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Brancheninfo: Spiegel

Spiegel München


Mit dem Begriff Spiegel bezeichnet man eine reflektierende Fläche, also eine Fläche, die so glatt ist, dass das darauf fallende Licht nach dem Reflexionsgesetz seine Parallelität beibehält und zurückgeworfen wird - durch einen Spiegel entsteht somit ein Abbild. Ein Spiegel ist in den meisten Fällen eben; es gibt allerdings auch nicht-ebene Spiegel, die das Bild verzerrt zurückwerfen. Neben den ebenen Spiegeln gibt es konkave oder konvexe Hohlspiegel oder Spiegel in welligen Formen.
Ein Spiegel gibt ein wirklichkeitsgetreues Abbild wieder, allerdings vertauscht er die Seiten - ein Bild ist somit "spiegelverkehrt". Das kann man umgehen, indem man den Blick über zwei Spiegel auf das Spiegelbild lenkt - so kann man sich betrachten, wie man von anderen tatsächlich gesehen wird. Produziert werden Spiegel entweder in großen Firmen oder einer Glaserei.

Geschichte der Spiegel

Spiegel sind so alt wie die Menschheit - schließlich gab es bereits vor der Herstellung von "künstlichen" Spiegeln "natürliche" Spiegel - zum Beispiel die Spiegelung in einer Wasserfläche. Menschen in der Steinzeit verwendeten flache Schalen mit Wasser, um sich darin zu betrachten. Spiegel, die von Menschenhand geschaffen wurden, kamen ungefähr in der Kupfersteinzeit oder in der Bronzezeit auf, als Menschen Metalle polierten und man sich somit darin spiegeln konnte.
In fast jeder Kultur kannte man Spiegel - aus Obsidian, aus Bronze- oder Kupferplatten und aus anderen Metallen. Im Mittelalter kamen Spiegel aus Glas auf, die Technik wurde konsequent weiter entwickelt und neue Herstellungsprozesse erfunden, wie beispielsweise die Verwendung von Quecksilber. Der Silberspiegel entstand schließlich im 19. Jahrhundert. Zwar gab es auch eine Zeit lang Amalgamspiegel, sie wurden aber aufgrund ihrer Giftigkeit bald verboten.

Verwendung von Spiegeln

Spiegel werden in vielen Bereichen des täglichen Lebens eingesetzt. Die bekanntesten Verwendungsformen sind:

- Garderoben- und Badezimmerspiegel: Diese Verwendung eines Spiegels ist die wohlam meisten verbreitete. Ein Garderobenspiegel besteht aus einer hinten aluminiumbeschichteten Glasplatte, dahinter folgt eine Metallschicht, die wiederum oftmals mit Lack gegen Rost geschützt ist. Diese Spiegel hängt man sich ins Bad oder in die Garderobe, beispielsweise zum Betrachten beim Schminken und Ankleiden.

- Fahrzeugspiegel: In einem Kraftfahrzeug sind Spiegel gesetzlich vorgeschrieben. Man benutzt den Rück- und die Seitenspiegel zur Verkehrsbeobachtung, ohne dass sich der Fahrer dabei umdrehen muss. Spiegel im Auto sind oft konvex gekrümmt, um so einen größeren Blickwinkel zu erfassen.

- Verkehrsspiegel: Ein Verkehrsspiegel ist ein Spiegel, der an einem gefährlichen und schlecht einsehbaren Punkt einer Kreuzung oder Ausfahrt aufgestellt ist. Verkehrsspiegel sind meist konvex, so dass man die Straße trotz einer kleinen Spiegelfläche gut einsehen kann.

- Rasier- und Kosmetikspiegel: Bei der Rasur oder beim Auftragen von Make Up kann man spezielle Spiegel verwenden - sie sind konkav und vergrößern so das Abbild des Betrachters.

Das waren nur einige Einsatzbereiche für Spiegel - auch in vielen anderen Gegenständen kommen Spiegel zum Einsatz, beispielsweise bei der Spiegelreflexkamera, beim Spiegelteleskop oder auch bei Zaubertricks auf der Bühne (Spiegel können Gegenstände "verschwinden" lassen).


Maxvorstadt

Maxvorstadt

Mit dem Begriff Maxvorstadt wird ein nördlich der Altstadt gelegenes Stadtviertel im Herzen Münchens bezeichnet. Die Maxvorstadt (Stadtbezirk 3) wird aus den Bezirksteilen Königsplatz, Augustenstraße, St. Benno, Marsfeld, Josephsplatz, Am alten nördlichen Friedhof, Universität, Schönfeldvorstadt und Maßmannbergl gebildet.
Die Maxvorstadt erstreckt sich über ca. 430 Hektar und wird von rund 41000 Münchnerinnen und Münchnern bewohnt.

Lage und Verkehrsanbindung der Maxvorstadt

Der südliche Teil der Maxvorstadt schließt direkt an die Münchner Altstadt an. Die südliche Grenze des Bezirks Maxvorstadt verläuft entlang der Achse Odeonsplatz-Stachus-Bahngelände/Arnulfstraße. Im Norden wir die Maxvorstadt von der Schwabinger Georgenstraße begrenzt, im Osten vom Englischen Garten (Königinstraße). Im Westen liegt Neuhausen, die Grenze zwischen den beiden Stadtbezirken bilden Loth- und Maillingerstraße. Für Autofahrer ist der Altstadtring gut erreichbar, besonders nützlich sind auch die Ludwigsstraße und die Schleißheimerstraße, die die Maxvorstadt von oben nach unten durchqueren.
Die Maxvorstadt ist verkehrsmäßig äußerst gut erschlossen. Die U-Bahn Linien U3 und U6 (Haltestellen Odeonsplatz, Universität), U1 (Stiglmaierplatz) sowie U2 (Königsplatz) bedienen die Maxvorstadt direkt. Zusätzlich stehen diverse Tramlinien (16, 17, 20, 21 und 27) und Buslinien zur Verfügung. Die Innenstadt und der Hauptbahnhof sind von der Maxvorstadt aus mit den öffentlichen Verkehrsmitteln jeweils in nur wenigen Minuten erreichbar.

Geschichte der Maxvorstadt

Der Name Maxvorstadt geht auf den König Maximilian I. Joseph zurück. Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Maxvorstadt, die als erste planmäßige Erweiterung der Münchner Altstadt konzipiert wurde, im Jahr 1812.
Ein Großteil der Gebäude der Maxvorstadt wurde allerdings erst in den 20er Jahren des 19. Jahrhunderts unter Ludwig dem I. erbaut. Geprägt ist die Maxvorstadt in erster Linie von einem klassizistischen Architekturstil, der das klassische Altertum (vor allem die griechische Antike) nachahmt. Nach der Vorstellung Ludwigs des I. sollte im Bereich der Maxvorstadt ein "Isar-Athen" entstehen. Ein großer Teil der bekanntesten Bauten der Maxvorstadt wurde von den beiden Architekten Leo von Klenze und Friedrich von Gärtner konzipiert.

Die bekanntesten Orte der Maxvorstadt

Auch wenn im Lauf der Zeit immer mehr moderne Gebäude errichtet wurden, ist die Maxvorstadt immer noch stark vom klassizistischen Einfluss geprägt. Zu den bekanntesten Bauwerken und Orten der Maxvorstadt gehören:

- Die Ludwigsstraße, die am Siegestor (nach dem Vorbild eines antiken Triumphbogens gebaut) beginnt und unter anderem von der Staatsbibliothek und den Gebäuden der Ludwig-Maximilians-Universität gesäumt wird. Die Maxvorstadt ist somit auch das Viertel der Münchner Universitäten. Der Einfluss der Studenten sorgte früher für ein besonderes Flair in der Maxvorstadt, das teilweise bis heute zu spüren ist.
Der Königsplatz mit der Glyptothek, den Propyläen. Überhaupt ist die Maxvorstadt eines der kulturellen Zentren Münchens: die Pinakotheken, das Lenbachhaus, die Staatliche Graphische Sammlung etc. bieten kulturelle Unterhaltung auf höchstem Niveau.
Sowie die klassizistischen Gebäude in der Ludwigstraße, der Briennerstraße sowie am Odeonsplatz, Wittelsbacherplatz, und Karolinenplatz.
Ruhe und Erholung mitten in der Maxvorstadt bietet der Alte Botanische Garten.