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Schädlingsbekämpfung Fürstenried: 2 Einträge gefunden

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Brancheninfo: Schädlingsbekämpfung

Schädlingsbekämpfung

Die Schädlingsbekämpfung bezeichnet die Maßnahmen zur Abwehr und zur Bekämpfung von Tieren, Pflanzen und Mikroorganismen, die man als Schädlinge bezeichnet und die sowohl Flora und Fauna als auch den Menschen selbst in seiner Umgebung befallen und schädigen können.
Schädlinge können beispielsweise Lebensmittelmotten, Stechmücken oder Kakerlaken sein. Schädlingsbekämpfung kann entweder biotechnisch-physikalisch, chemisch (durch Pestizide) oder biologisch erfolgen.

Unterschiedliche Arten der Schädlingsbekämpfung

Die biologische Schädlingsbekämpfung hat das Ziel, Schädlinge zu entfernen, ohne das biologische Gleichgewicht zu stören, indem man die natürlichen Feinde der Schädlinge gegen diese einsetzt - beispielsweise Vögel bei Insekten. Allerdings muss man sich bei der biologischen Schädlingsbekämpfung gut auskennen, um keine Misserfolge zu erreichen.
Biozid ist eine Sammelbezeichnung für chemische Mittel zur Schädlingsbekämpfung. Früher lautete die Bezeichnung Pestizid, allerdings hat man den Begriff geändert, um die umweltschädigende Wirkung der Biozide zu unterstreichen. Biozide wendet man dort an, wo die biologische Schädlingsbekämpfung an ihre Grenzen stößt.

Schädlinge

Ein Schädling ist ein tierischer Organismus oder ein Pilz, der wirtschaftlichen oder gesundheitlichen Schaden anrichtet, beispielsweise indem er Vorräte kaputt macht oder Krankheiten auslöst. Nicht jedes Lebewesen, das in einem Wohnraum vorkommt, ist ein Schädling. Spinnen oder Marienkäfer beispielsweise bezeichnet man sogar als Nützlinge, da sie andere Insekten als Nahrung brauchen.
Die Schädlinge lassen sich in vier Gruppen einteilen: die Materialschädlinge, die Holz, Leder, Papier oder Textilien befallen; die Vorratsschädlinge, welche Lebensmittel ungenießbar machen; die Gesundheits- und Hygieneschädlinge, die Allergien hervorrufen und Krankheiten übertragen und die Lästlinge, die dem Menschen zwar nicht gefährlich werden können, deren Anwesenheit aber als störend oder eklig empfunden wird.

Die häufigsten Schädlinge, die im Haushalt vorkommen, sind:

Essigfliegen: Sie werden von überreifem Obst, abgestellten Limoflaschen, Essig und Wein angezogen und können Krankheiten übertragen. Eine wirksame Schädlingsbekämpfung erreicht man bei Essigfliegen vorbeugend, beispielsweise durch generelle Sauberkeit. Bei Befall kann man eine Schale mit verdünnter Essiglösung mit einem Tropfen Spülmittel und etwas Sirup im Problembereich aufstellen.
Lebensmittelmotten: Lebensmittelmotten befallen verschiedene Lebensmittel und legen dort ihre Eier ab. Die Folge: Würmer in Nahrungsmitteln und jedes Jahr - falls keine Schädlingsbekämpfung erfolgt - neue Motten. Wirksame Abhilfe schaffen Pheromonfallen und eine gleichzeitige sehr gründliche Reinigung der gesamten Küche, zumindest der befallenen Schränke. Besonders in den Ritzen und schwer erreichbaren Stellen sollte gründlich geputzt werden (evtl. mit Hilfe des Staubsaugers), anschließend feucht gewischt und mit einem Föhn getrocknet werden. Auch die befallenen Lebensmittel sollte man für eine wirksame Schädlingsbekämpfung wegwerfen.
Schaben (auch Kakerlaken genannt): Kakerlaken verbreiten einen üblen Geruch und fressen Lebensmittel an. Eine Schädlingsbekämpfung ist umständlich, weil Schaben sehr lichtscheu sind und oft erst nachts aus ihren Verstecken hervorkommen. Vorbeugend sollte man darauf achten, keine Essensreste und Abfälle herumliegen zu lassen. Wenn man Köder benutzt, sollte man diese, drei Monate stehen lassen, denn sonst besteht die Gefahr, die Jungtiere nicht zu erwischen.
Ameisen: Ab und zu befallen Ameisen zuckerhaltige Lebensmittel wie Marmeladen oder Schokolade, bleiben dabei kleben und verunreinigen sie dadurch. Abhilfe schaffen Ameisenköder.

Tipps zur Vorbeugung von Schädlingen

Damit es gar nicht erst zum Befall kommt, sollte man ein paar einfache Tipps beachten:

Nicht zu viel auf Vorrat kaufen, die zuerst gekauften Waren auch als erstes verbrauchen. Verpackungen aus Papier oder Kunststoff vermeiden, da Schädlinge diese oft durchbeißen können, stattdessen Behältnisse aus Kunststoff oder Glas benutzen.
Mögliche Verstecke für Schädlinge - wie beispielsweise kleine Spalten - verschlossen halten, beziehungsweise abdichten.
Vorräte kühl und trocken lagern. Niedrige Temperaturen und niedrige Luftfeuchtigkeiten verlängern die Entwicklungsdauer von Schädlingen.
Abfälle möglichst sofort aus dem Haus entfernen und nicht offen stehen lassen.
Wohnungen gut durchlüften, damit sich kein Schimmel bildet. Einige Ungezieferarten ernähren sich von Schimmel.
Falls keine eigenen Maßnahmen helfen, sollte man sich an einen Fachmann für Schädlingsbekämpfung wenden, den man im Branchenbuch Die Münchner leicht findet.

Fürstenried

Fürstenried

Fürstenried ist ein Stadtteil in München, der zusammen mit Solln, Obersendling, Forstenried und Thalkirchen den Stadtbezirk 19 "Thalkirchen-Obersendling-Forstenried-Fürstenried-Solln" bildet. Fürstenried ist einer der südlichsten Stadtteile Münchens und grenzt an Neuried im Westen, Obersendling und Solln im Osten, Hadern und Südpark im Norden und Unterdill im Süden von München.
Momentan leben im Stadtbezirk 19 "Thalkirchen-Obersendling-Forstenried-Fürstenried-Solln" fast 78.000 Menschen auf einer Fläche von 1775 Hektar. Der Anteil an Senioren an der Bevölkerung von Fürstenried ist mit 20 Prozent vergleichsweise hoch. In Fürstenried und den angeschlossenen Vierteln leben außerdem unterdurchschnittlich wenige Ein-Personen-Haushalte - Fürstenried ist ein Stadtviertel, in das besonders gerne Familien ziehen.

Geschichte von Fürstenried

Fürstenried wurde 1716 erstmals urkundlich erwähnt und erhielt seinen Namen vom Kurfürsten Max Emanuel. Der Begriff "ried" steht dabei für Rodung, Fürstenried war also ein gerodetes Gebiet. Der Kurfürst ließ auf dem Gelände sein Schloss Fürstenried erbauen. Ursprünglich wurde der Ort nicht als Fürstenried bezeichnet, sondern als Poschetsried.
Fürstenried wurde im Januar 1912 nach München eingemeindet. Nachdem die bayerische Monarchie 1918 endete, wanderte das Schloss in den Besitz der Kirche über. Noch heute ist es ein beliebtes Ausflugsziel in Fürstenried. Viele Münchner wissen allerdings gar nicht von der Existenz des kleinen Schlosses in Nymphenburg - einen Besuch ist es allemal wert.

Fürstenried heute

Fürstenried ist in München als Wohnsiedlung bekannt. Das typische Bild von Fürstenried prägen dabei die Wohnbauten der 60er Jahre. Damals galt Fürstenried als "Trabantenstadt". Wie in Forstenried stehen heute deshalb in Fürstenried große, hohe Betonbauten, die viele Wohnungen bereitstellen. Die bauliche Entwicklung sieht man gut am Beispiel des Sparkassenhochhauses in Fürstenried, das bei der Einweihung in den 60er-Jahren als das größte Wohnhaus Bayerns galt.
Besonders Familien ziehen heute gerne nach Fürstenried. Die Möglichkeiten der Naherholung sind zahlreich: Zum einen sind die Isarauen in Solln sehr nahe, fährt man gen Süden, erreicht man bald den riesigen Forstenrieder Park. Daneben gibt es ein großes Angebot an Freizeiteinrichtungen in Fürstenried und den angeschlossenen Gebieten: Neben 23 Sportanlagen gibt es ein Hallenbad und ein Freibad, zwei Kinos, ein Theater, vier Bibliotheken und 20 Schulen. In Fürstenried gibt es nur wenig Industrie, viele Arbeitsplätze entfallen auf den Siemensstandort in der Hofmannstraße.

Verkehrsanbindung in Fürstenried

Fürstenried liegt zwar weit im Münchner Süden, ist aber besonders für Autofahrer gut an München angebunden, was an der nahen Autobahn A95 liegt. Auf ihr gelangt man schnell und bequem in das Zentrum der Stadt.
In Fürstenried hält die U-Bahnlinie 3 (Stationen Fürstenried West, Basler Straße und Forstenrieder Alle) und verschiedene Buslinien der MVG.