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Rolladen Lerchenau: 2 Einträge gefunden

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Göbert GmbH

Rolladen Lerchenau
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Meindl

Rolladen Lerchenau
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Brancheninfo: Rolladen

Rollladen München

Ein Rollladen (auch genannt: Jalousie oder Storen) bezeichnet einen Fensterabschluss oder Türabschluss zum Schutz beispielsweise vor Schall, Einbrüchen und Witterungseinflüssen. Ein Rollladen besteht aus einzelnen, sich überdeckenden und miteinander verbundenen Leisten.

Funktionen eines Rollladens

Je nach Aufbau und Modell kann ein Rollladen unterschiedliche Funktionen haben:

Wärmedämmung: Ein richtig montierter Rollladen schließt einen Wohnraum ideal nach außen hin ab und kann so Energie sparen, indem er die Wärme zurückhält. Der Grad der Wärmedämmung hängt von der Dicke und Beschaffenheit des Rollpanzers ab. Entscheidend ist aber auch der Zwischenraum zwischen dem Fenster oder der Tür und dem Rollladen.
Wärmeschutz: Was im Winter funktioniert, klappt im Sommer genau so - nur anders herum: Rollläden (idealerweise aus Holz) schirmen Sonneneinstrahlung ab und schützen Wohnräume vor Hitze. Rollläden aus Kunststoff sind dafür allerdings weniger geeignet, da sie sich stark aufheizen.
Einbruchschutz: Einbruchschutz ist eher für Geschäfte als Wohnräume interessant, denn bei Wohnräumen kommen oft Rollläden aus Kunststoff zum Einsatz - und diese sind in wenigen Minuten aufgebrochen. Um Einbrüche zu verhindern, sollten Rollläden aus massivem Stahl, Holz oder Aluminium sein.
Witterungsschutz: Rollläden verhindern Durchzug und Hereinregnen - selbst bei offen stehendem Fenster. Außerdem bieten Rollläden guten Schutz vor Hagelkörnern.
Schallschutz: Schallschutz ist wichtig für Menschen, die nahe an verkehrsreichen Straßen wohnen. Ein Rollladen kann hier gute Dienste leisten. Der Grad der Schalldämmung hängt von dem Material des Rollladens und dem Abstand des Rollpanzers zur Fensterscheibe ab. Generell gilt: Ein zu geringer Abstand zur Fensterscheibe kann den Schall sogar verstärken.

Die Geschichte des Rollladens

Ursprünglich waren Rollläden einfache Klappläden aus Holz und dienten schon in der Römerzeit als Sichtschutz. Später kamen Jalousien auf, die man mit Bändern zusammen ziehen konnte. In der Folge wurden Rolljalousien entwickelt, die man mittels einer Welle aufwickeln konnte und aus denen der heute Rollladen hervorgeht.
Heute wird das Handwerk der Rollladen- und Jalousiebauer vom Bundesverband Rollladen und Sonnenschutz e.V. vertreten. Die Ausbildung zum Rollladenbauer beziehungsweise Jalousiebauer dauert drei Jahre. Rollladenbauer fertigen Rollläden für Fenster, Rolltüren und Rolltrennwände, Verdunkelungseinrichtungen und Sonnenschutzeinrichtungen. Die selbst gefertigten Rollläden bauen sie auf den Baustellen auch ein.

Der Aufbau eines Rollladens

Ein Rollladen besteht in der Regel aus folgenden Komponenten:

Rollpanzer: Ein Rollpanzer besteht aus einzelnen, miteinander verbundenen Rollladenstäbchen oder Rollladenprofilen. Der Rollpanzer ist der sichtbarste Teil eines Rollladens und die Komponente, welche die Tür- oder Fensteröffnung abschließt. Rollpanzer gibt es in vielen Abmessungen, Dicken und Materialien wie Holz, Kunststoff, Aluminium oder Stahl.
Führungsschienen: Die Führungsschienen führen den Rollpanzer an den Seiten des Fensters oder der Tür. Außerdem leiten sie auf den Panzer wirkende Kräfte wie beispielsweise Wind ab.
Welle: Die Rollladenwelle ist der Teil, der den Rollpanzer trägt und auf dem sich der Rollladen aufwickelt. Sie wird an der Wand befestigt.
Kasten und Rollraumverkleidung: Der Rollladenkasten umschließt den aufgewickelten Rollpanzer und die Rollladenwelle.
Bedienungselemente: Ein Rollladen kann entweder über einen Gurtzug, Kordeln, einen Rohrmotor oder über ein Gelenkkurbelgetriebe hochgezogen und heruntergelassen werden. Diese Elemente nennt man Bedienungselemente.

Lerchenau

Lerchenau

Als Lerchenau wird ein Stadtteil im Münchner Norden bezeichnet. Genau genommen ist die Lerchenau ein Ortsteil des Bezirks Feldmoching-Hasenbergl (Stadtbezirk 24). Dieser Stadtbezirk ist der zweitgrößte in München. Insgesamt wohnen hier ca. 65.000 Münchnerinnen und Münchner auf ungefähr 2900 Hektar Fläche.
Die anderen Ortsteile im Stadtbezirk sind Fasanerie, Feldmochinger Anger, Harthof, Lerchenauer See sowie Ludwigsfeld. Die Lerchenau teilt sich auf zwei Bezirksteile des Stadtbezirks Feldmoching-Hasenbergl auf: Hasenbergl-Lerchenau Ost und Lerchenau West.

Lage und Verkehrsanbindung der Lerchenau

Die Lerchenau befindet sich im Norden Münchens, zwischen Feldmoching und der Münchner Stadtgrenze. Verkehrsmäßig ist die Lerchenau gut erschlossen. Für Autofahrer besteht über die Lerchenauer-Straße direkter Anschluss an die Münchner Hauptverkehrsachsen Landshuter Allee, Petuelring und Frankfurter Ring. Somit liegt die Lerchenau äußerst Nahe am Mittleren Ring, der das bequeme Erreichen von Zielen im gesamten Stadtgebiet ermöglicht.
Im Norden der Lerchenau liegt der Münchner Autobahnring (A99). Über den Autobahnring gelangt man von der Lerchenau in wenigen Minuten auf die Autobahnen rund um München. Besonders günstig sind hierbei die Autobahnen A92 (München-Deggendorf) sowie A9 (Berlin-München) erreichbar.
An das Netz des Öffentlichen Nahverkehrs des Münchner Verkehrsverbundes ist die Lerchenau durch mehrere Buslinien angeschlossen. Die Linien 60 und 173 sowie die Nachtlinie N42 bedienen das Viertel direkt und bringen den Benutzer schnell zur U- und S-Bahn Station Feldmoching. Von hier aus können mit der U-Bahnlinie U2 der Hauptbahnhof sowie mit der S-Bahnlinie S1 der Münchner Flughafen direkt und ohne Umsteigen bequem erreicht werden.

Charakter der Lerchenau

Die Lerchenau konnte im Frühling 2009 ihr 90-jähriges Jubiläum feiern: Erstmals urkundlich erwähnt wurde der heutige Ortsteil des Stadtbezirks Feldmoching-Hasenbergl im Mai 1919. Wahrscheinlich ist, dass die heutige Lerchenau ab der Jahrhundertwende als Kolonie Lerchenau entstand.
Geprägt ist die Lerchenau bis heute von Ein- und Zweifamilienhäusern. Diese Art der Bebauung verleiht dem Viertel seit jeher einen freundlichen, familiären und sogar fast ländlichen Charakter. Dennoch ist die Lerchenau äußerst verkehrsgünstig gelegen. In der direkt am Lerchenauer See entstandenen Siedlung wurde diese vorherrschende Struktur mit größeren Gebäuden, wie sie beispielsweise im nahe gelegenen Hasenbergl üblich sind, kombiniert.
Der Lerchenauer See trägt in hohem Maße zur hohen Lebensqualität in der Lerchenau bei. Beim Lerchenauer See handelt es sich um einen künstlichen See, der durch das Abtragen von Kies für den Bau der Autobahnen rund um München und des neuen Münchner Rangierbahnhofs entstanden ist. Zusammen mit dem Feldmochinger See und dem Fasaneriesee bildet der Lerchenauer See die so genannte Dreiseenplatte im Münchner Norden. Rund um den See und auch in den anderen Teilen der Lerchenau gibt es überdurchschnittlich viele Grünflächen. All diese Faktoren machen die Lerchenau zu einem überaus beliebten Wohnviertel bei Jung und Alt.