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Sonnenstudio Au: 2 Einträge gefunden

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Sonnenstudio
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Brancheninfo: Sonnenstudio

Sonnenstudio München

Ein Sonnenstudio ist eine Einrichtung, meist ein größeres Gebäude, in dem man sich gegen Bezahlung an Sonnenbänken mittels Bestrahlung durch UV-Licht bräunen kann. Oftmals ist ein Sonnenstudio ein eigener Betrieb. Es gibt aber auch Sonnenstudios, die beispielsweise einem Fitnessstudio angeschlossen sind.
Ein weiteres Wort für Sonnenstudio ist Solarium, weiterhin spricht man auch von Bräunungsstudios oder vom Bräunungscenter. Man geht in das Sonnenstudio, um die Haut zu bräunen. In den meisten Fällen geschieht dies aus kosmetischen Gründen. Es gibt aber auch Menschen, die aus medizinischen Gründen, beispielsweise bei Hautkrankheiten, ins Solarium gehen, um sich dort behandeln zu lassen.
Oftmals bietet ein Sonnenstudio zusätzlich zum Solarium andere Services. So werben Bräunungscenter etwa mit kostenlosen Hygieneartikeln wie Deos oder Abschminktücher. Andere stellen ihren Kunden nach dem Sonnen Fruchtsäfte zur Verfügung. Manche Solarien haben auch Kundenkarten, auf denen die individuellen Bräunungszeiten des Kunden für spätere Besuche abgespeichert werden.

Wie funktioniert das Bräunen im Sonnenstudio?

Das wichtigste Gerät im Solarium ist die Sonnenbank. Sie arbeitet mit künstlichem UV-Licht, welches die Bräunung der Haut bewirkt. Außerdem wird im Sonnenstudio mit Filtern und Reflektoren gearbeitet, welche die Wirkung der UV-Strahlung zu dem gewünschten Bräunungsergebnis verändern.
Je nach Ausstattung vom Sonnenstudio kommen unterschiedliche Geräte zum Einsatz. Sie bewirken eine verschieden starke Bräune. Entscheidend ist die Lichtstärke, aber auch der Anteil an UV-A- und UV-B-Strahlen. Während UV-A nämlich eher eine oberflächliche, starke, aber kurz anhaltende Bräunung verursacht, erhält man mit UV-B-Strahlen eine länger anhaltende Bräune auf der Haut des Kunden.
Wie lange sich der Kunde bräunen sollte, ist individuell verschieden. Zum einen kommt es auf den Hauttyp an - Menschen, die eher eine helle Haut haben, dürfen nicht so lange im Solarium sein wie Menschen, die eine dunkle Haut haben. Außerdem kommt es auch auf die bereits bestehende Bräune an. Wer schon oft im Sonnenstudio war, kann durchaus länger bleiben als jemand, der nur selten ins Solarium geht.

Sonnenstudio und Gesundheitsaspekte

Ob das Sonnenstudio der Haut schadet, ist umstritten. Verschiedene Wissenschaftler und Gremien raten eher davon ab, ein Sonnenstudio aufzusuchen - die Weltgesundheitsorganisation stuft das Solarium sogar als krebserregend ein. Die Strahlenschutzkommission rät komplett ab vom Besuch eines Sonnenstudios.
Viele Menschen wollen trotzdem nicht aufs Sonnenstudio verzichten. Das Bundesamt für Strahlenschutz rät deshalb, das Risiko erst mit dem Hautarzt zu besprechen. Außerdem sollte man nicht öfters als 50 Mal im Jahr ins Solarium gehen, so die Experten. Wichtig ist auch der Einsatz einer Schutzbrille, da die UV-Strahlung im Sonnenstudio sonst die Äugen schädigen könnte.
Das Problem ist häufig, dass die eingestellte Intensität der Sonnenbänke im Sonnenstudio zu hoch ist. Es gibt aber geprüfte Sonnenstudios, in denen die Sonnenbank nicht zu viel Strahlung abgibt.

Au

Au

Der Begriff Au bezeichnet ein Münchner Stadtviertel, das zusammen mit Haidhausen den Stadtbezirk "Au-Haidhausen" bildet. Die Au wird nördlich begrenzt durch das Deutsche Museum bzw. südlich durch die Wittelsbacherbrücke. Das Bild der Au ist geprägt von Altbauten und den Isarauen.
Die Au ist ein aufstrebendes Viertel, das früher als "Glasscherbenviertel" verschrien war und heute immer mehr junge Leute anzieht. Einerseits liegt die Au zentral und ist somit verkehrsgünstig angebunden, andererseits haben sich in der Au und vor allem im benachbarten Glockenbachviertel viele Bars und Kneipen angesiedelt.

Geschichte der Au

Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Au um 1340 als "Awe ze Gyesingen". Wörtlich übersetzt bedeutet Awe bzw. Au "Land am Wasser", was sich durch die Nähe zur Isar erklären lässt. Im Gegensatz zu anderen Münchner Stadtvierteln wuchs die Bevölkerung in der Au rasch an: 1806 lebten bereits 6000 Einwohner in der Au. Kurze Zeit später, 1808, wurde die Au in den Rang einer Stadt erhoben - als "Vorstadt Au".
Ab 1818 bildete die Au mit Untergiesing eine eigene Gemeinde, bevor sie 1854 nach München eingemeindet wurde. In den nächsten Jahren entwickelte sich die Au zu einem Handwerkerviertel und zur "Arbeitervorstadt". Immer mehr Häuser wurden gebaut, um der wachsenden Einwohnerzahl gerecht zu werden. Im Zweiten Weltkrieg wurde aber rund die Hälfte des Wohnungsbestandes wieder zerstört.

Die Au heute

Aktuell steht in der Au nur noch rund ein Fünftel der Wohnungen vor dem Zweiten Weltkrieg. Deshalb sind die Altbauten in der Au so begehrt, was auch die Preise dafür hochtreibt. Während die Au früher als Arbeitervorstadt bekannt war, hat sich dieses Image längst geändert: Handwerks- und Gewerbebetriebe wurden weiter ausgelagert, neuer Wohnraum kam hinzu. Die Au ist heute beliebter denn je.
Trotzdem hat sich die Au gewisse Traditionen bewahrt. So findet beispielsweise dreimal jährlich die "Auer Dult" statt. Der traditionelle Jahrmarkt in der Au gastiert auf dem Mariahilfplatz neben der Mariahilfkirche und bietet verschiedene Fahrgeschäfte, Essensstände und eine Art Flohmarkt, bei dem man von Töpfen über Bücher bis hin zu traditioneller Trachtenkleidung alles Mögliche kaufen kann.
Daneben war die Au früher bekannt für ihre vielen Brauereien, von denen heute aber leider nur noch wenige erhalten sind. Brauereibesitzer hatten sich in der Au angesiedelt, weil das Stadtviertel dank der Nähe zur Isar ideale Bedingungen für die unterirdische, kühle Lagerung von Bier bot. Bekannt ist die Paulaner-Brauerei und das nahe gelegene Gasthaus "Paulaner am Nockherberg", das einmal jährlich den traditionellen Starkbieranstich im Salvatorkeller veranstaltet.

Verkehrsanbindung in der Au

Da die Au zentral in München gelegen ist, erreicht man sie sowohl mit dem Auto als auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln sehr gut. Eine wichtige Straße ist die Ohlmüllerstraße, die Verlängerung der Frauenstraße (zu erreichen über die Reichenbachbrücke).
In der Au halten verschiedene Linien der öffentlichen Verkehrsmittel, erwähnenswert ist die Tramlinie 27 (Haltestelle Mariahilfplatz), die Buslinie 52 (Haltestelle Mariahilfplatz) und die U-Bahnlinien U2 und U1 (Haltestelle Kolumbusplatz).