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Schlossereien Pasing: 6 Einträge gefunden

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Branche: Schlossereien Pasing
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Brancheninfo: Schlossereien

Schlosser München

Der Beruf des Schlossers bezeichnet einen Handwerker oder einen Industriearbeiter, der Metall verarbeitet oder bearbeitet und Metallgegenstände repariert.
Man unterscheidet dabei zwischen Autoschlosser, Bauschlosser, Stahlbauschlosser, Schiffsschlosser, Betriebsschlosser, Maschinenschlosser, Werkzeugschlosser und Kunstschlosser.

Aufgaben eines Schlossers

Schlosser arbeiten meistens in einer Metall verarbeitenden Branche oder in einer Schlosserei. Sie fertigen Werkstücke und Stahlteile oder Eisenbauteile, schmieden Metalle und härten sie. Zusätzlich montieren sie Tore, Metallgerüste, Schließanlagen, Zäune, feuerhemmende Stahltüren, Mülltonnenhäuser, Briefkastenanlagen, Stahlkonstruktionen, Glasüberdachungen, Gitterroste, Zaunanlagen mit Einfahrtstoren und Eingangstüren, Balkon- und Treppengeländer, Rohrleitungen und Gitter und installieren diese am Haus und rund um das Haus. Außerdem warten und reparieren Schlosser alle Metallkonstruktionen.

Ausbildung zum Schlosser

Den Ausbildungsberuf des Schlossers gibt es inzwischen nicht mehr - bis 1989 war es noch ein Ausbildungsberuf mit dreijähriger Lehrzeit. Heutzutage ist der Beruf des Schlossers mit dem des Schmiedes zum "Metallbauer" zusammengefasst. Während den dreieinhalb Jahren Lehrzeit spezialisieren sich die Auszubildenden auf eine der folgenden Fachrichtungen: Konstruktionstechnik, Nutzfahrzeugbau, Landtechnik, Anlagen- und Fördertechnik und Metallgestaltung.
Auch die ehemaligen Ausbildungsberufe Bauschlosser, Betriebsschlosser, Maschinenschlosser, Stahlbauschlosser und Blechschlosser existieren inzwischen nicht mehr - sie wurden 1987 in die neue Ausbildung zum Konstruktionsmechaniker integriert.

Pasing

Pasing

Mit dem Begriff Pasing bezeichnet man einen Stadtteil in München, der gemeinsam mit Obermenzing den Stadtteil 21 Pasing-Obermenzing darstellt. Pasing liegt im Westen Münchens und grenzt im Süden an die Stadtviertel Blumenau und Lochham, im Westen an Lochham und Aubing, im Norden an Obermenzing und im Osten an Laim.
Bis 1938 war Pasing eine eigene Stadt und wurde dann zwangseingemeindet. Noch heute hat Pasing eine von München fast eigenständige Infrastruktur, auch an der Selbstwahrnehmung des Stadtteils merkt man einigen Bürgern an, dass sie sich nicht zu München gehörend fühlen.

Geschichte von Pasing

Erstmals urkundlich erwähnt wurde Pasing im Jahr 763 als "villa Pasingas". Aus der Zeit des Mittelalters gibt es wenig überlieferte Nachrichten über Pasing. Erst seit dem 16. Jahrhundert wird Pasing mit einer eigenen Gerichtsbarkeit in den Akten aufgeführt. Mit der neuen Landgerichtseinteilung, die Pasing zum Landgericht München zuordnete, war die alte Politik-Ordnung Pasings als Hofmark aufgehoben. Im Zuge dieser Modernisierung entstanden viele neue Industriebetriebe in Pasing, doch trotzdem war das Bild des heutigen Stadtteils damals immer noch landwirtschaftlich geprägt.
Ein großer Schritt zur Weiterentwicklung von Pasing war mit der Eröffnung der zweiten bayerischen Eisenbahnlinie von München nach Augsburg getan. Fortan wuchs das Viertel - auch, weil immer mehr Münchner Bürger Pasing für sich entdeckten. Gleichzeitig entstanden Schulen und andere Einrichtungen des öffentlichen Lebens. Am 1. Januar 1905 wurde Pasing schließlich zur Stadt ernannt.
Nachdem die Nationalsozialisten an die Macht gelangten, wurde es für Pasing jedoch immer schwerer, die Eigenständigkeit beizubehalten. Da die Nazis München zur "Hauptstadt der Bewegung" machen wollten, gemeindeten sie Pasing 1938 nach München ein.

Pasing heute

Da sich Pasing bis zur jüngsten Vergangenheit als eigenständige Stadt entwickelte, lassen sich kaum Besonderheiten in der Bevölkerungsentwicklung finden - alle Schichten und Bildungsniveaus sind vertreten, ebenso ist der Anteil der Ausländer und Arbeitslosen durchschnittlich. In Pasing gibt es keinen Schwerpunkt auf einem Gewerbebereich, die 21.000 Arbeitsplätze in Pasing verteilen sich auf alle Wirtschaftsbereiche gleich.
In Pasing finden sich überdurchschnittlich viele Schulen und Bildungseinrichtungen, weshalb der Stadtteil auch oft als "Schulstadt" oder "Schulstadtteil" bezeichnet wird. Weitere wichtige Einrichtungen des öffentlichen Lebens sind das Kulturzentrum Pasinger Fabrik, das Alfons-Hoffmann-Altenheim, das Bürgerzentrum Rathaus Pasing und das Klinikum München Pasing.

Verkehrsanbindung von Pasing

Durch Pasing führen einige wichtige Straßen, die für den Autoverkehr von ganz München bedeutend sind, wie beispielsweise die Bodenseestraße und die Planegger Straße. U-Bahnlinien fahren keine nach Pasing, dafür halten aber mehrere S-Bahnlinien an der Station Pasing. Außerdem ist der Bahnhof Pasing auch als Fernbahnhof mit ICE-Systemhalt von Bedeutung.