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Schneiderei Allach-Untermenzing: 2 Einträge gefunden

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Brancheninfo: Schneiderei

Schneiderei

In einer Schneiderei verarbeiten Handwerker, Schneider genannt, Textilien und Verkleidung. Der Kunde kann sich in einer Schneiderei Kleidung ändern und Maßkleidung fertigen lassen oder eine Typberatung erhalten. Manche Schneider haben sich auf Damen- oder Herrenmode spezialisiert, die meisten schneidern jedoch Kleidung sowohl für Frauen als auch für Männer.
Die typischen Arbeitsgeräte in einer Schneiderei sind Nadel, Faden und Schere, und seit dem 19. Jahrhundert mit Anbeginn der Industrialisierung auch die Nähmaschine. Einige Schneidereien bieten heutzutage neben der Schneiderei auch einen Wäscheservice an und waschen die Kleidung des Kunden entweder selbst oder liefern sie an eine Großreinigung.

Angebot einer Schneiderei


Folgende Dienstleistungen und Produkte werden in einer Schneiderei häufig verlangt:

- Änderung: Ist ein Kleidungsstück des Kunden zu groß oder zu klein, so kann er dies in einer Schneiderei ändern lassen. Außerdem kann ein Schneider Kleidungsstücke aufarbeiten, indem er beispielsweise bei Hemden die besonders verschleißintensiven Manschetten oder den Hemdkragen austauscht. Ähnlich funktioniert das bei anderen Kleidungsstücken.
- Maßkleidung: Maßkleidung bezeichnet Kleidung, die individuell auf den Träger abgestimmt ist. Ein Schneider vermisst den Kunden mittels eines Maßbandes oder mit einem 3-D-Laserscan und schneidert dann perfekt sitzende Kleidung - beispielsweise ein Maßhemd oder einen Maßanzug. Dabei hat der Kunde auch die Möglichkeit, sein Hemd zu individualisieren, beispielsweise ein Monogramm einsticken zu lassen oder die Form der Brusttasche auszuwählen.
- Reparaturen: Kleidung unterliegt einem starken Verschleiß. In einer Schneiderei kann der Kunde Kleidung reparieren lassen, beispielsweise Löcher stopfen und Risse flicken lassen.
- Besondere Kleidung: Einige Schneidereien bieten auch den Verkauf und die Änderung von besonderen Kleidungsstücken wie beispielsweise Brautmoden an.

Das Berufsbild des Schneiders

Der Beruf des Schneiders ist ein handwerklicher Lehrberuf, den es bereits seit Mitte des 12. Jahrhunderts gibt. Davor nähte man die Kleidung in Klöstern oder stellte sie in der Familie selbst her. Heutzutage ist der Begriff Schneider ein Oberbegriff für verschiedene Fachrichtungen, man unterscheidet zwischen Herrenmaßschneider, Damenmaßschneider, Änderungsschneider, Modeschneider, Wäscheschneider und Uniformschneider.
Je nach Ausbildungsrichtung dauert die Ausbildung zwei bis drei Jahre. Die Aufgaben unterscheiden sich teils stark: Ein Änderungsschneider arbeitet in einer Schneiderei und nimmt Änderungen und Ausbesserungen an Kleidung vor, ein Theaterschneider hingegen schneidert Kostüme für Bühnen und Filme.
Im Gegensatz zur Herrenschneiderei ist die Damenschneiderei eher neu und hat sich erst im Laufe des 19. Jahrhunderts als eigenes Handwerk durchgesetzt. In einigen älteren Zunftordnungen wird zur Meisterprüfung neben der Anfertigung von Hosen und Näh- und Bügelproben auch die Anfertigung eines "Frauenstückes" verlangt.

Allach-Untermenzing

Untermenzing

Untermenzing ist ein Stadtviertel im Münchner Nordwesten und war früher eine eigene Gemeinde. Zusammen mit der ehemaligen Gemeinde Allach bildet Untermenzing den Stadtbezirk 23 "Allach-Untermenzing". Untermenzing und Allach sind immer noch sehr ländlich geprägt und für ihre hohe Wohnqualität bekannt. Momentan leben in Untermenzing (zusammen mit Allach) rund 27.00 Münchner.
Untermenzing und Allach liegen am nordwestlichen Rand Münchens und werden im Westen durch die Dachauer Straße begrenzt. Früher zählte man die Gegend des Rangierbahnhofs Nord zu Untermenzing bzw. Allach hinzu, inzwischen gehört sie aber zu Moosach.

Charakter von Untermenzing

In Untermenzing leben viele Familien mit Kindern - die Anzahl der Mehrpersonenhaushalte dominiert stark. Oftmals leben Familien in Untermenzing in Einfamilienhäusern. Während früher in Untermenzing die einfachen Arbeiter lebten, finden sich heute viele Angestellte in den schmucken Häusern - deren Anteil beträgt momentan rund 50 Prozent.
Untermenzing ist bekannt für seinen hohen Anteil an Grünflächen. Zwar wurde in den 60er und 70er Jahren viel gebaut, trotzdem hat man viele Flächen zur Naherholung eingeplant. Aus diesem Grund erscheint vielen Besuchern heute Untermenzing als eher ländliche Gegend - was aber auch von den Einwohnern geschätzt wird.
Während in Allach bedeutende Firmen angesiedelt sind wie MAN, MTU und Krauss-Maffei (insgesamt stellen diese Firmen rund 19.000 Arbeitsplätze), sind in Untermenzing kaum Gewerbebetriebe angesiedelt.

Geschichte von Untermenzing

Während es heute Untermenzing und Obermenzing gibt, gehörten die beiden Bezirke früher zusammen. Untermenzing entstand erst durch die Aufspaltung von Menzing, die 817 geschah. Der Name Menzing kommt von dem Namen eines Mannes, der Menzio oder Mennisco hieß. Als Geburtsjahr des Stadtteils Untermenzing gibt man heute 1315 an. Bis dahin betrafen die Ortsnennungen eher den Ort Obermenzing, erst später sprach man auch von Untermenzing als Ort. Um 1500 gehörte Untermenzing schließlich zur herzoglichen Hofmark Menzing.
Untermenzing hatte, wie viele andere umliegende Orte auch, unter den Schrecken des Dreißigjährigen Krieges zu leiden. Rund die Hälfte des heutigen Stadtteils wurde bei dem Einfall der Schweden zerstört. 16 Häuser brannten bis auf die Grundmauern nieder. Nur wenige Jahre später allerdings waren in Untermenzing bereits wieder 31 Häuser bewohnbar - damit erreichte Untermenzing wieder die gleiche Einwohnerzahl wie vor dem Dreißigjährigen Krieg. 1818 schließlich wurde Untermenzing zur selbstständigen Gemeinde.
Im Gegensatz zu Allach profitierte Untermenzing kaum von der Eröffnung der Eisenbahnlinie zwischen München und Ingolstadt. Denn erst 2006 erhielt Untermenzing einen eigenen Bahnhof - im Zuge des S-Bahn-Ausbaus. Trotz allem wuchs Untermenzing rasch an: Im Jahre 1855 lebten gerade einmal 266 Einwohner in Untermenzing, 1938, also keine hundert Jahre später, bereits 4800 Menschen.


Allach

Allach wird ein Stadtviertel genannt, das sich am nordwestlichen Rand Münchens befindet. Zusammen mit dem Viertel Untermenzing bildet Allach den Bezirk Allach-Untermenzing (23. Stadtbezirk). Der Bezirk Allach-Untermenzing ist in zwei Bezirksteile (Untermenzing-Allach und Industriebezirk) untergliedert. Der Stadtbezirk 27 ist ungefähr 1500 Hektar groß und wird von ca. 27.000 Münchnerinnen und Münchnern bewohnt.

Lage und Verkehrsanbindung von Allach

Allach befindet sich im Nordwesten Münchens. Im Norden von Allach befindet sich die Münchner Stadtgrenze. Die westliche Grenze von Allach zu Langwied bildet der Münchner Autobahnring (A99), die östliche Grenze bilden die die Dachauer Straße auf der Höhe von Moosach sowie der Bezirksteil Untermenzing. Im Süden von Allach befindet sich Obermenzing.
Für Autofahrer ist Allach gut erschlossen. Der Autobahnring A99 (und besonders die so genannte Eschenrieder Spange, die das Dreieck München Allach mit dem Dreieck München-Eschenried verbindet) garantieren eine äußerst gute Anbindung an die A8 sowie zum Dreieck München-Nord. Allach verfügt über einen eigenen Bahnhof, der von der Münchner S-Bahn (Linie S2) bedient wird. Von Allach aus müssen zum Münchner Hauptbahnhof nur 6 Stationen zurückgelegt werden.
Das Viertel Allach bietet somit einen guten Kompromiss zwischen einer Lage am Stadtrand und guter Anbindung an die Münchner Innenstadt sowie den Regional- und Fernverkehr. Ergänzt wird die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr noch durch zahlreiche Buslinien, die am Bahnhof in Allach zusammenlaufen.

Die Geschichte von Allach

Allach kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. Die ehemalige Gemeinde Allach zählt zu den ältesten Gemeinden Bayerns. Bereits im Jahre 774 wurde Allach zum ersten Mal offiziell erwähnt. Der Name Allach kommt von den Worten "aha" ("Wasser") und "loh" (Wald), bedeutet also "Wald am Wasser". Die beiden Wörter wurden zunächst zum Wort "Ahaloh" zusammengezogen. Im Laufe der Zeit setzte sich im Sprachgebrauch das auch heute gebräuchliche "Allach" durch.
Besonders nach dem Bau der Eisenbahnstrecke München-Ingolstadt ende des 19. Jahrhunderts, an der Allach lag, wuchs die ehemals selbstständige Gemeinde rasant. Erst 1938 wurde die Eingemeindung von Allach in die Stadt München vollzogen.

Allach heute

Seit jeher ist Allach einer der wichtigsten Industriestandorte Bayerns. Der Bezirksteil Allach hat sogar die höchste Dichte von Industrie- und Gewerbeflächen im gesamten Münchner Stadtgebiet. Die Maschinenfabrik Augsburg Nürnberg (MAN), die Motoren- und Turbinen-Union (MTU) und Krauss-Maffei sorgen für einen Großteil der im Stadtviertel verfügbaren Jobs.
Trotz dieser massiven industriellen Präsenz ist Allach nach wie vor ein ländlich geprägter Stadtteil, in dem bis heute die alten Strukturen der Gemeinde Allach zu spüren sind. Wegen der vielen kleineren Einfamilien- und Reihenhäuser und einem äußerst hohen Anteil an Grünflächen wird Allach häufig als "Gartenstadtteil" bezeichnet. Vor allem die direkt durch Allach fließende Würm und der Allacher Forst sorgen für eine hohe Lebensqualität direkt im Viertel. Zusätzlich stehen 11 Sportanlagen zur Verfügung. Die soziale Infrastruktur in Allach ist gut ausgebaut.
In letzter Zeit wird Allach auch bei Familien mit Kindern immer beliebter. Im Norden und Osten verfügt Allach noch über zahlreiche Freiflächen, die ein ungehindertes Wachstum des Viertels möglich machen. Zusätzlich stehen diverse Umstrukturierungen von ehemaligen Industrieflächen im Herzen Allachs bevor.