Schwimmbadanlagen
Mit dem Begriff
Schwimmbadanlagen werden bauliche Einrichtungen bezeichnet, die zur Erholung oder für Sportzwecke Schwimmbecken, Wellnessbereiche und die dazu gehörenden Einrichtungen wie Umkleiden und Duschen beinhalten.
Schwimmbadanlagen können die verschiedensten Formen annehmen: vom
günstigen und preiswerten privaten Pool im Garten, Keller oder Teilbereich eines Hauses, der nur aus einem einzigen kleinen
Schwimmbecken besteht, bis hin zu großen öffentlichen Schwimmbadanlagen eines Frei- oder Hallenbades mit mehreren Becken oder sogar Sprunganlagen und Wasserrutschen.
Der Bau von Schwimmbadanlagen
Waren
Schwimmbadanlagen früher ein Zeichen von Luxus, existieren heute zahlreiche günstige und preiswerte Möglichkeiten, sich den Traum von der eigenen
Schwimmbadanlage zu erfüllen. Daher wird die Konstruktion von Schwimmbadanlagen auch im privaten Bereich immer populärer. Häufig werden
Schwimmbecken im Garten auch mit Hilfe von Bausätzen selbst aufgebaut. Diese Bausätze sind im Baumarkt erhältlich. Es handelt sich meist um so genannte
Aufstellbecken, die aus einer Kunststoffwand bestehen. Sie sind besonders schnell auf- und abbaubar.
Für die Konstruktion von richtigen
Schwimmbadanlagen wird allerdings meist auf professionelle Hilfe zurückgegriffen. Zahlreiche Firmen haben sich auf Planung und Errichtung von Schwimmbadanlagen spezialisiert. Zu beachten ist, dass der Bau von Schwimmbadanlagen dem örtlichen Bauamt gemeldet werden muss: in den meisten Fällen handelt es sich um ein so genanntes Bewilligungsfreies Bauvorhaben.
Welche Arten von Becken gibt es in Schwimmbadanlagen?
Die Art, Anzahl und Größe der Becken in
Schwimmbadanlagen variiert stark, und hängt vom gewünschten Einsatzzweck ab. Grundsätzlich wird beim Bau von Schwimmbadanlagen zwischen den folgenden Beckentypen unterschieden:
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Planschbecken: Hier darf die Wassertiefe 40cm nicht überschreiten.
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Nichtschwimmerbecken: Hier überschreitet die Tiefe 1,35m nicht. Sie sind ideal zum Schwimmen lernen. Als
Schwimmerbecken werden in
Schwimmbadanlagen demzufolge Becken bezeichnet, die eine Tiefe von 1,35 überschreiten.
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Mehrzweckbecken: Dies sind Becken, die sowohl einen Bereich für Nichtschwimmer, als auch einen Bereich für Schwimmer im selben Becken von
Schwimmbadanlagen vereinen. Bei so genannten
Variobecken kann sogar die Bodenhöhe und somit die Wassertiefe variabel eingestellt werden.
Häufig umfassen
Schwimmbadanlagen auch
Spezialbecken, die beispielsweise eine besonders warme Wassertemperatur, Strömungskanäle, Wasserpilze, Massagedüsen, künstliche Wasserfälle oder sogar Wellenfunktionen bieten.
Auf was muss bei der Konstruktion von Schwimmbadanlagen besonders geachtet werden?
Neben den gängigen baurechtlichen Vorschriften müssen bei der Konstruktion von
Schwimmbadanlagen einige Punkte besonders beachtet werden:
- Hygiene und Sauberkeit: In
Schwimmbadanlagen werden meist mit Hilfe von speziellen Filteranlagen die Verunreinigungen herausgefiltert und Chlor zugegeben, welches die Bildung von Algen verhindert und desinfizierend wirkt. In letzter Zeit werden viele Schwimmbäder von der Verwendung von Chlor auf Ozon umgestellt.
- An Elektroinstallationen in
Schwimmbadanlagen werden aufgrund der feuchten und nassen Umgebung höhere Anforderungen gestellt, als in einem trockenen Umfeld. Nicht nur deshalb empfiehlt es sich, bei der Konzeption von Schwimmbadanlagen auf fachmännische Hilfe zurückzugreifen.