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Brancheninfo: Sauna

Sauna München

Der Begriff Sauna bezeichnet einen Raum, der auf eine hohe Temperatur beheizt wird. Die Sauna dient als Schwitzbad und hat verschiedene positive Wirkungen auf den menschlichen Körper - wie positive Auswirkungen auf das vegetative Nervensystem und eine Stärkung des Immunsystems. Außerdem kann die Sauna das Hautbild verbessern.
Eine Sauna findet sich oft in öffentlichen Schwimmbädern, aber auch in Fitnessstudios oder Thermen und ist häufig mit anderen Wellness-Einrichtungen kombiniert, etwa mit einem Dampfbad (Dampfsauna) oder einer Biosauna. Saunabäder gibt es in jeder größeren Stadt - preiswerte Saunas findet man im Branchenbuch Die Münchner.

Wie funktioniert eine Sauna

Die Temperatur in einer Sauna beträgt normalerweise zwischen 80 und 100 Grad, allerdings gibt es auch Saunabäder, in denen die Temperatur deutlich darunter oder darüber liegt. Die Sauna besteht oftmals vollständig aus Holz. Traditionelle Holzöfen kommen heute in der Sauna eher seltener zum Einsatz. Inzwischen ist man fast vollständig dazu übergegangen, die Sauna mit elektrischen Öfen zu beheizen.
Oft erstrecken sich die Sitzbänke in einer Sauna über mehrere Ebenen. Das hat den Sinn, dass man sich je nach Wohlbefinden weiter oben oder weiter unten in die Sauna setzen kann. Je weiter oben man sitzt, desto heißer ist es. Von entscheidender Bedeutung ist die Luftzirkulation - eine kontinuierliche Zufuhr von frischer Luft ist sehr wichtig.
Wenn man die gefühlte Temperatur in der Sauna erhöhen möchte, kann man dies, indem man die Luftfeuchtigkeit erhöht. Zum Beispiel, in dem man Wasser auf die heißen Steine des Saunaofens gießt. Die Feuchtigkeit legt sich auf die Haut, der Körper wird in seiner Fähigkeit zu Schwitzen behindert, die gefühlte Temperatur steigt somit. Manchmal werden auch ätherische Öle auf die Steine gegeben.

Varianten der Sauna

Es gibt verschiedene Varianten der Sauna, die sich beispielsweise in Temperatur und Luftfeuchtigkeit unterscheiden. Die häufigsten sind:

- "Normale Sauna": In der "normalen Sauna", die gängigsten Saunabäder, besteht meist eine Temperatur von 80 bis 100 Grad. Man unterscheidet zwischen der Finnischen Blockhaussauna, der Finnischen Rauchsauna und Varianten wie Erdsauna, Höhlensauna oder Stollensauna - sie unterscheiden sich vor allem in ihrer Ausgestaltung oder ihrer Lage.
- Dampfbad: Das Dampfbad ist eine weit verbreitete Form der Sauna. Die Temperatur ist niedriger als in der normalen Sauna, die Luftfeuchtigkeit deutlich höher. Auch Dampfbäder gibt es in verschiedenen Varianten wie Caldarium, Hammam, Banja, Irisches Dampfbad, Biodampfbad oder Tylarium.
- Feuchtes Warmluftbad: Das feuchte Warmluftbad ist eine mildere Version einer Sauna. Hier herrschen in der Regel 45 bis 60 Grad und eine Luftfeuchtigkeit von 40 bis 55 Prozent.
- Textilsauna: Die Textilsauna ist eine normale Sauna, in der allerdings Badebekleidung getragen wird. Diese Variante einer Sauna kommt oft in öffentlichen Schwimmbädern zum Einsatz.

Verhaltensregeln in einer Sauna

Es gibt zwar wenig offizielle Saunaregeln, aber dazu ein paar ungeschriebene Gesetze. So ist es beispielsweise erwünscht, dass man vor der Sauna ausgiebig duscht, um keinen Schmutz in die Sauna zu bringen. Außerdem ist Badekleidung meist tabu, weil die Haut besser schwitzen kann, wenn sie nicht in Stoff steckt.
Oft gehört es zum guten Ton, wenn man die anderen Saunagäste beim Betreten kurz begrüßt. Viel reden sollte man in einer Sauna allerdings nicht - in Deutschland ist das kaum üblich, hier wahrt man eher Stille. Um die Sitzbänke nicht mit Schweiß zu verunreinigen, sollte man außerdem ein großes Handtuch mit in die Sauna bringen.

Laim

Laim

Der Begriff Laim bezeichnet einen Stadtteil in München, der westlich gelegen ist und den "Stadtbezirk 25 Laim" bildet. In Laim wohnen etwa 50 000 Münchner. Früher war Laim weniger bevölkert als heute, sein Wachstum erlebte Laim erst mit der Eröffnung des Rangier- und Güterbahnhofes und der darauf folgenden Eingemeindung zu der Stadt München.
Laim ist heute vorwiegend ein Wohnviertel. In München gibt es ein weiteres Viertel mit Laim im Namen – Berg am Laim. Der Stadtteil im Münchner Osten hat allerdings nichts mit dem westlich gelegenen Laim zu tun.

Die Geschichte von Laim

Laim existiert viel länger als München selbst. Urkundlich erwähnt wurde die eigenständige Ortschaft erstmals um 1047 rum, als "loco leima", was "im Ort Leim" bedeutet. Der Name Laim kommt von "leim", was wiederum eine Bezeichnung für Lehm bzw. den Lehmboden war. Wahrscheinlich stammt die Kirche St. Ulrich, die heute noch in Laim steht, sogar aus dieser Zeit.
Im Dreißigjährigen Krieg wurde das Dorf niedergebrannt, 1818 schließlich wurde Laim zu einer eigenen Gemeinde. 1890 wohnten bereits 290 Menschen in Laim, nachdem allerdings der Rangierbahnhof eingeweiht wurde, nahm das Bevölkerungswachstum rapide zu. Bis 1901 hatte sich die Einwohnerzahl in Laim sogar verzehnfacht.
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde zerbombter Wohnraum in Laim wieder aufgebaut. Da es viele unbebaute Flächen gab, ging das rasch von statten. In den 1990er Jahren wurde der Rangierbahnhof aufgelöst, so dass Laim heutzutage weniger Industrie- als vielmehr Wohngebiet ist.

Lage und Verkehrsanbindung in Laim

Laim liegt im Westen von München. Im Norden grenzt Laim an den Stadtteil Neuhausen-Nymphenburg, im Osten an die Schwanthalerhöhe, im Westen an Hadern bzw. Pasing-Obermenzing und im Süden an Sendling-Westpark bzw. Hadern.
Da Laim im Gegensatz zu anderen Vierteln sehr zentral liegt, besteht in dem Stadtteil eine gute Verkehrsanbindung. Wichtige Straßen sind die Landsberger Straße, die Fürstenrieder Straße und die A96. Bekannt ist außerdem noch die Westendstraße. Der öffentliche Nahverkehr ist in Laim ebenso vertreten, und zwar mit den U-Bahnlinien 4 und 5, den Tramlinien 18 und 19, den Buslinien 51, 57 131, 132, 151 und 168 und der S-Bahn.

Sehenswürdigkeiten in Laim

In Laim gibt es - obwohl der Stadtteil hauptsächlich ein Wohnviertel ist - einiges zu sehen. Das historische Zentrum von Laim ist der Laimer Anger, gleich gegenüber befindet sich die Kirche St. Ulrich, die vermutlich bereits seit der Gründungszeit von Laim steht. Für Kirchenfreunde gibt es außerdem noch die Paul-Gerhardt-Kirche und die Pfarrkirche "Zu den heiligen zwölf Aposteln" zu besichtigen.
Nicht unerwähnt bleiben sollte auch das Laimer Schlössl, das in der Agnes-Bernauer-Straße unter Max Emanuel als Wirtschaftsgebäude errichtet wurde und im 19. Jahrhundert renoviert wurde. In der Fürstenrieder Straße 21 in Laim fällt einem sofort ein leer stehendes Haus auf:
Es ist das ehemalige Kaufhaus Beck, das heute Gegenstand politischer Diskussionen ist. Was künftig mit dem Haus geschehen soll, ist bislang unklar.