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Sportmedizin Au: 1 Einträge gefunden

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Branche: Sportmedizin Au - weitere Einträge

Mehringer Dr.

Sportmedizin
Tel.: (089) 484342
Rosenheimer Str. 52
81669 München
, Au
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Brancheninfo: Sportmedizin

Sportmedizin

Der Begriff Sportmedizin bezeichnet eine medizinische Teildisziplin. Die Sportmedizin diagnostiziert und therapiert nach Sportverletzungen und Sportunfällen sowie bei Auftreten von chronischen Leiden. Zusätzlich zur Behandlung werden Bewegungsabläufe und ihre Wirkung auf den gesunden und kranken Körper erforscht. In Deutschland betreiben Ärzte der Sportmedizin nach einer multidisziplinären Zusatzausbildung. In anderen europäischen Ländern werden sogar eigene Studiengänge für Sportmedizin angeboten.

Der Stellenwert der Sportmedizin in Deutschland

20% aller Unfälle in Deutschland geschehen im Zusammenhang mit der Ausübung von Sport. Somit sind über 2 Millionen Verletzte jährlich ein Fall für die Sportmedizin. In letzter Zeit wird - insbesondere im Zusammenhang mit der desolaten Finanzlage im Gesundheitssektor - immer häufiger debattiert, ob die Kosten für die Sportmedizin durch die Betroffenen selbst getragen werden sollten, anstatt durch die Gesellschaft. Für Sportler könnten in diesem Zusammenhang spezielle Zusatzversicherungen für Sportmedizin angeboten werden.
Die Sportmedizin in Deutschland genießt weltweit einen sehr guten Ruf. Es existieren zahlreiche Privatpraxen von Ärzten, die auf Sportmedizin spezialisiert sind, und sogar Krankenhäuser, die sich ausschließlich mit Sportmedizin beschäftigen.

Was wird in der Sportmedizin behandelt?

Am häufigsten behandelt die Sportmedizin Prellungen und Verstauchungen, gefolgt von Knochenfrakturen, Verrenkungen und Verletzungen und Risse von Sehnen, Bändern, und Muskeln bzw. Muskelfasern.
In der Sportmedizin wird zwischen zwei Arten von Verletzungen unterschieden:

- Exogene Verletzungen: Diese Verletzungen zieht sich der Sportler ohne Einwirkung von Außen zu.
- Endogene Verletzungen: So werden von der Sportmedizin Verletzungen bezeichnet, die im Wettkampfkontakt mit einem sportlichen Gegner entstehen.

Die Erfahrung in der Sportmedizin zeigt, dass für jede Sportart einige typische Verletzungen auszumachen sind. Ein Beispiel ist der so genannte Tennisarm, den die Sportmedizin eine "chronische Beschwerde" nennt. Diese chronischen Leiden sind neben der Behandlung von Unfallpatienten eine besondere Herausforderung für die Sportmedizin. Bei chronischen Leiden handelt es sich um eine lang anhaltende oder sich langsam entwickelnde Krankheit, deren Ursachen die Sportmedizin auf den Grund gehen muss.

Prävention und Prophylaxe in der Sportmedizin

Neben akuten Verletzungen und chronischen Leiden beschäftigt sich die Sportmedizin auch immer mehr mit der Vorbeugung von Unfällen und Krankheiten. Die Sportmedizin hilft dem Sportler dabei, sein Training durch das Erstellen von Plänen und die kontinuierliche Betreuung durch die Sportmedizin zu optimieren und gesund zu gestalten.
In der Forschung ist die Sportmedizin an der Entwicklung von besonders schonender und schützender Ausrüstung wie zum Beispiel Protektoren oder speziellen Bandagen beteiligt. Zusätzlich kümmert sich die Sportmedizin um die Schulung von Sportlern, Sportlehrern und Ausbildern in Schulen und Sportvereinen. So hat die Sportmedizin zum Beispiel das PECH-Schema entwickelt, das bei Verletzungen angewendet werden soll: PECH ist ein Akronym für Pause, Eis, Compression, Hochlagern. Werden die Ratschläge der Sportmedizin befolgt, kann unter Umständen eine weitere Behandlung in einer Sportmedizin-Praxis erspart bleiben.

Au

Au

Der Begriff Au bezeichnet ein Münchner Stadtviertel, das zusammen mit Haidhausen den Stadtbezirk "Au-Haidhausen" bildet. Die Au wird nördlich begrenzt durch das Deutsche Museum bzw. südlich durch die Wittelsbacherbrücke. Das Bild der Au ist geprägt von Altbauten und den Isarauen.
Die Au ist ein aufstrebendes Viertel, das früher als "Glasscherbenviertel" verschrien war und heute immer mehr junge Leute anzieht. Einerseits liegt die Au zentral und ist somit verkehrsgünstig angebunden, andererseits haben sich in der Au und vor allem im benachbarten Glockenbachviertel viele Bars und Kneipen angesiedelt.

Geschichte der Au

Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Au um 1340 als "Awe ze Gyesingen". Wörtlich übersetzt bedeutet Awe bzw. Au "Land am Wasser", was sich durch die Nähe zur Isar erklären lässt. Im Gegensatz zu anderen Münchner Stadtvierteln wuchs die Bevölkerung in der Au rasch an: 1806 lebten bereits 6000 Einwohner in der Au. Kurze Zeit später, 1808, wurde die Au in den Rang einer Stadt erhoben - als "Vorstadt Au".
Ab 1818 bildete die Au mit Untergiesing eine eigene Gemeinde, bevor sie 1854 nach München eingemeindet wurde. In den nächsten Jahren entwickelte sich die Au zu einem Handwerkerviertel und zur "Arbeitervorstadt". Immer mehr Häuser wurden gebaut, um der wachsenden Einwohnerzahl gerecht zu werden. Im Zweiten Weltkrieg wurde aber rund die Hälfte des Wohnungsbestandes wieder zerstört.

Die Au heute

Aktuell steht in der Au nur noch rund ein Fünftel der Wohnungen vor dem Zweiten Weltkrieg. Deshalb sind die Altbauten in der Au so begehrt, was auch die Preise dafür hochtreibt. Während die Au früher als Arbeitervorstadt bekannt war, hat sich dieses Image längst geändert: Handwerks- und Gewerbebetriebe wurden weiter ausgelagert, neuer Wohnraum kam hinzu. Die Au ist heute beliebter denn je.
Trotzdem hat sich die Au gewisse Traditionen bewahrt. So findet beispielsweise dreimal jährlich die "Auer Dult" statt. Der traditionelle Jahrmarkt in der Au gastiert auf dem Mariahilfplatz neben der Mariahilfkirche und bietet verschiedene Fahrgeschäfte, Essensstände und eine Art Flohmarkt, bei dem man von Töpfen über Bücher bis hin zu traditioneller Trachtenkleidung alles Mögliche kaufen kann.
Daneben war die Au früher bekannt für ihre vielen Brauereien, von denen heute aber leider nur noch wenige erhalten sind. Brauereibesitzer hatten sich in der Au angesiedelt, weil das Stadtviertel dank der Nähe zur Isar ideale Bedingungen für die unterirdische, kühle Lagerung von Bier bot. Bekannt ist die Paulaner-Brauerei und das nahe gelegene Gasthaus "Paulaner am Nockherberg", das einmal jährlich den traditionellen Starkbieranstich im Salvatorkeller veranstaltet.

Verkehrsanbindung in der Au

Da die Au zentral in München gelegen ist, erreicht man sie sowohl mit dem Auto als auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln sehr gut. Eine wichtige Straße ist die Ohlmüllerstraße, die Verlängerung der Frauenstraße (zu erreichen über die Reichenbachbrücke).
In der Au halten verschiedene Linien der öffentlichen Verkehrsmittel, erwähnenswert ist die Tramlinie 27 (Haltestelle Mariahilfplatz), die Buslinie 52 (Haltestelle Mariahilfplatz) und die U-Bahnlinien U2 und U1 (Haltestelle Kolumbusplatz).