Die Münchner
Branche, Schlagwort, Name, Telefonnummer
Ort, Stadtteil, Standort, PLZ, Straße
Umkreissuche
Branchenstatistik
Branchenstatistik
Die Branche Second Hand Lehel wurde seit dem 01.02.2011 insgesamt 58.508 mal besucht!

Second Hand Lehel: 2 Einträge gefunden

Suchergebnis ist sortiert nach:
Voreinstellung
|  In meiner Nähe |  PLZ |  A-Z
Einträge von
1 - 2
Branche: Second Hand Lehel - weitere Einträge

Fath

Second Hand Lehel
Tel.: (089) 21869466
Thierschstr. 42
80538 München
, Lehel
Routenplaner
MVV
Eintrag ändern/löschen

Laufer

Second Hand Lehel
Tel.: (089) 21665355
Reitmorstr. 22
80538 München
, Lehel
Routenplaner
MVV
Eintrag ändern/löschen
Ähnliche Branchen - 4 Brancheneinträge gefunden
Meinten Sie vielleicht: Branchenvorschlag (Suche nach Segment) - 6 Branchen gefunden
Meinten Sie vielleicht: Branchenvorschlag (Suche nach Buchstabenübereinstimmung) - 20 Branchen gefunden

Brancheninfo: Second Hand

Second Hand

Mit dem Begriff "Second Hand" (Englisch für "zweite Hand") bezeichnet man gebrauchte Gegenstände, die als Geschenk oder aber durch Tausch beziehungsweise Verkauf den Besitzer wechseln und so in "zweiter Hand" weiterverwendet werden.
In erster Linie wird der Begriff Second Hand im Bezug auf Kleidung verwendet. Mit Second Hand werden aber auch häufig gebrauchte Bücher, Schallplatten und CDs, Videospiele oder seltener auch Möbel bezeichnet. Second Hand Waren sind in speziellen Läden, auf Flohmärkten und in letzter Zeit auch massiv auf diversen Internet-Plattformen und bei Online-Auktionshäusern erhältlich.

Second Hand Kleidung


Am bekanntesten und meisten verbreitet ist das Second Hand Konzept im Kleidungs- beziehungsweise Modebereich. Unterscheiden muss man hier zwischen:

- Klassische Second Hand Läden: Angeboten werden hier Waren aller Art, oft auch im schlechtem Zustand. Zielgruppe dieser Second Hand Läden sind meist die finanzschwächeren Gesellschaftsschichten. Gefragt ist häufig Markenkleidung, die nicht gebraucht aussieht. Verbreitet sind auch Second Hand Läden, die sich auf den Verkauf von Kinder-Kleidung spezialisiert haben: Second Hand macht hier besonders viel Sinn, da durch das schnelle Wachstum häufig neue Anziehsachen benötigt werden.
- Trendige Second Hand Läden: Sie befinden sich meist in den alternativen, angesagten Vierteln der Städte. Charakteristisch für diese Art von Second Hand Läden ist eine sehr beschränkte, voll gestellte Ladenfläche. Meist führen die Geschäfte Mode aus bestimmten Jahrzehnten (besonders populär sind hier die 60er, 70er und 80er Jahre) oder Kleidung nach einem bestimmten Motto. Ein Paradebeispiel hierfür ist der so genannte Retro-Look, der erheblich durch Second Hand Waren wie Trainingsjacken und -hosen, Ledertaschen oder auch Holzfäller-Hemden geprägt ist. Die Kleidung wird nicht selten vor dem Verkauf repariert, geändert oder aufgewertet. Die Kundschaft in diesen Second Hand Läden ist meist jung, schick und oft auch äußerst finanzkräftig. Der Second Hand Trend findet sich auch als Zitat in aktuellen Mode-Kollektionen wieder. Es entsteht der so genannte Vintage-Look, für den neue Kleidung extra "auf alt" getrimmt wird, um einen Second Hand Look zu imitieren.
- Designer Second Hand Läden: Seltener sind Geschäfte, in denen hochwertige Designer Moden als Second Hand Ware angeboten werden. So kann ein Kundenstamm, der sich sonst nie Designer Mode leisten könnte, doch noch in den Genuss dieser kommen.

Im Bereich der Second Hand Läden kann zudem noch zwischen verschiedenen Modellen der Warenbeschaffung unterschieden werden. Meist werden die Kleidungsstücke von einem Großhändler gekauft. Seltener gibt es auch Läden, die Kleidung von Privat ankaufen. Manchmal wird die Ware des Kunden auch in Kommission genommen, für ihn verkauft und eine Provision ausbezahlt.

Umsonst-Läden: Eine besondere Form von Second Hand

Eine besondere Form von Second Hand Läden sind die so genannten Umsonst Läden. Hier werden die Second Hand Gegenstände (die zuvor kostenlos zur Verfügung gestellt wurden) nicht verkauft, sondern können umsonst mitgenommen werden. Dahinter steckt das sozialrevolutionär-politische Konzept einer solidarischen Gesellschaft. Deutlich wird hier die soziale Komponente des Second Hand Konzepts, die bei kommerziellen Second Hand Läden oft verloren geht. Finanziert werden die Umsonst Läden durch Spenden oder von verschiedenen sozialen Trägern.

Lehel

Lehel München

Mit dem Begriff Lehel wird ein zentral gelegener Münchner Stadtteil bezeichnet. Gemeinsam mit dem Altstadt-Viertel bildet das Lehel den Bezirk "Altstadt-Lehel" (Bezirk1). Der Bezirk ist lediglich 316 Hektar groß und wird von ungefähr 18000 Münchnern und Münchnerinnen bewohnt.

Lage und Verkehrsanbindung des Lehel

Das Lehel schließt direkt östlich an die Altstadt an. Im Westen bildet somit der Altstadtring die Grenze des Viertels. Im Osten wird das Lehel durch die Isar begrenzt. Das nördliche Ende bilden die Königinstraße und die Max-Joseph Brücke, das südliche die Ludwigsbrücke.
Das Lehel verfügt über eine sehr gute Verkehrsanbindung. Das Viertel wird unter anderem von den U-Bahn Linien 4 und 5 sowie von diversen Tram- und Buslinien bedient. Für Autofahrer ist die günstige Lage direkt am Altstadtring von großem Vorteil.

Geschichte des Lehel

Bereits im 14. Jahrhundert war der Bereich des heutigen Stadviertels Lehel bewohnt. Ärmere Leute, die nicht in der Stadt wohnen durften, besiedelten das von Wasserläufen und Wald dominierte Gebiet. Das Lehel ist somit die älteste Vorstadt Münchens. 1724 wurde das Lehel in die Stadt München (gegründet 1158) eingemeindet.
Im Zuge des 19. Jahrhunderts wurde das Lehel ein immer beliebteres Stadtviertel. Aufgrund der Nähe zur Innenstadt und der hohen Lebensqualität durch Isar und Englischem Garten hält diese große Beliebtheit bis heute an.

Woher kommt der Name Lehel?

Nach einer Reform des Münchner Stadtgebietes, die 1812 durchgeführt wurde, wurde das Lehel für einige Zeit wegen dem dort errichteten Kloster St. Anna offiziell als St.-Anna-Vorstadt bezeichnet. Diese Bezeichnung konnte sich jedoch nie durchsetzen: für die Münchner war das Gebiet östlich der Altstadt schon immer das Lehel. Die Herkunft des Namens Lehel als Bezeichnung für diesen Bereich ist nicht eindeutig geklärt. Auenwälder wurden früher häufig als "Lohe" bezeichnet, kleinere Wälder dieser Art als "Löhel". Sehr wahrscheinlich ist, dass der Name des Viertels hier seinen Ursprung hat.
Manche Historiker führen den Namen des Viertels allerdings auch auf die bayrische Bezeichnung für ein kleines Lehen ("Lehel") oder die Exekution des ungarischen Kriegsherren Lehel (die 955 in der Nähe von Regensburg stattfand) zurück. Früher wurde der Name des Viertels mit einem Rachenlaut (also "Lechel") ausgesprochen. Im Laufe der Zeit hat sich allerdings die schriftgetreue Aussprache durchgesetzt.

Das Lehel Heute

Das Lehel ist eines der beliebtesten Münchner Stadtviertel. Ein großer Teil der Altbauten ist inzwischen komplett saniert und renoviert, die Verkehrsanbindung wurde stetig verbessert. Im Lehel befinden sich zahlreiche Gebäude der bayrischen Staatsregierung (unter anderem das Wirtschaftsministerium, die Regierung von Oberbayern...).
Ein besonders beliebter Punkt im Lehel ist der (unter Graf Rumford erbaute) Englische Garten. Der Park ist einer der größten innerstädtischen Grünflächen weltweit. Nicht nur die Bewohner des Lehel schätzen den Englischen Garten. Ganz München und viele Touristen kommen regelmäßig, um die weitläufigen Wiesen, den Blick vom Monopteros oder eine Erfrischung im Biergarten am Chinesischen Turm zu genießen.