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Seidenteppiche Pasing: 1 Einträge gefunden

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Branche: Seidenteppiche Pasing
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Brancheninfo: Seidenteppiche

Teppichboden

Teppichboden ist ein Begriff für einen Bodenbelag einer Wohnung oder eines anderen Gebäudes, der aus Textil besteht. Auslegware bedeutet das gleiche wie Teppichboden, ist aber ein veralteter Begriff. Ein Teppichboden kann auf unterschiedliche Methoden in einem Raum ausgelegt werden: Man kann ihn lose verlegen, verkleben, verspannen oder verkletten.
Der Teppichboden ist der in Deutschland am häufigsten verwendete Bodenbelag (gemessen an der Quadratmeterzahl). Er wird gern verwendet, weil er trittsicher und schallabsorbierend ist und eine behagliche Atmosphäre in Räumen schafft. Wenn ein Teppichboden regelmäßig mit einem Staubsauger gereinigt wird, ist er auch sehr hygienisch. Spezielle Teppiche können auch so hergestellt werden, dass sie selbst die Hygieneanforderungen eines Krankenhauses erfüllen.

Produkte in einer Teppichhandlung

Eine Firma, die sich auf Teppichböden spezialisiert hat, bietet neben dem Verkauf von Teppichen und Teppichböden meist noch andere, verwandte Produkte an wie Polster, Parkett, Linoleum und Dienstleistungen wie Teppichwaschservice, Reparatur von Teppichen (beispielsweise bei Brand- und Wasserschäden), Polstermöbelreinigung und die Verlegung von Teppichen an.
Viele Firmen bieten Kunden eine große Auswahl an Teppichböden und anderen Teppichen wie Orient-, China-, Nepal oder Berber- oder Schaffwollteppiche.

Die Geschichte des Teppichbodens

Teppiche wurden in der Geschichte der Menschheit nicht nur zum Auslegen von Räumen verwendet. Der älteste geknüpfte Teppich der Welt wurde in einem Grab in Südsibirien gefunden - er stammt ungefähr aus dem Jahr 500 vor Christus. Alexander der Große brachte später Orientteppiche von seinen Feldzügen mit. Völker aus aller Welt schätzten die Behaglichkeit eines Teppichbodens in einem Wohnraum, allerdings wurden viele Teppiche auch als Wandschmuck verwendet oder für andere dekorativen Zwecke eingesetzt.
Allerdings schätzten nicht nur "Sesshafte" den Teppichboden: Auch nomadisierende Völker nahmen Teppiche mit auf ihre Reisen, rollten sie auf und packten sie auf ihre Kamele, um sie beim nächsten Rastplatz auszubreiten. Sogar Kinderwiegen fertigten Nomaden aus Teppichen, ebenso wie die Taschen zur Aufbewahrung von wertvollem Salz. Auch für die Familientradition spielten Teppiche eine Rolle: Ein so genannter Göl im Afghanenteppich ist so etwas wie ein europäisches Familienwappen.

Teppichboden in Europa

In Europa wurde der Teppichboden ungefähr ab dem 16. Jahrhundert gefertigt. Die meisten wurden auf Webmaschinen oder Jaquardmaschinen hergestellt, viele auch getuft. Der Vorteil eines getuften Teppichbodens liegt darin, dass er preiswerter ist. Die glatten Teppichböden kommen seltener zum Einsatz. Außerdem gibt es noch Kidderminster-Teppiche, die mit der mechanischen Greifertechnik oder Spoolaxminstertechnik hergestellt werden, und Plüschteppiche, die einen ungeschnittenen oder aufgeschnittenen Flor haben.
Ein Teppichboden kann auf unterschiedliche Weise sein Muster erhalten. Eine günstige Produktion erreicht man, indem man das Muster auf das gewebte Stück druckt oder der Polkette vor der Verarbeitung aufträgt. Besonders beliebt sind die Nachbildungen von orientalischen Mustern. In Deutschland wird auch der Teppichboden in Brüsseler und Axminsterart produziert.

Pasing

Pasing

Mit dem Begriff Pasing bezeichnet man einen Stadtteil in München, der gemeinsam mit Obermenzing den Stadtteil 21 Pasing-Obermenzing darstellt. Pasing liegt im Westen Münchens und grenzt im Süden an die Stadtviertel Blumenau und Lochham, im Westen an Lochham und Aubing, im Norden an Obermenzing und im Osten an Laim.
Bis 1938 war Pasing eine eigene Stadt und wurde dann zwangseingemeindet. Noch heute hat Pasing eine von München fast eigenständige Infrastruktur, auch an der Selbstwahrnehmung des Stadtteils merkt man einigen Bürgern an, dass sie sich nicht zu München gehörend fühlen.

Geschichte von Pasing

Erstmals urkundlich erwähnt wurde Pasing im Jahr 763 als "villa Pasingas". Aus der Zeit des Mittelalters gibt es wenig überlieferte Nachrichten über Pasing. Erst seit dem 16. Jahrhundert wird Pasing mit einer eigenen Gerichtsbarkeit in den Akten aufgeführt. Mit der neuen Landgerichtseinteilung, die Pasing zum Landgericht München zuordnete, war die alte Politik-Ordnung Pasings als Hofmark aufgehoben. Im Zuge dieser Modernisierung entstanden viele neue Industriebetriebe in Pasing, doch trotzdem war das Bild des heutigen Stadtteils damals immer noch landwirtschaftlich geprägt.
Ein großer Schritt zur Weiterentwicklung von Pasing war mit der Eröffnung der zweiten bayerischen Eisenbahnlinie von München nach Augsburg getan. Fortan wuchs das Viertel - auch, weil immer mehr Münchner Bürger Pasing für sich entdeckten. Gleichzeitig entstanden Schulen und andere Einrichtungen des öffentlichen Lebens. Am 1. Januar 1905 wurde Pasing schließlich zur Stadt ernannt.
Nachdem die Nationalsozialisten an die Macht gelangten, wurde es für Pasing jedoch immer schwerer, die Eigenständigkeit beizubehalten. Da die Nazis München zur "Hauptstadt der Bewegung" machen wollten, gemeindeten sie Pasing 1938 nach München ein.

Pasing heute

Da sich Pasing bis zur jüngsten Vergangenheit als eigenständige Stadt entwickelte, lassen sich kaum Besonderheiten in der Bevölkerungsentwicklung finden - alle Schichten und Bildungsniveaus sind vertreten, ebenso ist der Anteil der Ausländer und Arbeitslosen durchschnittlich. In Pasing gibt es keinen Schwerpunkt auf einem Gewerbebereich, die 21.000 Arbeitsplätze in Pasing verteilen sich auf alle Wirtschaftsbereiche gleich.
In Pasing finden sich überdurchschnittlich viele Schulen und Bildungseinrichtungen, weshalb der Stadtteil auch oft als "Schulstadt" oder "Schulstadtteil" bezeichnet wird. Weitere wichtige Einrichtungen des öffentlichen Lebens sind das Kulturzentrum Pasinger Fabrik, das Alfons-Hoffmann-Altenheim, das Bürgerzentrum Rathaus Pasing und das Klinikum München Pasing.

Verkehrsanbindung von Pasing

Durch Pasing führen einige wichtige Straßen, die für den Autoverkehr von ganz München bedeutend sind, wie beispielsweise die Bodenseestraße und die Planegger Straße. U-Bahnlinien fahren keine nach Pasing, dafür halten aber mehrere S-Bahnlinien an der Station Pasing. Außerdem ist der Bahnhof Pasing auch als Fernbahnhof mit ICE-Systemhalt von Bedeutung.