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Rolläden Laim: 14 Einträge gefunden

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Branche: Rolläden Laim
Rolläden Laim
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Brancheninfo: Rolläden

Rollladen München

Ein Rollladen (auch genannt: Jalousie oder Storen) bezeichnet einen Fensterabschluss oder Türabschluss zum Schutz beispielsweise vor Schall, Einbrüchen und Witterungseinflüssen. Ein Rollladen besteht aus einzelnen, sich überdeckenden und miteinander verbundenen Leisten.

Funktionen eines Rollladens

Je nach Aufbau und Modell kann ein Rollladen unterschiedliche Funktionen haben:

Wärmedämmung: Ein richtig montierter Rollladen schließt einen Wohnraum ideal nach außen hin ab und kann so Energie sparen, indem er die Wärme zurückhält. Der Grad der Wärmedämmung hängt von der Dicke und Beschaffenheit des Rollpanzers ab. Entscheidend ist aber auch der Zwischenraum zwischen dem Fenster oder der Tür und dem Rollladen.
Wärmeschutz: Was im Winter funktioniert, klappt im Sommer genau so - nur anders herum: Rollläden (idealerweise aus Holz) schirmen Sonneneinstrahlung ab und schützen Wohnräume vor Hitze. Rollläden aus Kunststoff sind dafür allerdings weniger geeignet, da sie sich stark aufheizen.
Einbruchschutz: Einbruchschutz ist eher für Geschäfte als Wohnräume interessant, denn bei Wohnräumen kommen oft Rollläden aus Kunststoff zum Einsatz - und diese sind in wenigen Minuten aufgebrochen. Um Einbrüche zu verhindern, sollten Rollläden aus massivem Stahl, Holz oder Aluminium sein.
Witterungsschutz: Rollläden verhindern Durchzug und Hereinregnen - selbst bei offen stehendem Fenster. Außerdem bieten Rollläden guten Schutz vor Hagelkörnern.
Schallschutz: Schallschutz ist wichtig für Menschen, die nahe an verkehrsreichen Straßen wohnen. Ein Rollladen kann hier gute Dienste leisten. Der Grad der Schalldämmung hängt von dem Material des Rollladens und dem Abstand des Rollpanzers zur Fensterscheibe ab. Generell gilt: Ein zu geringer Abstand zur Fensterscheibe kann den Schall sogar verstärken.

Die Geschichte des Rollladens

Ursprünglich waren Rollläden einfache Klappläden aus Holz und dienten schon in der Römerzeit als Sichtschutz. Später kamen Jalousien auf, die man mit Bändern zusammen ziehen konnte. In der Folge wurden Rolljalousien entwickelt, die man mittels einer Welle aufwickeln konnte und aus denen der heute Rollladen hervorgeht.
Heute wird das Handwerk der Rollladen- und Jalousiebauer vom Bundesverband Rollladen und Sonnenschutz e.V. vertreten. Die Ausbildung zum Rollladenbauer beziehungsweise Jalousiebauer dauert drei Jahre. Rollladenbauer fertigen Rollläden für Fenster, Rolltüren und Rolltrennwände, Verdunkelungseinrichtungen und Sonnenschutzeinrichtungen. Die selbst gefertigten Rollläden bauen sie auf den Baustellen auch ein.

Der Aufbau eines Rollladens

Ein Rollladen besteht in der Regel aus folgenden Komponenten:

Rollpanzer: Ein Rollpanzer besteht aus einzelnen, miteinander verbundenen Rollladenstäbchen oder Rollladenprofilen. Der Rollpanzer ist der sichtbarste Teil eines Rollladens und die Komponente, welche die Tür- oder Fensteröffnung abschließt. Rollpanzer gibt es in vielen Abmessungen, Dicken und Materialien wie Holz, Kunststoff, Aluminium oder Stahl.
Führungsschienen: Die Führungsschienen führen den Rollpanzer an den Seiten des Fensters oder der Tür. Außerdem leiten sie auf den Panzer wirkende Kräfte wie beispielsweise Wind ab.
Welle: Die Rollladenwelle ist der Teil, der den Rollpanzer trägt und auf dem sich der Rollladen aufwickelt. Sie wird an der Wand befestigt.
Kasten und Rollraumverkleidung: Der Rollladenkasten umschließt den aufgewickelten Rollpanzer und die Rollladenwelle.
Bedienungselemente: Ein Rollladen kann entweder über einen Gurtzug, Kordeln, einen Rohrmotor oder über ein Gelenkkurbelgetriebe hochgezogen und heruntergelassen werden. Diese Elemente nennt man Bedienungselemente.

Laim

Laim

Der Begriff Laim bezeichnet einen Stadtteil in München, der westlich gelegen ist und den "Stadtbezirk 25 Laim" bildet. In Laim wohnen etwa 50 000 Münchner. Früher war Laim weniger bevölkert als heute, sein Wachstum erlebte Laim erst mit der Eröffnung des Rangier- und Güterbahnhofes und der darauf folgenden Eingemeindung zu der Stadt München.
Laim ist heute vorwiegend ein Wohnviertel. In München gibt es ein weiteres Viertel mit Laim im Namen – Berg am Laim. Der Stadtteil im Münchner Osten hat allerdings nichts mit dem westlich gelegenen Laim zu tun.

Die Geschichte von Laim

Laim existiert viel länger als München selbst. Urkundlich erwähnt wurde die eigenständige Ortschaft erstmals um 1047 rum, als "loco leima", was "im Ort Leim" bedeutet. Der Name Laim kommt von "leim", was wiederum eine Bezeichnung für Lehm bzw. den Lehmboden war. Wahrscheinlich stammt die Kirche St. Ulrich, die heute noch in Laim steht, sogar aus dieser Zeit.
Im Dreißigjährigen Krieg wurde das Dorf niedergebrannt, 1818 schließlich wurde Laim zu einer eigenen Gemeinde. 1890 wohnten bereits 290 Menschen in Laim, nachdem allerdings der Rangierbahnhof eingeweiht wurde, nahm das Bevölkerungswachstum rapide zu. Bis 1901 hatte sich die Einwohnerzahl in Laim sogar verzehnfacht.
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde zerbombter Wohnraum in Laim wieder aufgebaut. Da es viele unbebaute Flächen gab, ging das rasch von statten. In den 1990er Jahren wurde der Rangierbahnhof aufgelöst, so dass Laim heutzutage weniger Industrie- als vielmehr Wohngebiet ist.

Lage und Verkehrsanbindung in Laim

Laim liegt im Westen von München. Im Norden grenzt Laim an den Stadtteil Neuhausen-Nymphenburg, im Osten an die Schwanthalerhöhe, im Westen an Hadern bzw. Pasing-Obermenzing und im Süden an Sendling-Westpark bzw. Hadern.
Da Laim im Gegensatz zu anderen Vierteln sehr zentral liegt, besteht in dem Stadtteil eine gute Verkehrsanbindung. Wichtige Straßen sind die Landsberger Straße, die Fürstenrieder Straße und die A96. Bekannt ist außerdem noch die Westendstraße. Der öffentliche Nahverkehr ist in Laim ebenso vertreten, und zwar mit den U-Bahnlinien 4 und 5, den Tramlinien 18 und 19, den Buslinien 51, 57 131, 132, 151 und 168 und der S-Bahn.

Sehenswürdigkeiten in Laim

In Laim gibt es - obwohl der Stadtteil hauptsächlich ein Wohnviertel ist - einiges zu sehen. Das historische Zentrum von Laim ist der Laimer Anger, gleich gegenüber befindet sich die Kirche St. Ulrich, die vermutlich bereits seit der Gründungszeit von Laim steht. Für Kirchenfreunde gibt es außerdem noch die Paul-Gerhardt-Kirche und die Pfarrkirche "Zu den heiligen zwölf Aposteln" zu besichtigen.
Nicht unerwähnt bleiben sollte auch das Laimer Schlössl, das in der Agnes-Bernauer-Straße unter Max Emanuel als Wirtschaftsgebäude errichtet wurde und im 19. Jahrhundert renoviert wurde. In der Fürstenrieder Straße 21 in Laim fällt einem sofort ein leer stehendes Haus auf:
Es ist das ehemalige Kaufhaus Beck, das heute Gegenstand politischer Diskussionen ist. Was künftig mit dem Haus geschehen soll, ist bislang unklar.