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Brancheninfo: Schuhmacher

Schuhmacher

Der Beruf "Schuhmacher" beinhaltet die Fertigung und Ausbesserung von Schuhen. Schuhmacher ist in Deutschland ein vom Staat anerkannter Ausbildungsberuf. Es dauert im Durchschnitt 3 Jahre, bis alle notwendigen Kenntnisse zum eigenständigen Arbeiten als Schuhmacher gesammelt sind. Sankt Crispin ist der Schutzpatron der Schuhmacher. Ihm wird jährlich am 25. Oktober gedacht.

Ursprünge des Berufsstandes der Schuhmacher

Die Ursprünge des Berufsstandes der Schuhmacher liegen im Griechenland der Antike und im alten Rom. Dort war aus Leder gefertigtes Schuhwerk üblich. Die Schuhmacher in Rom wurden "sutor" (lateinisch für "Näher") genannt, da sie die Lederteile zu den fertigen Schuhen vernähten. Aus dem lateinischen Wort "sutor" entstand die althochdeutsche Bezeichnung für die Schuhmacher "sutari" und letztlich die heute neben dem Begriff Schuhmacher übliche Bezeichnung "Schuster".

Geschichte und aktuelle Situation des Schuhmacher in Deutschland

Auch in Deutschland war der Beruf der Schuhmacher lange Zeit sehr verbreitet, schließlich wurden bis zum Ende des 19. Jahrhunderts alle Schuhe von Hand durch ausgebildete Schuhmacher gefertigt. Noch bis in den zweiten Weltkrieg hinein stellten Schuhmacher hierzulande gar Schuhe aus Holz her - damals insbesondere im ländlichen Westfalen eine weit verbreitete Schuhform. In Deutschland existieren zahlreiche Schuhmacher-Museen, in denen die Geschichte der Schuhmacher in Deutschland zugänglich gemacht und erhalten wird.
Mit der maschinellen und automatisierten Fertigung von Schuhen im industriellen Zeitalter ging die Herstellung von Schuhen als Haupttätigkeit der Schuhmacher langsam verloren. Nur noch selten stellen Schuhmacher Schuhe in Handarbeit her. Einige Schuhmacher haben die traditionelle Fertigung von Schuhen als Nische erkannt, und bieten ihre Produkte für einen kleinen, exklusiven Kundenkreis an.
Ein Großteil der Schuhmacher beschränkt sich allerdings mittlerweile in erster Linie auf die Reparatur oder die Instandsetzung von Schuhen, den Vertrieb von speziellen Pflegemitteln oder auch den Verkauf von Schuhen. In der Schuh-Industrie arbeiten meist keine Schuhmacher, sondern Schuh- und Lederwarenstepper sowie Schuhfertiger. Bei beiden Tätigkeiten handelt es sich um Ausbildungsberufe, die dem des Schuhmachers ähnlich sind.

Der Beruf der Orthopädie-Schuhmacher

Sehr gefragt sind die handwerklichen Fähigkeiten des Schuhmachers weiterhin im Bereich der Orthopädie-Schuhmacher. Die Ausbildung zum Orthopädie-Schuhmacher unterscheidet sich von der Ausbildung zum normalen Schuhmacher und dauert geringfügig länger. Da es sich um einen medizinisch-technischen Handwerksberuf handelt, ist neben den handwerklichen Fähigkeiten eines Schuhmachers auch medizinisches Wissen über Fußgesundheit nötig.

Werkzeuge und Materialien eines Schuhmachers

Wie jeder Handwerksberuf erfordert der Beruf des Schuhmachers eine gute Kenntnis der verwendeten Werkzeuge und Materialien.

- Werkzeuge: Hier hat sich für die Schuhmacher in den letzten Jahrzehnten kaum etwas verändert. Der Standard-Werkzeugsatz der Schuhmacher (unter anderem Hammer, Zangen, Messer, Raspeln, Ahlen...) wurde lediglich um einige modernere Maschinen ergänzt.
- Materialien: Im Unterschied zu den Werkzeugen ist der Schuhmacher hier mit einer großen Vielfalt konfrontiert. Die Vielzahl an natürlichen und synthetischen Materialien erfordert vom Schuhmacher ein wahres Fingerspitzengefühl, um das richtige Material für den richtigen Zweck zu finden.

Neuhausen

Neuhausen

Neuhausen ist ein Münchner Stadtteil, der zusammen mit Nymphenburg den Stadtbezirk 9 "Neuhausen-Nymphenburg" bildet. Die beiden Stadtteile wurden 1992 zusammengeschlossen. Neuhausen liegt zentral-westlich.
Der Stadtteil Neuhausen grenzt am Innenstadtrand an das Marsfeld, an den Schlosspark Nymphenburg und erstreckt sich vom Olympiapark über die Villenkolonie Gern bis hin zu den Gleisanlagen vom Hauptbahnhof bzw. dem Stadtteil Pasing. Nymphenburg grenzt an Obermenzing, Pasing, Moosach und an Neuhausen.

Die Geschichte von Neuhausen

Neuhausen wurde 1890 zur Stadt München eingemeindet. Nur ein Jahr später folgte auch die bis dahin selbstständige Gemeinde Nymphenburg. Damals waren die Stadtviertel aber noch nicht zusammengeschlossen. Heute wohnen in Neuhausen und Nymphenburg rund 90.000 Einwohner, somit ist der Stadtbezirk nach Ramersdorf-Perlach der mit der zweithöchsten Einwohnerzahl.
Das Schloss Nymphenburg ist sicherlich das bekannteste Gebäude in Neuhausen bzw. Nymphenburg und wurde 1664 vom Kurfürsten Ferdinand Maria als Geschenk an seine Frau gebaut. 1747 erhielt Neuhausen eine weitere Attraktion: Kurfürst Max III. Joseph gründete die Porzellanmanufaktur Nymphenburg.

Charakter von Neuhausen

Neuhausen ist seit langem ein gehobeneres Viertel, da vor allem im Nymphenburg in der Gegend der Schlossanlage repräsentative und beeindruckende Wohnviertel gebaut wurden. In dieser Ecke von Neuhausen dominiert vor allem die Architektur der Gründerzeit. Gute Beispiele dafür sind die Villenkolonien Neuwittelsbach und Gern.
Allerdings ist Neuhausen gerade für seine Mischung von verschiedenen Schichten und Gebäuden bekannt. Viele Wohn- und Geschäftsviertel finden sich in dem Münchner Stadtteil ebenso wie großflächige gewerbliche Nutzungsflächen. Unter der Münchner Bevölkerung ist Neuhausen für seine hohe Wohnqualität beliebt, da es in dem Viertel auch viele Grünflächen und Möglichkeiten zur Erholung gibt.
Heute wohnen in Neuhausen sowohl Bürger mit hohem Einkommen, beispielsweise im Umfeld der Nymphenburger Straße und der Blutenburgstraße, als auch unterschiedlichste Bevölkerungsgruppen rund um die Schulstraße und Donnersbergerstraße. Diese Gebäude sind teils weniger prunkvoll als die Altbauten rund um die Nymphenburger Straße. Trotzdem ist Neuhausen kein Viertel des "sozialen Abstiegs". In Neuhausen wohnen durchschnittlich jüngere Menschen als in Nymphenburg.

Verkehrsanbindung in Neuhausen

Neuhausen ist durch seine zentrale Lage sehr gut erreichbar. Wichtige Straßen in Neuhausen sind Romanstraße, Nymphenburger Straße, Leonrodstraße, Dachauer Straße, Landshuter Allee und Dantestraße.
In Neuhausen verkehren die U-Bahnlinie 1 sowie diverse Bus- und Trambahnlinien.