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Die Branche Sonnenschutzrollos Au wurde seit dem 01.02.2011 insgesamt 86.731 mal besucht!

Sonnenschutzrollos Au: 14 Einträge gefunden

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Branche: Sonnenschutzrollos Au
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Brancheninfo: Sonnenschutzrollos

Rollladen München

Ein Rollladen (auch genannt: Jalousie oder Storen) bezeichnet einen Fensterabschluss oder Türabschluss zum Schutz beispielsweise vor Schall, Einbrüchen und Witterungseinflüssen. Ein Rollladen besteht aus einzelnen, sich überdeckenden und miteinander verbundenen Leisten.

Funktionen eines Rollladens

Je nach Aufbau und Modell kann ein Rollladen unterschiedliche Funktionen haben:

Wärmedämmung: Ein richtig montierter Rollladen schließt einen Wohnraum ideal nach außen hin ab und kann so Energie sparen, indem er die Wärme zurückhält. Der Grad der Wärmedämmung hängt von der Dicke und Beschaffenheit des Rollpanzers ab. Entscheidend ist aber auch der Zwischenraum zwischen dem Fenster oder der Tür und dem Rollladen.
Wärmeschutz: Was im Winter funktioniert, klappt im Sommer genau so - nur anders herum: Rollläden (idealerweise aus Holz) schirmen Sonneneinstrahlung ab und schützen Wohnräume vor Hitze. Rollläden aus Kunststoff sind dafür allerdings weniger geeignet, da sie sich stark aufheizen.
Einbruchschutz: Einbruchschutz ist eher für Geschäfte als Wohnräume interessant, denn bei Wohnräumen kommen oft Rollläden aus Kunststoff zum Einsatz - und diese sind in wenigen Minuten aufgebrochen. Um Einbrüche zu verhindern, sollten Rollläden aus massivem Stahl, Holz oder Aluminium sein.
Witterungsschutz: Rollläden verhindern Durchzug und Hereinregnen - selbst bei offen stehendem Fenster. Außerdem bieten Rollläden guten Schutz vor Hagelkörnern.
Schallschutz: Schallschutz ist wichtig für Menschen, die nahe an verkehrsreichen Straßen wohnen. Ein Rollladen kann hier gute Dienste leisten. Der Grad der Schalldämmung hängt von dem Material des Rollladens und dem Abstand des Rollpanzers zur Fensterscheibe ab. Generell gilt: Ein zu geringer Abstand zur Fensterscheibe kann den Schall sogar verstärken.

Die Geschichte des Rollladens

Ursprünglich waren Rollläden einfache Klappläden aus Holz und dienten schon in der Römerzeit als Sichtschutz. Später kamen Jalousien auf, die man mit Bändern zusammen ziehen konnte. In der Folge wurden Rolljalousien entwickelt, die man mittels einer Welle aufwickeln konnte und aus denen der heute Rollladen hervorgeht.
Heute wird das Handwerk der Rollladen- und Jalousiebauer vom Bundesverband Rollladen und Sonnenschutz e.V. vertreten. Die Ausbildung zum Rollladenbauer beziehungsweise Jalousiebauer dauert drei Jahre. Rollladenbauer fertigen Rollläden für Fenster, Rolltüren und Rolltrennwände, Verdunkelungseinrichtungen und Sonnenschutzeinrichtungen. Die selbst gefertigten Rollläden bauen sie auf den Baustellen auch ein.

Der Aufbau eines Rollladens

Ein Rollladen besteht in der Regel aus folgenden Komponenten:

Rollpanzer: Ein Rollpanzer besteht aus einzelnen, miteinander verbundenen Rollladenstäbchen oder Rollladenprofilen. Der Rollpanzer ist der sichtbarste Teil eines Rollladens und die Komponente, welche die Tür- oder Fensteröffnung abschließt. Rollpanzer gibt es in vielen Abmessungen, Dicken und Materialien wie Holz, Kunststoff, Aluminium oder Stahl.
Führungsschienen: Die Führungsschienen führen den Rollpanzer an den Seiten des Fensters oder der Tür. Außerdem leiten sie auf den Panzer wirkende Kräfte wie beispielsweise Wind ab.
Welle: Die Rollladenwelle ist der Teil, der den Rollpanzer trägt und auf dem sich der Rollladen aufwickelt. Sie wird an der Wand befestigt.
Kasten und Rollraumverkleidung: Der Rollladenkasten umschließt den aufgewickelten Rollpanzer und die Rollladenwelle.
Bedienungselemente: Ein Rollladen kann entweder über einen Gurtzug, Kordeln, einen Rohrmotor oder über ein Gelenkkurbelgetriebe hochgezogen und heruntergelassen werden. Diese Elemente nennt man Bedienungselemente.

Au

Au

Der Begriff Au bezeichnet ein Münchner Stadtviertel, das zusammen mit Haidhausen den Stadtbezirk "Au-Haidhausen" bildet. Die Au wird nördlich begrenzt durch das Deutsche Museum bzw. südlich durch die Wittelsbacherbrücke. Das Bild der Au ist geprägt von Altbauten und den Isarauen.
Die Au ist ein aufstrebendes Viertel, das früher als "Glasscherbenviertel" verschrien war und heute immer mehr junge Leute anzieht. Einerseits liegt die Au zentral und ist somit verkehrsgünstig angebunden, andererseits haben sich in der Au und vor allem im benachbarten Glockenbachviertel viele Bars und Kneipen angesiedelt.

Geschichte der Au

Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Au um 1340 als "Awe ze Gyesingen". Wörtlich übersetzt bedeutet Awe bzw. Au "Land am Wasser", was sich durch die Nähe zur Isar erklären lässt. Im Gegensatz zu anderen Münchner Stadtvierteln wuchs die Bevölkerung in der Au rasch an: 1806 lebten bereits 6000 Einwohner in der Au. Kurze Zeit später, 1808, wurde die Au in den Rang einer Stadt erhoben - als "Vorstadt Au".
Ab 1818 bildete die Au mit Untergiesing eine eigene Gemeinde, bevor sie 1854 nach München eingemeindet wurde. In den nächsten Jahren entwickelte sich die Au zu einem Handwerkerviertel und zur "Arbeitervorstadt". Immer mehr Häuser wurden gebaut, um der wachsenden Einwohnerzahl gerecht zu werden. Im Zweiten Weltkrieg wurde aber rund die Hälfte des Wohnungsbestandes wieder zerstört.

Die Au heute

Aktuell steht in der Au nur noch rund ein Fünftel der Wohnungen vor dem Zweiten Weltkrieg. Deshalb sind die Altbauten in der Au so begehrt, was auch die Preise dafür hochtreibt. Während die Au früher als Arbeitervorstadt bekannt war, hat sich dieses Image längst geändert: Handwerks- und Gewerbebetriebe wurden weiter ausgelagert, neuer Wohnraum kam hinzu. Die Au ist heute beliebter denn je.
Trotzdem hat sich die Au gewisse Traditionen bewahrt. So findet beispielsweise dreimal jährlich die "Auer Dult" statt. Der traditionelle Jahrmarkt in der Au gastiert auf dem Mariahilfplatz neben der Mariahilfkirche und bietet verschiedene Fahrgeschäfte, Essensstände und eine Art Flohmarkt, bei dem man von Töpfen über Bücher bis hin zu traditioneller Trachtenkleidung alles Mögliche kaufen kann.
Daneben war die Au früher bekannt für ihre vielen Brauereien, von denen heute aber leider nur noch wenige erhalten sind. Brauereibesitzer hatten sich in der Au angesiedelt, weil das Stadtviertel dank der Nähe zur Isar ideale Bedingungen für die unterirdische, kühle Lagerung von Bier bot. Bekannt ist die Paulaner-Brauerei und das nahe gelegene Gasthaus "Paulaner am Nockherberg", das einmal jährlich den traditionellen Starkbieranstich im Salvatorkeller veranstaltet.

Verkehrsanbindung in der Au

Da die Au zentral in München gelegen ist, erreicht man sie sowohl mit dem Auto als auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln sehr gut. Eine wichtige Straße ist die Ohlmüllerstraße, die Verlängerung der Frauenstraße (zu erreichen über die Reichenbachbrücke).
In der Au halten verschiedene Linien der öffentlichen Verkehrsmittel, erwähnenswert ist die Tramlinie 27 (Haltestelle Mariahilfplatz), die Buslinie 52 (Haltestelle Mariahilfplatz) und die U-Bahnlinien U2 und U1 (Haltestelle Kolumbusplatz).