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Restaurant Bayerisch Thalkirchen: 2 Einträge gefunden

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Alter Wirt

Restaurant Bayerisch Thalkirchen
Tel.: (089) 74219977
Fraunbergstr. 8
81379 München
, Thalkirchen
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Asam Schlössl

Restaurant Bayerisch Thalkirchen
Tel.: (089) 7236373
Maria-Einsiedel-Str. 45
81379 München
, Thalkirchen
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Brancheninfo: Restaurant Bayerisch

Bayerisches Restaurant München

Der Freistaat Bayern besteht aus den drei Landesteilen Franken, Schwaben und Altbayern (Oberbayern, Niederbayern und Oberpfalz). Jeder Landesteil legt Wert auf seine eigene Geschichte und seine eigene Kultur. Dies hat natürlich auch Auswirkungen auf die Küchen in den jeweiligen Landesteilen, so dass sich viele regionale Küchen entwickelt haben. Man unterscheidet im Freistaat Bayern zwischen der fränkischen, der schwäbischen und der bayerischen Küche. Unter der bayerischen Küche versteht man die regionalen Spezialitäten aus den Regierungsbezirken Ober- und Niederbayern, sowie der Oberpfalz.

Geschichtliches zum Bayerischen Restaurant

Seit Ende des 18. Jahrhunderts sind in Deutschland verstärkt zahlreiche Regionalküchen in den Vordergrund gerückt. Auch in den größeren Städten ist die ländliche Küche angekommen. Fleisch konnte sich die einfache Bevölkerung nicht täglich leisten. Oftmals gab es nur sonntags Fleischgerichte. Daher lag der Schwerpunkt der bayerischen Küche bei Mehlspeisen und Knödeln. Hieraus sind auch die Suppen mit Knödeleinlagen entstanden. Knödel und Nudeln waren traditionelle Fastenspeisen.
Bei Fleischgerichten wurden vornehmlich Rind-, Kalb- und Schweinefleisch verwendet. Gekochtes Rindfleisch galt jedoch als gewöhnliche Alltagskost. Die bayerische Küche wird auch dadurch gekennzeichnet, dass das gesamte Schlachttier kulinarisch verwertet wird. Innereien, Euter, Kutteln, Kalbskopf, Kälberfüße waren ursprünglich als "Arme-Leute-Essen" verschrien, haben sich jedoch zu richtigen Delikatessen ("Schmankerl") entwickelt. Dies findet sich auch in den vielfältigen Sülzen, ob süß oder sauer, wieder.

Mischgemüse und Eintöpfe sind im bayerischen Restaurant kaum anzutreffen. Als Gemüse wurde vorwiegend Kraut (Sauerkraut, Blaukraut) und Rüben verarbeitet.
Neben den ländlich-deftigen Gerichten haben sich auch Speisen nach dem französischen Vorbild entwickelt, wie bspw. Ragouts, Frikassee und Böfflamott (Boeuf à la Mode). Bei Böfflamott handelt es sich um ein gespicktes und mariniertes Rindfleisch, welches zunächst nur dem Adel vorbehalten war. Im Laufe der Zeit hat dieses Gericht jedoch auch Einzug in die bürgerliche Küche gehalten.
Die bayerische Küche ist sehr stark verwandt mit der böhmischen und der österreichischen Küche. Dies ist u.a. auf die familiären Beziehungen der Herzoghäuser der Wittelsbacher und der Habsburger und der sprachlichen, kulturellen und politischen Verwandtschaft zu Österreich zurückzuführen. Da die meisten bayerischen Speisen ihren ursprünglich bäuerlichen Charakter bis heute beibehalten haben, gilt diese Küche als sehr bodenständig.

Münchner Küche

Die Münchner Küche zeichnet sich dadurch aus, dass der Anteil an Fleisch im Gegensatz zu der Landbevölkerung wesentlich höher war. Dies lag daran, dass sich in der Stadt München ein wesentlich größerer Bevölkerungsteil täglich Rindfleisch und an Sonn- und Feiertagen Kalbsfleisch leisten konnte. Eine besondere Beliebtheit erlangen Bratwürste aus Kalbsfleisch.
1857 wurden die Münchner Weißwürste erfunden und gelten heute als Inbegriff einer deftigen Brotzeit. Traditionell werden Weißwürste nur bis 12 Uhr mit süßen Senf und einer Brezn verzehrt.

Typisch bayrische Gerichte

Die typisch bayerischen Spezialitäten findet man nicht nur bei Vorspeisen, Suppen und Hauptgerichten, sondern auch bei Süßspeisen, Nachspeisen, Wurst und Fleischwaren sowie in Salaten. Die Brotzeit, eine typisch bayerische Zwischenmahlzeit, darf in dieser Aufzählung keineswegs fehlen.

Folgende Spezialitäten sind typisch bayerisch:

Suppen in Bayerischen Gaststätten

Zu den typischen Suppen zählen Leberknödelsuppe, Leberspatzensuppe (Leberspätzlesuppe), Pfannkuchensuppe, Brotsuppe, Breznsuppe, Hochzeitssuppe, Speckknödelsuppe und Eierschwammerlsuppe (Pfifferlingsuppe) mit Semmelknödel.

Hauptspeisen in Bayerischen Gaststätten

Saures Lüngerl, Schweinsbraten, Surbraten (gepökeltes Schweinefleisch), Krustenbraten, Tafelspitz (auch Tellerfleisch = Schwanzstück vom Rind), Schweinshaxen, Sauerbraten, Kronfleisch (Zwerchfell vom Rind, Kalb oder Schwein), Spannferkel, Krautwickerl (Krautroulade) und Fleischpflanzerl (Frikadelle) sind typische Hauptbestandteile einer deftigen Hauptspeise. Dazu können bspw. Reiberdatschi (Kartoffelpuffer), Schupfnudeln, Kasnocken, Blaukraut und Sauerkraut gereicht werden.
Weitere typische Hauptgerichte sind Pichelsteiner Eintopf, Schmalznudeln (Krapfen), Rohrnudeln (Buchteln), Schuxen und Bröselschmarrn.

Süßspeisen & Nachspeisen in den Bayerischen Gaststätten

Kaiserschmarrn, Apfelkücherl, Dampfnudeln und Germknödel sind beliebte Süßspeisen. Als Nachspeise werden auch gerne Apfelstrudel, Bienenstich, Gugelhupf, Zwetschgendatschi (Zwetschgen- oder Pflaumenkuchen), Topfenstrudel (Quarkstrudel), Bayerische Creme und Prinzregententorte gereicht.

Wurst- und Fleischwaren in den Bayerischen Gaststätten

Typische bayerische Wurst- und Fleischspezialitäten sind Weißwürste (mit süßen Senf), Leberkäse, Regensburger, Sulz (Sülze), Bierwurst, Gelbwurst, Milzwurst und Wollwürste (sog. Nackerte, Geschwollene, Geschlagene oder Oberländer).

Brotzeiten im Bayerischen Restaurant

Die Brotzeit ist eine bayerische kulinarische Besonderheit. Es handelt sich hierbei um einen deftigen Imbiss, der zwischen Frühstück und Mittagessen eingenommen wird. Eine Brotzeit wird traditionell auf einem großen Holzteller serviert und besteht aus einigen Schreiben Brot, meist würziges Natursauerteig-Brot oder Brezn, verschiedenen Käse- und deftigen Wurstspezialitäten (z.B. Presssack, Geselchtem (geräucherter Fisch oder Fleisch, Schinken, Obatzter, Kartoffelkas), sowie Radieschen oder Radi (Rettich). Gerne wird dazu ein Bier in einem traditionellen Bierkrug aus Steinzeug (sog. Keferloher) gereicht.

Salate in Bayerischen Restaurants

Zu den beliebtesten Salaten gehören der bayerische Kartoffelsalat, der Gurkensalat, der bayerische Wurstsalat, Krautsalate und saure Knödel.

Getränke in Bayerischen Gaststätten

Typisch bayerische Getränke sind Weißbier, Helles (Bier), Radler, Märzen (Lagerbier), Starkbier, Russ (Weizenbier & Zitronenlimonade), Bärwurz-, Blutwurz- und Enzianschnaps (alle Kräuterschnäpse), sowie Obstler und Wein.

Bayerische Gaststätten

Den traditionellen Charakter versprühen nicht nur die angebotenen bayrischen Spezialitäten, sondern auch die Wirtshäuser, die rustikal und gemütlich eingerichtet sind. Hier werden nicht nur die typischen Speisen serviert, sondern hier fließt auch gscheid´s Bier und das meistens standesgemäß in einer Mass.

Thalkirchen

Thalkirchen

Thalkirchen bezeichnet ein Münchner Stadtteil, das im Süden Münchens gelegen ist und zusammen mit Obersendling, Forstenried, Fürstenried und Solln den Stadtbezirk 19 "Thalkirchen-Obersendling-Forstenried-Fürstenried-Solln" bildet. Thalkirchen ist einer der südlichsten Stadtteile Münchens und gilt als die "grüne Lunge" Münchens - den Ruf hat sich das Stadtviertel wegen der weitreichenden Isarauen verdient.
Thalkirchen wird im Norden durch Sendling begrenzt, im Westen durch Obersendling und Solln, im Osten durch die Isar und im Süden durch Hinterbrühl. Bei Münchnern und Touristen ist Thalkirchen wegen der Isar sehr beliebt. Viele Camper fahren hierher, um auf dem großen Campingplatz am Fluss in Thalkirchen zu übernachten. Bekannt bei Familien ist Thalkirchen auch wegen dem Tierpark Hellabrunn.

Geschichte von Thalkirchen

Thalkirchen gilt als eine der ältesten Siedlungen in der Münchner Region überhaupt. Der Name Thalkirchen stammt von "Kirche im Tal" und wurde erstmals 1268 schriftlich aufgezeichnet. Gemeint war mit der Kirche die Wallfahrtskirche Sankt Maria, die lange Urpfarrei der Orte am linken Isarufer war.
1818 wurde Thalkirchen mit Obersendling und Maria Einsiedel zu einer Gemeinde zusammengefasst und um 1900 nach München eingemeindet. Im 20. Jahrhundert begann schließlich die städtische Entwicklung von Thalkirchen weg vom bäuerlichen Dorf hin zu dem modernen Stadtviertel, das Thalkirchen heute ist.

Thalkirchen heute

Thalkirchen ist heute ein beliebtes Stadtviertel, das vor allem wegen seinem hohen Erholungswert geschätzt wird. Das liegt zum einen an der renaturierten Isar mit den weitschweifigen Isarauen, dem Freibad Maria Einsiedel und dem Tierpark Hellabrunn. Bekannt ist Thalkirchen außerdem noch für das Floßländle, eine Anlegestelle für Isarfloße.
In Thalkirchen finden sich heutzutage viele Mehrfamilienhäuser und Genossenschaftswohnungen. Bis heute sieht man in Thalkirchen noch Reste der dörflichen Struktur, wie beispielsweise auch die Wallfahrtskirche Sankt Maria. Der Anteil an Senioren in Thalkirchen liegt leicht über dem städtischen Durchschnitt, ebenso wie der Anteil der gehobenen Mittelschicht mit großem Akademikeranteil.
Bewohner schätzen in Thalkirchen die zahlreichen Schulen (20 Stück), Bibliotheken (4 Stück) und Sportanlagen (23 Stück). Thalkirchen ist fast frei von Industrieanlagen, der Großteil der Arbeitsplätze in dem Stadtbezirk entfällt auf Obersendling. Viele Einwohner von Thalkirchen arbeiten bei Siemens in der Hofmannstraße.

Verkehrsanbindung von Thalkirchen

Thalkirchen liegt zwar weit im Münchner Süden, ist aber trotzdem gut erreichbar. Wichtige Straßen sind die Schäftlarnstraße und die Plinganserstraße. Auch an das öffentliche Verkehrsnetz ist Thalkirchen gut angebunden: In dem Stadtviertel verkehrt neben der U-Bahnlinie 3 auch die Buslinie 52.