geschwollene, Geschlagene oder Oberländer).

Brotzeiten im Bayerischen Restaurant

Die Brotzeit ist eine bayerische kulinarische Besonderheit. Es handelt sich hierbei um einen deftigen Imbiss, der zwischen Frühstück und Mittagessen eingenommen wird. Eine Brotzeit wird traditionell auf einem großen Holzteller serviert und besteht aus einigen Schreiben Brot, meist würziges Natursauerteig-Brot oder Brezn, verschiedenen Käse- und deftigen Wurstspezialitäten (z.B. Presssack, Geselchtem (geräucherter Fisch oder Fleisch, Schinken, Obatzter, Kartoffelkas), sowie Radieschen oder Radi (Rettich). Gerne wird dazu ein Bier in einem traditionellen Bierkrug aus Steinzeug (sog. Keferloher) gereicht.

Salate in Bayerischen Restaurants

Zu den beliebtesten Salaten gehören der bayerische Kartoffelsalat, der Gurkensalat, der bayerische Wurstsalat, Krautsalate und saure Knödel.

Getränke in Bayerischen Gaststätten

Typisch bayerische Getränke sind Weißbier, Helles (Bier), Radler, Märzen (Lagerbier), Starkbier, Russ (Weizenbier & Zitronenlimonade), Bärwurz-, Blutwurz- und Enzianschnaps (alle Kräuterschnäpse), sowie Obstler und Wein.

Bayerische Gaststätten

Den traditionellen Charakter versprühen nicht nur die angebotenen bayrischen Spezialitäten, sondern auch die Wirtshäuser, die rustikal und gemütlich eingerichtet sind. Hier werden nicht nur die typischen Speisen serviert, sondern hier fließt auch gscheid´s Bier und das meistens standesgemäß in einer Mass.

Lehel

Lehel München

Mit dem Begriff Lehel wird ein zentral gelegener Münchner Stadtteil bezeichnet. Gemeinsam mit dem Altstadt-Viertel bildet das Lehel den Bezirk "Altstadt-Lehel" (Bezirk1). Der Bezirk ist lediglich 316 Hektar groß und wird von ungefähr 18000 Münchnern und Münchnerinnen bewohnt.

Lage und Verkehrsanbindung des Lehel

Das Lehel schließt direkt östlich an die Altstadt an. Im Westen bildet somit der Altstadtring die Grenze des Viertels. Im Osten wird das Lehel durch die Isar begrenzt. Das nördliche Ende bilden die Königinstraße und die Max-Joseph Brücke, das südliche die Ludwigsbrücke.
Das Lehel verfügt über eine sehr gute Verkehrsanbindung. Das Viertel wird unter anderem von den U-Bahn Linien 4 und 5 sowie von diversen Tram- und Buslinien bedient. Für Autofahrer ist die günstige Lage direkt am Altstadtring von großem Vorteil.

Geschichte des Lehel

Bereits im 14. Jahrhundert war der Bereich des heutigen Stadviertels Lehel bewohnt. Ärmere Leute, die nicht in der Stadt wohnen durften, besiedelten das von Wasserläufen und Wald dominierte Gebiet. Das Lehel ist somit die älteste Vorstadt Münchens. 1724 wurde das Lehel in die Stadt München (gegründet 1158) eingemeindet.
Im Zuge des 19. Jahrhunderts wurde das Lehel ein immer beliebteres Stadtviertel. Aufgrund der Nähe zur Innenstadt und der hohen Lebensqualität durch Isar und Englischem Garten hält diese große Beliebtheit bis heute an.

Woher kommt der Name Lehel?

Nach einer Reform des Münchner Stadtgebietes, die 1812 durchgeführt wurde, wurde das Lehel für einige Zeit wegen dem dort errichteten Kloster St. Anna offiziell als St.-Anna-Vorstadt bezeichnet. Diese Bezeichnung konnte sich jedoch nie durchsetzen: für die Münchner war das Gebiet östlich der Altstadt schon immer das Lehel. Die Herkunft des Namens Lehel als Bezeichnung für diesen Bereich ist nicht eindeutig geklärt. Auenwälder wurden früher häufig als "Lohe" bezeichnet, kleinere Wälder dieser Art als "Löhel". Sehr wahrscheinlich ist, dass der Name des Viertels hier seinen Ursprung hat.
Manche Historiker führen den Namen des Viertels allerdings auch auf die bayrische Bezeichnung für ein kleines Lehen ("Lehel") oder die Exekution des ungarischen Kriegsherren Lehel (die 955 in der Nähe von Regensburg stattfand) zurück. Früher wurde der Name des Viertels mit einem Rachenlaut (also "Lechel") ausgesprochen. Im Laufe der Zeit hat sich allerdings die schriftgetreue Aussprache durchgesetzt.

Das Lehel Heute

Das Lehel ist eines der beliebtesten Münchner Stadtviertel. Ein großer Teil der Altbauten ist inzwischen komplett saniert und renoviert, die Verkehrsanbindung wurde stetig verbessert. Im Lehel befinden sich zahlreiche Gebäude der bayrischen Staatsregierung (unter anderem das Wirtschaftsministerium, die Regierung von Oberbayern...).
Ein besonders beliebter Punkt im Lehel ist der (unter Graf Rumford erbaute) Englische Garten. Der Park ist einer der größten innerstädtischen Grünflächen weltweit. Nicht nur die Bewohner des Lehel schätzen den Englischen Garten. Ganz München und viele Touristen kommen regelmäßig, um die weitläufigen Wiesen, den Blick vom Monopteros oder eine Erfrischung im Biergarten am Chinesischen Turm zu genießen.