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Schlüssel Schwabing: 12 Einträge gefunden

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Brancheninfo: Schlüssel

Schlüsseldienst

Ein Schlüsseldienst bezeichnet einen Dienstleister, der verschiedene Produkte im Bereich der Schließtechnik wie Schließanlagen, Tresore, Geldschränke und Briefkästen herstellt und montiert. Viele Unternehmen bieten außerdem eine Notöffnung der Haustüre an, falls sich der Kunde ausgesperrt hat. Kurzfristige Termine, eine Soforthilfe im Notfall und bei Einbruchschäden sowie Fachberatung zeichnen einen guten Schlüsseldienst aus. Ein kompetenter Aufsperrdienst sollte eine zugefallene Türe ohne Beschädigung öffnen können.

Produkte beim Schlüsseldienst

Schlüsseldienste bieten die Fertigung und Installation von Alarmanlagen und mechanischen und elektronischen Schließanlagen an, stellen Beschläge, Schlösser, Zylinder, Rollläden, Markisen, Insektenschutz, Tresore, Geld- und Wertschränke, Briefkästen, Briefkastenanlagen, Schilder und Stempel und weitere Produkte aus dem Bereich der Schließtechnik her. Außerdem stellen die meisten Schlüsseldienste Nachschlüssel an, falls der Kunde beispielsweise in ein Haus eingezogen ist und zu wenige Schlüssel erhalten hat, oder wenn für eine alte Truhe auf dem Dachboden kein Schlüssel mehr zu finden ist.
Viele Leute betrachten einen Briefkasten als eine Art persönliche Visitenkarte und achten deshalb besonders auf Form und Aussehen. Einen individuellen Briefkasten kann man sich beim Schlüsseldienst fertigen lassen. Briefkästen gibt es in großer Vielfalt und aus verschiedenen Materialien wie rostfreier Edelstahl, verzinkter und lackierter Stahl, Aluminium und poliertem Messing und in verschiedenen Formen wie Einzelkästen, freistehenden Briefkästenanlagen, Mauerdurchwurfanlagen oder wandhängende Briefkästen, inklusive Klingeltaster oder Gegensprechfeld.

Geschichte des Schlüsseldienstes

In fast jedem größeren Kaufhaus findet man heute einen Schlüsseldienst. Um 1960 eröffnete "Mister Minit" Kleingeschäfte, die Schlüsselfertigung und Schuhbesohlung anboten. Im Laufe der Zeit plante man diese Schnellschuster mit dem Angebot der Schlüsselfertigung in Einkaufszentren fest ein und vermietete es an Unternehmer. Während sich diese Schlüsseldienste etablierten, änderten viele ursprüngliche Schlüsseldienste ihren Namen in "Sicherheitsfachgeschäft". Die Bezeichnungen Schlüsseldienst und Sicherheitsfachgeschäft sind nicht gesetzlich geschützt. Es gibt keine eigenständigen Berufsbilder, aber Fachverbände.

Fachverbände der Schlüsseldienste in Deutschland

In Deutschland gibt es zwei Fachverbände, die für Schlüsseldienste zuständig sind: Interkey, der älteste Verband in Deutschland, sowie der Bundesverband Sicherungstechnik Deutschland (BSD). Der VdS Schadenverhütung zertifiziert und überwacht Fachbetriebe für mechanische Sicherungstechnik. Das Spektrum des ursprünglichen Schlüsseldienstes erstreckt sich auf die verschiedensten Elemente von Schlosser, Tischler, Glaser und Elektroinstallationshandwerk. Der VdS Schadenverhütung fordert von den zertifizierten Betrieben eine handwerkliche Ausbildung mit Meisterqualifikation in einem dieser genannten Branchen sowie Gesellenstatus der restlichen Gewerke. Betriebe, die eine VdS-Anerkennung als Errichter für mechanische Sicherheitseinrichtungen erhalten haben, bieten eine gewisse Qualität handwerklicher Qualifikation. Da dies jedoch hohe Anforderungen sind, existiert nur eine kleine Anzahl solcher Betriebe. Ein Schlüsseldienst bezeichnet verschiedene Betriebe von einer Schlüsselschneidstelle bis hin zum Mechanikerrichter.

Tipps für die Beauftragung eines Schlüsseldienstes

Deponieren Sie einen Ersatzschlüssel beim Nachbarn oder bei Bekannten, denen Sie vertrauen.
Erkundigen Sie sich bereits im Vorfeld im Branchenbuch Die Münchner,nach einem Anbieter. Schreiben Sie sich die Nummer auf oder speichern Sie diese im Handy ab. Im Notfall ist sie dann schnell zur Hand.
Wenn Sie sich ausgeschlossen haben: Ruhe bewahren!
Wenn ein absoluter Notfall vorliegt, wenn etwa ein Kind in der Wohnung eingeschlossen ist oder der Herd noch eingeschaltet ist, kann auch die Feuerwehr oder die Polizei die Türe öffnen.
Fragen Sie den Schlüsseldienst, von wo aus der Monteur anreist. Beauftragen Sie einen Schlüsseldienst aus ihrer Umgebung, damit die Anfahrt nicht zu lange dauert und nicht zu viele Fahrtkosten verursacht.
Schildern Sie die Situation genau, damit der Schlüsseldienst die richtigen Werkzeuge mitnehmen kann: Ist die Tür abgeschlossen oder nur zugefallen? Wenn Sie nur zugefallen ist, dann kann der Monteur die Tür meistens mit einem Draht öffnen und muss so den Schließzylinder nicht zerstören.
Fragen Sie gleich nach dem Preis für die Arbeit inklusive Mehrwertsteuer, Anfahrt und weiteren Kosten.
Klären Sie, welche Arbeiten erledigt werden sollen.

Schwabing

Schwabing

Schwabing ist ein Stadtviertel nördlich der Münchner Innenstadt. Schwabing besteht aus den Bezirken Schwabing-West (Stadtbezirk 4) und Schwabing-Freimann (Stadtbezirk 12). Schwabing-West ist ca. 437 Hektar groß, Schwabing-Freimann 2500 Hektar. Insgesamt leben in den beiden Bezirken ungefähr 114000 Münchnerinnen und Münchner.
Schwabing zählt bei Einheimischen und Touristen gleichermaßen zu den beliebtesten Stadtvierteln Münchens.

Lage und Verkehrsanbindung von Schwabing

Die Stadtbezirke die Schwabing ergeben, liegen im Münchner Norden. Die östliche Grenze von Schwabing bilden der Englische Garten und die Isar, die westliche der Stadtteil Neuhausen. Im Norden liegen die Stadtviertel Milbertshofen und Freimann. Im Süden grenzt Schwabing an die Maxvorstadt, Schwabing (und die bekannte Leopoldstraße) beginnen am Siegestor.
Verkehrsmäßig ist Schwabing äußerst gut erschlossen. Das Viertel wird von den U-Bahnlinien U3 und U6 sowie von mehreren Bus- und Tramlinien bedient. Die Innenstadt sowie der Hauptbahnhof sind so jeweils in nur wenigen Minuten zu erreichen. Auch für Autofahrer ist Schwabing aufgrund der Nähe des Mittleren Rings gut zu erreichen. Die Autobahn A9 Richtung Nürnberg beginnt in Schwabing.

Die Geschichte von Schwabing

Schwabing kann auf eine längere Geschichte zurückblicken, als die Stadt München. Erstmals urkundlich erwähnt wurde Schwabing als "Svapinga" um 782 (Zum Vergleich: München wurde erst 1158 gegründet).
Der Name geht vermutlich auf den Gründer des Dorfes, einen aus Schwaben stammender Siedler ("Svapo" genannt), zurück. 1886 erlangte Schwabing den Status einer Stadt. 1890 wurde dann die Eingemeindung von Schwabing in die Stadt München durchgeführt.

Schwabing als kulturelles Zentrum Münchens

Mit der Gründung der Universität wurde München um die Jahrhundertwende zu einem der kulturellen Zentren in Deutschland. Das Stadtviertel Schwabing nimmt in diesem Zusammenhang eine besondere Rolle ein: zusammen mit der Maxvorstadt (wo die Universitäten beheimatet sind) war Schwabing die Wirkungsstätte der Wahl vieler bekannter Künstlerinnen und Künstler. Zu den bekanntesten gehören die Mitglieder der Künstlergruppe "Blauer Reiter" um den Maler Wassily Kandinsky, Paul Klee, Franz Marc und die Literaten Heinrich und Thomas Mann, Frank Wedekind, Rainer-Maria Rilke, Ludwig Thoma, Lion Feuchtwanger, Joachim Ringelnatz und viele mehr.
Auch politisch spielte Schwabing häufig eine wichtige Rolle. In Schwabing wohnten die Hauptprotagonisten der bayrischen Räterevolution, Wladimir Iljitsch Lenin verbrachte einige Jahre in Schwabing und die Schwabinger Krawalle in den 60er Jahren waren eine der ersten Jugendrevolten Europas, die später in die 68er Bewegung mündeten.

Die beliebtesten Orte in Schwabing

Schwabing ist bei den Münchnern in erster Linie wegen dem besonderen Flair und der hohen Lebensqualität beliebt. So belegt die Leopoldstraße (die vom Siegestor zur Münchner Freiheit führt) mit ihren zahlreichen Straßencafés und Geschäften unangefochten den ersten Platz unter den Münchner Flaniermeilen. Zum Verweilen laden auch das Atrium und der Park an der Münchner Freiheit ein. Darüber hinaus ist der Englische Garten, der weltweit größte innerstädtische Park, von Schwabing aus in nur wenigen Minuten zu erreichen.