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Sanitätshaus Pasing: 1 Einträge gefunden

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Branche: Sanitätshaus Pasing
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Brancheninfo: Sanitätshaus

Sanitätshaus

Mit dem Begriff Sanitätshaus wird ein Fachgeschäft für Artikel, Dienstleistungen und Zubehör aus dem Pflege-, Reha- und Sanitätsbereich bezeichnet. Diese Artikel sind sogenannte "Hilfsmittel". Als "Hilfsmittel" im Sanitätshaus gilt ein Gegenstand, der bei Krankheit oder Behinderung den Erfolg einer medizinischen Behandlung sicherstellt, Behinderungen vermeiden hilft oder vorhandene Behinderungen auszugleichen sucht.
In der Regel handelt es sich bei einem Sanitätshaus um ein privatwirtschaftliches Unternehmen, das durch eine spezielle Sanitätshaus-Zulassung (durch die Kassen) von Ärzten verschriebene Rezepte abrechnen kann.

Verschiedene Arten vom Sanitätshaus

Je nach Art der Zulassung und der angebotenen Artikel lässt sich ein Sanitätshaus in eine von drei sogenannten "Klassen" einteilen:

- Klasse 1: In einem Sanitätshaus dieser Klasse liegt das zentrale Augenmerk auf der individuellen Anfertigung von Hilfsmitteln für den Patienten. Ein solches Sanitätshaus ist einem Handwerksbetrieb relativ ähnlich. Häufig werden in einem solchen Sanitätshaus zwar auch (teilweise-) vorgefertigte Hilfsmittel vertrieben, hauptsächlich wird im Sanitätshaus der Klasse 1 allerdings nach Maß angefertigt.
- Klasse 2: Ab dem Sanitätshaus der zweiten Klasse entfällt die handwerkliche Kompetenz im Sanitätshaus. Hilfsmittel werden lediglich vertrieben, und nicht mehr angepasst oder nach Maß angefertigt.
- Klasse 3: Hier darf das Sanitätshaus nur solche Hilfsmittel abgeben, die der Kunde zur Eigentherapie verwendet.

Facharbeiter in einem Sanitätshaus

Hinsichtlich der Leitung gelten für ein Sanitätshaus strenge Regeln. Ein Sanitätshaus der Klasse 1, in dem handwerklich gearbeitet wird, darf nur von einem Meister der Orthopädietechnik oder der Orthopädiemechanik geführt werden. Unterstützt wird er hierbei oft von Mitarbeitern, die ebenfalls in diesen beiden Berreichen ausgebildet sind. Ein Sanitätshaus der Klasse Zwei darf hingegen von einer Person geführt werden, die sich dazu in 5jähriger Arbeit im Gesundheitsbereich qualifiziert hat. Für den Betrieb des Sanitätshaus der Klasse 3 gelten keine solchen Einschränkungen.

Waren in einem Sanitätshaus

Je nach Zulassungsklasse und Größe variiert das in einem Sanitätshaus verfügbare Produktangebot stark. Zu den gängigsten Produkten beziehungsweise Dienstleistungen, die in einem Sanitätshaus erhältlich sind, gehören unter anderem die Folgenden:

- Gehhilfen: Hier sind im Sanitätshaus insbesondere verschiedene Stöcke und Gestelle sowie Rollatoren erhältlich.
- Rollstühle: Bei den Rollstühlen bietet das Sanitätshaus ein breites Spektrum an verschiedenen Modellen und Ausführungen an: für gewöhnlich im Sanitätshaus erhältlich sind Schieberollstühle sowie Rollstühle zum Selbstantrieb mit den verschiedensten Antriebskonstruktionen vom mechanischen bis hin zum voll elektrischen Antrieb.
- Betten: Im Sanitätshaus erhältlich sind auch verschiedene (Pflege-) Betten, die zum Teil über zahlreiche Zusatzfunktionen verfügen, die Pflege und Behandlung eines Patienten erleichtern beziehungsweise erst ermöglichen.
- Prothesen: Diese Ersatzteile für den Körper werden in einem Sanitätshaus der Klasse 1 von einem entsprechend ausgebildeten Fachmann hergestellt.
- Bandagen: Diese können entweder vom Sanitätshaus maß angefertigt oder vorgefertigt erworben werden.

Pasing

Pasing

Mit dem Begriff Pasing bezeichnet man einen Stadtteil in München, der gemeinsam mit Obermenzing den Stadtteil 21 Pasing-Obermenzing darstellt. Pasing liegt im Westen Münchens und grenzt im Süden an die Stadtviertel Blumenau und Lochham, im Westen an Lochham und Aubing, im Norden an Obermenzing und im Osten an Laim.
Bis 1938 war Pasing eine eigene Stadt und wurde dann zwangseingemeindet. Noch heute hat Pasing eine von München fast eigenständige Infrastruktur, auch an der Selbstwahrnehmung des Stadtteils merkt man einigen Bürgern an, dass sie sich nicht zu München gehörend fühlen.

Geschichte von Pasing

Erstmals urkundlich erwähnt wurde Pasing im Jahr 763 als "villa Pasingas". Aus der Zeit des Mittelalters gibt es wenig überlieferte Nachrichten über Pasing. Erst seit dem 16. Jahrhundert wird Pasing mit einer eigenen Gerichtsbarkeit in den Akten aufgeführt. Mit der neuen Landgerichtseinteilung, die Pasing zum Landgericht München zuordnete, war die alte Politik-Ordnung Pasings als Hofmark aufgehoben. Im Zuge dieser Modernisierung entstanden viele neue Industriebetriebe in Pasing, doch trotzdem war das Bild des heutigen Stadtteils damals immer noch landwirtschaftlich geprägt.
Ein großer Schritt zur Weiterentwicklung von Pasing war mit der Eröffnung der zweiten bayerischen Eisenbahnlinie von München nach Augsburg getan. Fortan wuchs das Viertel - auch, weil immer mehr Münchner Bürger Pasing für sich entdeckten. Gleichzeitig entstanden Schulen und andere Einrichtungen des öffentlichen Lebens. Am 1. Januar 1905 wurde Pasing schließlich zur Stadt ernannt.
Nachdem die Nationalsozialisten an die Macht gelangten, wurde es für Pasing jedoch immer schwerer, die Eigenständigkeit beizubehalten. Da die Nazis München zur "Hauptstadt der Bewegung" machen wollten, gemeindeten sie Pasing 1938 nach München ein.

Pasing heute

Da sich Pasing bis zur jüngsten Vergangenheit als eigenständige Stadt entwickelte, lassen sich kaum Besonderheiten in der Bevölkerungsentwicklung finden - alle Schichten und Bildungsniveaus sind vertreten, ebenso ist der Anteil der Ausländer und Arbeitslosen durchschnittlich. In Pasing gibt es keinen Schwerpunkt auf einem Gewerbebereich, die 21.000 Arbeitsplätze in Pasing verteilen sich auf alle Wirtschaftsbereiche gleich.
In Pasing finden sich überdurchschnittlich viele Schulen und Bildungseinrichtungen, weshalb der Stadtteil auch oft als "Schulstadt" oder "Schulstadtteil" bezeichnet wird. Weitere wichtige Einrichtungen des öffentlichen Lebens sind das Kulturzentrum Pasinger Fabrik, das Alfons-Hoffmann-Altenheim, das Bürgerzentrum Rathaus Pasing und das Klinikum München Pasing.

Verkehrsanbindung von Pasing

Durch Pasing führen einige wichtige Straßen, die für den Autoverkehr von ganz München bedeutend sind, wie beispielsweise die Bodenseestraße und die Planegger Straße. U-Bahnlinien fahren keine nach Pasing, dafür halten aber mehrere S-Bahnlinien an der Station Pasing. Außerdem ist der Bahnhof Pasing auch als Fernbahnhof mit ICE-Systemhalt von Bedeutung.