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Brancheninfo: Schneider

Änderungsschneiderei

Eine Änderungsschneiderei ist eine Schneiderei, die sich hauptsächlich darauf spezialisiert hat, Kleidung wie Hosen, Hemden, Blusen und Anzüge in der Länge, Breite und der Passform zu ändern. Zwar werden in einer Änderungsschneiderei auch andere Dienstleistungen, wie beispielsweise Reparaturen von Kleidung angeboten, doch das Hauptaugenmerk liegt auf dem Ändern der Kleidung.
Eine Änderungsschneiderei kann ein eigenes Unternehmen sein, das als selbstständiger Betrieb alle möglichen Marken ändert. Es gibt aber auch den Typus Änderungsschneiderei, der einem Bekleidungshaus angegliedert ist und so gleich nach dem Kauf die Änderungswünsche des Kunden entgegen nimmt.

Nutzen einer Änderungsschneiderei

Gerade in der heutigen Zeit macht eine Änderungsschneiderei viel Sinn. Viele Menschen kaufen ihre Kleidung "von der Stange", also vorgefertigte Ware, die in genormten Größen hergestellt worden ist und möglichst vielen Menschen passen muss. Da die Kunden aber unterschiedliche Staturen aufweisen, kommt es oft vor, dass die Kleidung eben nicht perfekt passt. Hier setzt das Konzept der Änderungsschneiderei an, welche die Produkte passend macht.
Die typischen Arbeitsgeräte in der Änderungsschneiderei sind Nadel, Faden und Schere, und seit dem Anbeginn der Industrialisierung natürlich auch die Nähmaschine. Natürlich ist auch das Maßband gerade für eine Änderungsschneiderei besonders wichtig - schließlich sollte der Kunde genau vermessen werden, damit die Kleidung nach der Behandlung durch die Änderungsschneiderei perfekt sitzt. Eine Änderungsschneiderei kann zudem weitere Arbeitsgeräte wie beispielsweise eine Waschmaschine haben, um die Kleidung auch waschen zu können.

Arbeiter in einer Änderungsschneiderei

In einer Änderungsschneiderei arbeiten Schneider. Dieser Beruf ist ein handwerklicher Lehrberuf, den es schon seit dem 12. Jahrhundert gibt. Davor kannte man den Beruf allerdings noch nicht, ebenso wenig wie eine Änderungsschneiderei - wenn Änderungen an der Kleidung gemacht werden mussten, so tat man dies meistens in der Familie oder in Klöstern. Mit einer Ausbildung zum Schneider muss man nicht zwingend in einer Änderungsschneiderei arbeiten. Schneider arbeiten als Herrenmaßschneider, Damenmaßschneider, Modeschneider, Wäscheschneider, Uniformschneider - oder eben in der Änderungsschneiderei.
Die Ausbildung zum Schneider dauert zwei bis drei Jahre. Die Aufgaben unterscheiden sich stark: Ein Theaterschneider beispielsweise schneidert Kostüme für Bühnen und Filme, ein Schneider, der in einer Änderungsschneiderei arbeitet, nimmt Änderungen und Ausbesserungen an der Kleidung des Kunden vor.

Weitere Services einer Änderungsschneiderei

Eine Änderungsschneiderei kann in einigen Fällen nicht am Markt bestehen, wenn sie nur die Änderung von Kleidungsstücken anbietet. Deshalb werden häufig noch folgende Dienstleistungen verlangt:

- Maßkleidung: Maßkleidung ist Kleidung, die individuell auf den Träger abgestimmt ist. Diese Kleidung in einer Änderungsschneiderei anfertigen zu lassen hat den Vorteil, dass sich die Schneider besonders gut mit dem Vermessen des Kunden auskennen. Der Schneider vermisst den Kunden mittels eines Maßbandes oder einem 3D-Laserscan und schneidert perfekt sitzende Kleidung - beispielsweise ein Maßhemd oder einen Maßanzug. Dabei kann sich der Kunde das Hemd auch von der Änderungsschneiderei individualisieren lassen - beispielsweise mit einem Monogramm oder der Wahl der Form der Brusttasche.
- Reparaturen: Da Kleidung häufig schnell verschleißt, kann eine Änderungsschneiderei Reparaturen durchführen, wie beispielsweise Löcher stopfen oder Risse flicken.
- Besondere Kleidung: Eine Änderungsschneiderei kann auch den Verkauf und die Änderung von besonderen Kleidungsstücken anbieten, beispielsweise von Brautmoden.

Pasing

Pasing

Mit dem Begriff Pasing bezeichnet man einen Stadtteil in München, der gemeinsam mit Obermenzing den Stadtteil 21 Pasing-Obermenzing darstellt. Pasing liegt im Westen Münchens und grenzt im Süden an die Stadtviertel Blumenau und Lochham, im Westen an Lochham und Aubing, im Norden an Obermenzing und im Osten an Laim.
Bis 1938 war Pasing eine eigene Stadt und wurde dann zwangseingemeindet. Noch heute hat Pasing eine von München fast eigenständige Infrastruktur, auch an der Selbstwahrnehmung des Stadtteils merkt man einigen Bürgern an, dass sie sich nicht zu München gehörend fühlen.

Geschichte von Pasing

Erstmals urkundlich erwähnt wurde Pasing im Jahr 763 als "villa Pasingas". Aus der Zeit des Mittelalters gibt es wenig überlieferte Nachrichten über Pasing. Erst seit dem 16. Jahrhundert wird Pasing mit einer eigenen Gerichtsbarkeit in den Akten aufgeführt. Mit der neuen Landgerichtseinteilung, die Pasing zum Landgericht München zuordnete, war die alte Politik-Ordnung Pasings als Hofmark aufgehoben. Im Zuge dieser Modernisierung entstanden viele neue Industriebetriebe in Pasing, doch trotzdem war das Bild des heutigen Stadtteils damals immer noch landwirtschaftlich geprägt.
Ein großer Schritt zur Weiterentwicklung von Pasing war mit der Eröffnung der zweiten bayerischen Eisenbahnlinie von München nach Augsburg getan. Fortan wuchs das Viertel - auch, weil immer mehr Münchner Bürger Pasing für sich entdeckten. Gleichzeitig entstanden Schulen und andere Einrichtungen des öffentlichen Lebens. Am 1. Januar 1905 wurde Pasing schließlich zur Stadt ernannt.
Nachdem die Nationalsozialisten an die Macht gelangten, wurde es für Pasing jedoch immer schwerer, die Eigenständigkeit beizubehalten. Da die Nazis München zur "Hauptstadt der Bewegung" machen wollten, gemeindeten sie Pasing 1938 nach München ein.

Pasing heute

Da sich Pasing bis zur jüngsten Vergangenheit als eigenständige Stadt entwickelte, lassen sich kaum Besonderheiten in der Bevölkerungsentwicklung finden - alle Schichten und Bildungsniveaus sind vertreten, ebenso ist der Anteil der Ausländer und Arbeitslosen durchschnittlich. In Pasing gibt es keinen Schwerpunkt auf einem Gewerbebereich, die 21.000 Arbeitsplätze in Pasing verteilen sich auf alle Wirtschaftsbereiche gleich.
In Pasing finden sich überdurchschnittlich viele Schulen und Bildungseinrichtungen, weshalb der Stadtteil auch oft als "Schulstadt" oder "Schulstadtteil" bezeichnet wird. Weitere wichtige Einrichtungen des öffentlichen Lebens sind das Kulturzentrum Pasinger Fabrik, das Alfons-Hoffmann-Altenheim, das Bürgerzentrum Rathaus Pasing und das Klinikum München Pasing.

Verkehrsanbindung von Pasing

Durch Pasing führen einige wichtige Straßen, die für den Autoverkehr von ganz München bedeutend sind, wie beispielsweise die Bodenseestraße und die Planegger Straße. U-Bahnlinien fahren keine nach Pasing, dafür halten aber mehrere S-Bahnlinien an der Station Pasing. Außerdem ist der Bahnhof Pasing auch als Fernbahnhof mit ICE-Systemhalt von Bedeutung.