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Rohrreiniger Isarvorstadt: 5 Einträge gefunden

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Branche: Rohrreiniger Isarvorstadt
Rohrreiniger Isarvorstadt
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Brancheninfo: Rohrreiniger

Rohrreinigung

Eine Rohrreinigung (auch: Rohrsanierung) bezeichnet das Verfahren der Reinigung und Instandsetzung von Rohrleitungen. In Rohren, durch die Fördermedien wie beispielsweise Öl oder Wasser geleitet werden, kann es zu Ablagerungen und somit zur teilweisen oder vollständigen Verstopfung kommen. Die Förderströme werden schwächer oder versiegen ganz. Eine Rohrreinigung befreit die Rohre wieder von den Rückständen.
Rohrreinigungen führt man in den verschiedensten Branchen durch: Im Haushalt bei der Reinigung von Anschlussleitungen in WC, Bad oder Küche, bei Fallrohren zu Grundleitungen oder bis zum Straßenkanal, bei Gullyreinigungen, Regenbogenrohren, Hebeanlagen, Abwasserrohre in Mietshäusern. Eingesetzt werden dabei Rohrreinigungsgeräte, Rohrreinigungsmaschinen, Rohrreinigungswellen und andere Reinigungsgeräte. In einigen Branchen braucht es spezielle Anforderungen an die Rohrreinigung. In der Lebensmitteltechnik sowie der pharmazeutischen Industrie und der Medizintechnik etwa müssen Rohre keimfrei sein, auch andere Fremdstoffe dürfen sich nach der Montage oder Reinigung der Rohrleitung nicht in den Rohren befinden. Im Anlagenbau und in manchen Industriezweigen gibt es außerdem besondere Anforderungen an Oberflächenrauhigkeit und Wärmeübergang der Rohre.
Man unterscheidet zwischen verschiedenen Methoden der Rohrreinigung, die abhängig von Anwendung, durch die Rohre geleitetem Medium und Rohrleitungsmaterial sind:

Mechanische Rohrreinigung

Bei einem mechanischen Reinigungsverfahren entfernt man die Rückstände an den Rohrwänden, in dem man einen Reinigungskörper durch die Rohre bewegt. Das kann mittels einer Bürste geschehen, die an einer Stange oder biegsamen Feder befestigt, im zu reinigenden Rohr, hin und her bewegt wird. Hier gibt es zwei verschiedene Verfahren, das Offline- und das Online-Verfahren:
Beim Offline-Verfahren muss die Anlage, die gereinigt werden soll, außer Betrieb genommen werden. Dann wird entweder ein passiver oder ein aktiver Reinigungskörper eingesetzt: Ein passiver Reinigungskörper kann eine Bürste oder spezielle Konstruktionen wie ein Molch sein, der mittels Druckluft oder Wasser durch das Rohr bewegt wird. Die Reinigungskörper sind größer als der Rohrinnendurchmesser, die Reinigung erfolgt durch Druck des Reinigungskörpers an die Rohrwände. Dabei kommen sowohl Bürsten mit Borsten aus Kunststoff oder Stahl zum Einsatz, Schaber oder Spezialkonstruktionen mit eingebauten Sprühdrüsen bei Pipelines. Passive Reinigungskörper benutzt man vor allem bei Nennweiten von fünf Millimeter bis hin zu mehreren Metern. Mit dieser Methode können auch verstopfte Abflussleitungen im häuslichen Einsatzgebiet gereinigt werden. Unter aktiven Reinigungskörpern versteht man ferngelenkte Roboter, die sich durch die Rohre bewegen und sie reinigen. Dabei ziehen sie die nötige Ausrüstung wie Stromkabel und Schlauchleitungen für die Reinigungsflüssigkeit hinter sich her. Meist ist auch eine Kamera an dem Roboter installiert, damit der Anwender die Reinigung beobachten und steuern kann.
Bei dem Online-Verfahren bewegt man den Reinigungskörper mit dem Fördermedium selbst durch die Rohre. Dazu benutzt man bis zu einem Durchmesserbereich von 50 Millimeter Schaumgummikugeln, beispielsweise bei der Reinigung von Kühlwasserrohren. Bei größeren Durchmesserbereichen der Rohre benutzt man Molche. Für die chemischen und pharmazeutischen Branchen wären zwar Schaumgummikugeln denkbar, doch die Förderströme sind meist so gering, dass man damit keine sinnvolle Reinigung erreichen kann. Nach der Reinigung siebt man die Reinigungskörper wieder aus.

Chemische Rohrreinigung

Bei der chemischen Rohrreinigung benutzt man Reinigungsflüssigkeiten und Chemikalien, um die Ablagerungen und Beläge in den Leitungen zu entfernen. Einfachstes Beispiel aus dem Haushalt: die Entkalkung einer Kaffeemaschine mit Essigsäure. Bestimmte Rohre benötigen spezielle Reinigungsmittel oder mehrstufige Behandlungen, etwa chemische Aktivierung, Reinigung und das anschließende Spülen. Dabei muss man die Anlage häufig stilllegen, was besonders bei einer Großproduktion entscheidende Nachteile hat. In der Lebensmittelindustrie muss der Anwender auf geeignete Reinigungsmittel achten, denn chemische Ablagerungen in den Rohren können die Lebensmittel verunreinigen. Hier hilft nur eine strikte Einhaltung der Spülvorschriften und eine genaue Restmengenkontrolle. Eine Chemische Rohrreinigung kann bei Rohren beliebiger Durchmesser angewandt werden, doch bei großvolumigen Pipelines stößt man an praktische Grenzen.

Thermische Rohrreinigung

Hierbei trocknet man die Ablagerungen durch eine Beheizung. Der Belag wird spröde und fällt ab und schwimmt mit dem Fördermedium oder einer Spülflüssigkeit durch die Rohre nach draußen. Für die Beheizung verwendet man entweder eine Rohrbegleitheizung oder eine Induktionsheizung. Dieses Verfahren kann man auch zur Sterilisation der Rohrleitungen in der Lebensmitteltechnik oder in pharmazeutischen Betrieben verwenden.

Besondere Formen

Bestimmte Verfahren befinden sich momentan noch im experimentellen Stadium und werden nicht standardmäßig angewandt. Dazu zählt man beispielsweise:
Das Induzieren von Druckstößen. Die Ablagerungen lösen sich durch die kurzfristige Materialdehnung ab. Bei der Reinigung von Grundwasserbrunnen löst man manchmal die Verunreinigungen mit Sprengschnüren und pumpt solange Wasser ab, bis es wieder klar und trinkbar ist.
Der Einsatz von Vibrationen. Indem man an den Rohren Schwingungserreger anbringt oder Piezokristalle ins Fördermedium gibt, verringert man die Oberflächenspannung des Fördermediums. Die Ablagerungen der Rohrwände schwimmen mit dem Fördermedium nach draußen.
Magnetfelder. Mit Magnetfeldern kann man die Verkalkungen an Rohren verhindern. Allerdings wird die Wirksamkeit des Verfahrens stark angezweifelt.
Nanotechnik. Mittels nanotechnischer Behandlung kann man Ablagerungen in den Rohren vorbeugen.

Isarvorstadt

Isarvorstadt

Der Begriff Isarvorstadt bezeichnet einen Stadtteil in München-Zentrum. Zusammen mit der Ludwigsvorstadt bildet die Isarvorstadt den "Stadtbezirk 2 Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt". Der Stadtbezirk entstand erst 1992 durch die Zusammenlegung der Ludwigsvorstadt mit der Isarvorstadt.
Die Isarvorstadt umfasst bedeutende Bereiche der südlichen Innenstadt - besonders erwähnenswert sind die Isarauen, der Alte Südliche Friedhof und die Theresienwiese. Die Isarvorstadt teilt sich in die Bezirke Isarvorstadt/Schlachthofviertel, Isarvorstadt/Glockenbachviertel und Isarvorstadt/Deutsches Museum.

Die Geschichte der Isarvorstadt

Um 1800 lebten in der Isarvorstadt weitaus weniger Einwohner als heute - man zählte damals rund 2300 Bewohner, die vor allem Handwerker waren und in ärmlichen Behausungen lebten. Auf der anderen Seite ließen Adelige aber auch in bestimmten Bezirken der Isarvorstadt Schlösschen bauen, wie das Jagdschlössl in der Fraunhoferstraße oder das Leopoldschlössl an der Blumenstraße.
Im Zweiten Weltkrieg wurden viele Gebäude in der Isarvorstadt Opfer von Bombenangriffen, da hier viel Industrie angesiedelt war. Insgesamt wurden im ganzen Krieg 226 Gebäude und 3135 Wohnungen zerstört. Trotzdem gibt es heute in der Isarvorstadt noch jede Menge Altbauten, die bei Mietern sehr begehrt sind.

Charakter der Isarvorstadt

Zwar gilt die Isarvorstadt als ein einziges Stadtviertel, doch trotzdem haben sich die verschiedenen Bezirke darin unterschiedlich entwickelt. Im Bereich um die Theresienwiese überwiegt heute beispielsweise der Anteil an Bürobauten, während sich in der Isarvorstadt rund um den Bahnhof allerlei Hotels, Gaststätten, Sexshops und Computerläden finden.
Das Mietniveau ist im Laufe der Zeit immer weiter angestiegen, auch deshalb, weil viele Vermieter ihre Wohnungen saniert haben. Am deutlichsten sieht man diese Veränderung in der Isarvorstadt im Glockenbachviertel und im Schlachthofviertel, das heute teils sehr exklusive Wohnungen anbietet und früher eher das Quartier der "einfachen Leute" war.
Andererseits gibt es in der Isarvorstadt soziale Probleme wie in vielen anderen Stadtteilen Münchens auch: Die Zahl der Arbeitslosen und Sozialhilfeempfänger ist im Vergleich zu anderen Stadtvierteln in der Isarvorstadt sehr hoch.

Sehenswürdigkeiten in der Isarvorstadt

Wer die Isarvorstadt besucht, sollte auf jeden Fall einige Dinge gesehen haben, wie beispielsweise das Mathäser, das jahrhundertelang ein beliebter Bierausschank war und heute ein modernes Kino mit 14 Sälen ist. In dem großen Gebäude befinden sich außerdem noch viele Geschäfte, Bars, Cafés und Büroräume.
Sehenswert in der Isarvorstadt ist auch das Deutsche Museum auf der Museumsinsel in der Isar:
Das Museum ist das größte naturwissenschaftliche Museum der Welt. Jährlich besuchen rund 1,5 Millionen Menschen das große Gebäude in der Isarvorstadt, um die zahlreichen Exponate aus den Bereichen Natur und Technik zu bewundern.