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Schreiner Ottobrunn
Tel.: (089) 6095788
85521
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Brancheninfo: Schreiner

Schreiner

Ein Schreiner (auch Tischler genannt) verarbeitet Holz und Holzprodukte und fertigt Möbel und Einrichtungen aus Holz. Schreiner arbeiten in einer Schreinerei (oder Tischlerei), Bauschreiner sind auf Baustellen tätig und fertigen dort Fenster, Türen und Treppen für Neubauten. Das Handwerk ging aus dem Beruf des Zimmerers hervor.
Die Bezeichnung Schreiner kommt von dem Wort "Schrein", was Truhe, Sarg oder Schrank bedeuten kann. Tischler kommt von "Tisch" - früher bezeichnete man Kisten auch als Tisch. Schreiner sagt man meist in Bayern, im Ruhrgebiet, in Hessen, in Rheinland-Pfalz, in Baden-Württemberg und im Saarland. In Nord-, West-, und Ostdeutschland, Österreich und Südtirol hingegen bezeichnet man den Beruf eher als Tischler.

Aufgaben eines Schreiners

Schreiner fertigen Einbauschränke nach Maß, Fenster, Holzdecken, Treppen, Küchen, Türen und Tore und bieten oft auch Altbausanierungen, Innenausbau, Ladenbau und Messebau an. Die Einsatzgebiete sind vielfältig: Überall dort, wo Holz verwendet wird, kommen Schreiner zum Einsatz.
Ein Schreiner benutzt bei seiner Arbeit Werkzeuge wie Sägen (Schweifsäge, Gratsäge, Furniersäge), Hobelwerkzeuge (Doppelhobel, Elektrohobel, Schiffhobel), Stemmwerkzeuge (Stechbeitel, Hohlbeitel, Lochbeitel), Handmaschinen (Akkuschrauber, Staubsauger, Handhobelmaschine), stationäre Maschinen (Pendelkreissäge, Tischfräse, Langlochbohrmaschine) und weitere Werkzeuge wie Wasserwaagen, Zangen, Holzraspel oder Zirkel.

Die Geschichte des Schreiners

Der Beruf des Schreiners ist seit je her ein Handwerk mit Tradition. Bereits sehr früh gab es eine festgelegte Ordnung mit den Ständen Lehrling, Geselle und Meister. Das Berufsbild wurde durch die Industrialisierung weitgehend verändert. Oft stellt man sich unter einem Schreiner einen Handwerker im Stil von Meister Eder aus der Serie "Pumuckl" vor, doch inzwischen fertigen Schreiner immer weniger Möbel (etwa acht Prozent Anteil am deutschen Möbelmarkt) und beschäftigen sich mit anderen Tätigkeiten.
Während in den 80ern und 90ern Schreiner noch ein beliebter Ausbildungsberuf war, sind die Zahlen momentan rückläufig: seit etwa fünf Jahren ist der Andrang auf den Beruf um die Hälfte zurückgegangen. Wer in Deutschland Schreiner werden will, kann sich entweder zum Tischler beziehungsweise Schreiner (im Handwerk) oder zum Holzmechaniker (in der Industrie) ausbilden lassen. Die beiden Ausbildungen verlaufen ähnlich.
Ein angehender Schreiner muss eine dreijährige Ausbildung durchlaufen, bei der das erste Jahr auf die Berufsschule geht, wo theoretische und praktische Ausbildungsgrundlagen stattfinden. Das zweite und dritte Ausbildungsjahr hilft der Azubi dann in einer Schreinerei mit. Nach drei Jahren erhält der Azubi einen Gesellenbrief. Danach kann der Geselle entweder einen Meisterbrief erwerben oder sich auf der Fachschule zum "staatlich geprüften Techniker der Fachrichtung Holztechnik" fortbilden. Alternativ steht die Ausbildung zum Restaurator offen.

Ottobrunn

Ottobrunn

Ottobrunn wird eine Gemeinde südöstlich von München genannt. Ottobrunn ist ungefähr 15 Kilometer vom Münchner Stadtzentrum entfernt, und liegt somit in direkter Nachbarschaft zur Landeshauptstadt München. Im Norden wird Ottobrunn von der Gemeinde Neubiberg begrenzt, im Süden von Taufkirchen und Hohenbrunn. Im Westen von Ottobrunn liegt Unterhaching.
Die Gemeinde Ottobrunn erstreckt sich über ungefähr 523 Hektar und wird von ca. 20.000 Bürgerinnen und Bürgern bewohnt. Ottobrunn ist folglich die am dichtesten besiedelte Gemeinde im Münchner Landkreis.

Geschichte von Ottobrunn

Ursprünglich handelt es sich bei der heutigen Gemeinde Ottobrunn um einen Ortsteil von Unterhaching. Erstmals besiedelt wurde das Gebiet relativ spät im beginnenden 20. Jahrhundert. Der Name von Ottobrunn geht auf Prinz Otto von Wittelsbach zurück. Dieser verabschiedete sich auf einer Reise nach Griechenland Nahe Ottobrunn von seinem Vater. Die Ottosäule, die an diesen Moment erinnert, ist zum Wahrzeichen von Ottobrunn geworden.
Mit der wachsenden Bedeutung der heutigen Gemeinde Ottobrunn wurde ein eigener Name notwendig. Um an Prinz Otto zu erinnern, fiel die Wahl auf Ottobrunn. Erst nach dem zweiten Weltkrieg wurde Ottobrunn 1955 eine eigene Gemeinde und war nicht mehr unter der Verwaltung von Unterhaching.

Ottobrunn heute

Hatte Ottobrunn früher noch den Charakter einer Gartenstadt, trugen ein rasches (wirtschaftliches) Wachstum und bis heute steigende Einwohnerzahlen zu einer Veränderung des Bildes der Gemeinde Ottobrunn bei. Bis in die 80er Jahre hinein verfügte Ottobrunn nicht über einen eigenen, gewachsenen Stadtkern. Dies wurde durch den Bau eines neuen Rathauses und einer eigenen Fußgängerzone korrigiert.
Ottobrunn unterhält zahlreiche Städtepartnerschaften. Freundschaftliche Verbindungen bestehen von Ottobrunn beispielsweise mit Margreid an der Weinstraße (in Südtirol/Italien), Mandelieu-La Napoule (Frankreich) und nach Nauplia (Griechenland). Ottobrunn ist Deutschlandweit ein Vorreiter in Sachen Klimaschutz. Durch zahlreiche Projekte erreichte Ottobrunn bei landes- und bundesweiten Wettbewerben Auszeichnungen.
Ottobrunn verfügt über eine gute kulturelle und soziale Infrastruktur. Ein Veranstaltungszentrum sowie Museen und Galerien tragen zur kulturellen Vielfalt in Ottobrunn bei.

Verkehrsanbindung von Ottobrunn

Die Verkehrsanbindung von Ottobrunn ist äußerst gut. Mit dem Auto befinden sich der Münchner Autobahnring A99 und die Autobahn München-Stuttgart (A8) in nächster Nähe.
Ottobrunn ist über einen eigenen Bahnhof in das Münchner S-Bahn-Netz eingebunden. Die S-Bahnlinie S6 verkehrt dort ca. alle 20 Minuten. Die Lokal- und Fernbahnhöfe Ostbahnhof und Hauptbahnhof sowie das Münchner Stadtzentrum sind von Ottobrunn aus jeweils in wenigen Minuten und ohne Umsteigen zu erreichen. Die S-Bahn Haltestelle in Ottobrunn ist die letzte Haltestelle im Innenraum des Münchner Nahverkehrsnetzes.
Auch innerhalb von Ottobrunn steht ein gut ausgebautes öffentliches Nahverkehrsnetz des Münchner MVV zur Verfügung, dessen sieben Buslinien teilweise bis in die Nachbargemeinden und nach München führen. Die meisten der Buslinien, die einen Haltepunkt in Ottobrunn haben, laufen am S-Bahnhof zusammen. Somit ist ein nahtloser Übergang zwischen den beiden Verkehrsmitteln gewährt.