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Schneidereien Bogenhausen: 11 Einträge gefunden

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Brancheninfo: Schneidereien

Schneiderei

In einer Schneiderei verarbeiten Handwerker, Schneider genannt, Textilien und Verkleidung. Der Kunde kann sich in einer Schneiderei Kleidung ändern und Maßkleidung fertigen lassen oder eine Typberatung erhalten. Manche Schneider haben sich auf Damen- oder Herrenmode spezialisiert, die meisten schneidern jedoch Kleidung sowohl für Frauen als auch für Männer.
Die typischen Arbeitsgeräte in einer Schneiderei sind Nadel, Faden und Schere, und seit dem 19. Jahrhundert mit Anbeginn der Industrialisierung auch die Nähmaschine. Einige Schneidereien bieten heutzutage neben der Schneiderei auch einen Wäscheservice an und waschen die Kleidung des Kunden entweder selbst oder liefern sie an eine Großreinigung.

Angebot einer Schneiderei


Folgende Dienstleistungen und Produkte werden in einer Schneiderei häufig verlangt:

- Änderung: Ist ein Kleidungsstück des Kunden zu groß oder zu klein, so kann er dies in einer Schneiderei ändern lassen. Außerdem kann ein Schneider Kleidungsstücke aufarbeiten, indem er beispielsweise bei Hemden die besonders verschleißintensiven Manschetten oder den Hemdkragen austauscht. Ähnlich funktioniert das bei anderen Kleidungsstücken.
- Maßkleidung: Maßkleidung bezeichnet Kleidung, die individuell auf den Träger abgestimmt ist. Ein Schneider vermisst den Kunden mittels eines Maßbandes oder mit einem 3-D-Laserscan und schneidert dann perfekt sitzende Kleidung - beispielsweise ein Maßhemd oder einen Maßanzug. Dabei hat der Kunde auch die Möglichkeit, sein Hemd zu individualisieren, beispielsweise ein Monogramm einsticken zu lassen oder die Form der Brusttasche auszuwählen.
- Reparaturen: Kleidung unterliegt einem starken Verschleiß. In einer Schneiderei kann der Kunde Kleidung reparieren lassen, beispielsweise Löcher stopfen und Risse flicken lassen.
- Besondere Kleidung: Einige Schneidereien bieten auch den Verkauf und die Änderung von besonderen Kleidungsstücken wie beispielsweise Brautmoden an.

Das Berufsbild des Schneiders

Der Beruf des Schneiders ist ein handwerklicher Lehrberuf, den es bereits seit Mitte des 12. Jahrhunderts gibt. Davor nähte man die Kleidung in Klöstern oder stellte sie in der Familie selbst her. Heutzutage ist der Begriff Schneider ein Oberbegriff für verschiedene Fachrichtungen, man unterscheidet zwischen Herrenmaßschneider, Damenmaßschneider, Änderungsschneider, Modeschneider, Wäscheschneider und Uniformschneider.
Je nach Ausbildungsrichtung dauert die Ausbildung zwei bis drei Jahre. Die Aufgaben unterscheiden sich teils stark: Ein Änderungsschneider arbeitet in einer Schneiderei und nimmt Änderungen und Ausbesserungen an Kleidung vor, ein Theaterschneider hingegen schneidert Kostüme für Bühnen und Filme.
Im Gegensatz zur Herrenschneiderei ist die Damenschneiderei eher neu und hat sich erst im Laufe des 19. Jahrhunderts als eigenes Handwerk durchgesetzt. In einigen älteren Zunftordnungen wird zur Meisterprüfung neben der Anfertigung von Hosen und Näh- und Bügelproben auch die Anfertigung eines "Frauenstückes" verlangt.

Bogenhausen

Bogenhausen

Der Begriff Bogenhausen bezeichnet einen Stadtteil im Münchner Nordosten, der den Stadtbezirk 13 Bogenhausen bildet. Bogenhausen grenzt im Norden an Unterföhring, im Osten an das Riemer Reitgelände, im Westen an die Isar und im Süden an die Autobahn A94.
Momentan leben rund 73.000 Menschen in Bogenhausen auf einer Fläche von 2371 Hektar. In Bogenhausen leben viele Singles: Über 50 Prozent der Bevölkerung besteht aus Ein-Personen-Haushalten. Die Sozialstruktur ist sehr ausgewogen, in Bogenhausen sind sowohl mittlere als auch höhere Einkommensschichten vertreten.

Geschichte von Bogenhausen

Bogenhausen wurde 768 erstmals urkundlich erwähnt - damals allerdings noch unter dem Namen "pupinhusir", was so viel wie "die Häuser des Pubo" bedeutet. Bogenhausen wurde 1892 nach München eingemeindet und entwickelte sich von da an zu einem Viertel mit vielen Villen für Besserverdiener, was auch an dem Prestige des nahe gelegenen Herzogparks liegt.
Nach dem Zweiten Weltkrieg entstanden in Bogenhausen nach und nach auch größere Wohnanlagen wie die Parkstadt Bogenhausen, die von 1955 bis 1957 gebaut wurde. Weitere Großwohnanlagen rund um Bogenhausen folgten in den Jahren danach in Oberföhring, Englschalking, Johanneskirchen, Daglfing und Denning. Allerdings sieht man in den meisten dieser ehemaligen Dörfer die ursprüngliche dörfliche Struktur.

Bogenhausen heute

Auch heute noch gilt Bogenhausen als Adresse für Münchens Besserverdiener. Vor allem in Alt-Bogenhausen stehen noch viele große und imposante Villen - auch welche des Jugendstils. In anderen Ecken wiederum dominieren Hochhäuser und moderne Bürogebäude das Bild von Bogenhausen. In Bogenhausen gibt es nur wenig Industrie - ein Großteil der Arbeitsplätze entfällt auf das Dienstleistungsgewerbe. Neben dem Bürostandort Arabellapark ist hier auch das Krankenhaus Bogenhausen von großer Bedeutung.
Für Touristen und auch Münchner interessant ist Bogenhausen wegen seinem breiten Angebot an Kultur und Sehenswürdigkeiten. Erwähnenswert sind unter anderem das Prinzregententheater am Prinzregentenplatz und der Friedensengel in der Prinzregentenstraße. Bekannt ist Bogenhausen auch für seine Rokoko-Kirche St. Georg.
Bogenhausen bietet für Familien ein breites Spektrum an Schul- und Freizeitangeboten: In Bogenhausen gibt es unter anderem 24 Sportanlagen, ein Freibad, ein Hallenbad, 24 Schulen, elf Bibliotheken, zwei Theater und zwei Kinos.

Verkehrsanbindung in Bogenhausen

Bogenhausen ist gut an den öffentlichen Nahverkehr angeschlossen. Neben einigen Buslinien verkehren in Bogenhausen die S-Bahnlinie S8 (Haltestellen Daglfing, Englschalking, Johanneskirchen) und die U-Bahnlinie U4 (Prinzregentenplatz, Böhmerwaldplatz, Richard-Strauss-Straße, Arabellapark).
Daneben ist Bogenhausen auch für den Individualverkehr interessant. Wer nach Bogenhausen fahren möchte, kann das entweder über die Richard-Strauss-Straße, die Weltenburger Straße, die Effnerstraße, die Englschalkinger Straße - oder über die Autobahn A94.