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Brancheninfo: Sprachenübersetzer

Dolmetscher

Der Begriff Dolmetscher ist eine Berufsbezeichnung für Sprachmittler, die gesprochene Texte von einer Sprache in eine andere Sprache übersetzen. Im Gegensatz zum Übersetzer arbeitet ein Dolmetscher überwiegend mit mündlichen, also gesprochenen Texten, während ein Übersetzer eher schriftliche Texte in eine andere Sprache überträgt.
In Deutschland ist der Begriff Dolmetscher nicht gesetzlich geschützt, das bedeutet, dass sich jedermann ohne Prüfung Dolmetscher nennen kann. Allerdings gibt es für Dolmetscher einige Zusatzbezeichnungen, welche auf Prüfungen, Abschlüsse oder Zulassungen hinweisen, wie beispielsweise "öffentlich bestellter und beeidigter Dolmetscher", "staatlich geprüfter Dolmetscher", "allgemein beeidigter Dolmetscher", "gerichtlich zertifizierter Dolmetscher" und andere Bezeichnungen, die je nach Bundesland variieren. Zusätzlich gibt es Bezeichnungen für Universitäts-Abschlüsse wie "Diplom-Dolmetscher" und bestimmte Spezialisierungen, etwa "Konferenzdolmetscher".

Aufgabengebiete für einen Dolmetscher


Ein Dolmetscher kann in unterschiedlichen Bereichen tätig sein. Die wichtigsten Fachgebiete sind:

- Konferenzdolmetscher: Ein Konferenzdolmetscher ist bei Konferenzen, Fachkongressen, Pressekonferenzen oder internationalen Gipfeln tätig.
- Gerichtsdolmetscher: Auch vor Gericht kann ein Dolmetscher nötig werden, etwa wenn einer der im Prozess beteiligten die im Gericht gesprochene Sprache nicht versteht. Indem ein Gerichtsdolmetscher vor Ort ist, sichert sich so der sprachunkundige Ausländer das rechtliche Gehör des Gerichts.
- Gebärdendolmetscher: Ein Gebärdendolmetscher ist ein Dolmetscher, der gesprochene Sprachen, also Lautsprachen, in Gebärdensprachen und umgekehrt übersetzt.
- Bühnendolmetscher/Mediendolmetscher: Mit der Zunahme von Live-Auftritten bei Galas, Shows und andere Veranstaltungen werden immer mehr Dolmetscher gebraucht, die möglichst zeitnahe auf der Bühne dolmetschen können, so dass kein Sendeloch entsteht. Ein Dolmetscher, der bei einer derartigen Gelegenheit dolmetscht, sollte die Intonation und den Klang der Stimme des Sprechenden gut nachahmen können.

Bei der Arbeit des Dolmetschers kommen unterschiedliche Dolmetscharten zum Einsatz, wie beispielsweise das Konsekutivdolmetschen (also die zeitversetzte Übersetzung durch den Dolmetscher), das Simultandolmetschen (der Dolmetscher versucht, das Gehörte zeitnah zu übersetzen), das bilaterale Dolmetschen (der Dolmetscher übersetzt direkt zwischen zwei Gesprächspartnern) und Sonderformen wie Relais, Retour oder Flüsterdolmetschen.

Geschichte des Berufs Dolmetscher

Wann genau der Beruf Dolmetscher entstand, lässt sich schwer feststellen. Man vermutet aber, dass es die ersten Dolmetscher bereits vor etwa 100.000 Jahren gab, also kurz, nachdem die Sprache selbst entstand. Dolmetscher gab es später im alten Ägypten, in Rom und in Griechenland.
In Europa gibt es schon seit Jahrhunderten Gipfel und Treffen in verschiedenen Sprachen, so dass hier der Einsatz von Dolmetschern nötig war. Europäische Regierungen tauschten auch Kinder mit anderen Höfen aus, die dort die Landessprache lernen sollten - so entstanden Dolmetscher. Die oben beschriebenen Formen des Dolmetschens kamen erst in unserer Zeit hinzu, das Simultandolmetschen beispielsweise ist eine recht neue Form, die bei den Nürnberger Prozessen erstmalig in großem Umfang eingesetzt wurde.

Bogenhausen

Bogenhausen

Der Begriff Bogenhausen bezeichnet einen Stadtteil im Münchner Nordosten, der den Stadtbezirk 13 Bogenhausen bildet. Bogenhausen grenzt im Norden an Unterföhring, im Osten an das Riemer Reitgelände, im Westen an die Isar und im Süden an die Autobahn A94.
Momentan leben rund 73.000 Menschen in Bogenhausen auf einer Fläche von 2371 Hektar. In Bogenhausen leben viele Singles: Über 50 Prozent der Bevölkerung besteht aus Ein-Personen-Haushalten. Die Sozialstruktur ist sehr ausgewogen, in Bogenhausen sind sowohl mittlere als auch höhere Einkommensschichten vertreten.

Geschichte von Bogenhausen

Bogenhausen wurde 768 erstmals urkundlich erwähnt - damals allerdings noch unter dem Namen "pupinhusir", was so viel wie "die Häuser des Pubo" bedeutet. Bogenhausen wurde 1892 nach München eingemeindet und entwickelte sich von da an zu einem Viertel mit vielen Villen für Besserverdiener, was auch an dem Prestige des nahe gelegenen Herzogparks liegt.
Nach dem Zweiten Weltkrieg entstanden in Bogenhausen nach und nach auch größere Wohnanlagen wie die Parkstadt Bogenhausen, die von 1955 bis 1957 gebaut wurde. Weitere Großwohnanlagen rund um Bogenhausen folgten in den Jahren danach in Oberföhring, Englschalking, Johanneskirchen, Daglfing und Denning. Allerdings sieht man in den meisten dieser ehemaligen Dörfer die ursprüngliche dörfliche Struktur.

Bogenhausen heute

Auch heute noch gilt Bogenhausen als Adresse für Münchens Besserverdiener. Vor allem in Alt-Bogenhausen stehen noch viele große und imposante Villen - auch welche des Jugendstils. In anderen Ecken wiederum dominieren Hochhäuser und moderne Bürogebäude das Bild von Bogenhausen. In Bogenhausen gibt es nur wenig Industrie - ein Großteil der Arbeitsplätze entfällt auf das Dienstleistungsgewerbe. Neben dem Bürostandort Arabellapark ist hier auch das Krankenhaus Bogenhausen von großer Bedeutung.
Für Touristen und auch Münchner interessant ist Bogenhausen wegen seinem breiten Angebot an Kultur und Sehenswürdigkeiten. Erwähnenswert sind unter anderem das Prinzregententheater am Prinzregentenplatz und der Friedensengel in der Prinzregentenstraße. Bekannt ist Bogenhausen auch für seine Rokoko-Kirche St. Georg.
Bogenhausen bietet für Familien ein breites Spektrum an Schul- und Freizeitangeboten: In Bogenhausen gibt es unter anderem 24 Sportanlagen, ein Freibad, ein Hallenbad, 24 Schulen, elf Bibliotheken, zwei Theater und zwei Kinos.

Verkehrsanbindung in Bogenhausen

Bogenhausen ist gut an den öffentlichen Nahverkehr angeschlossen. Neben einigen Buslinien verkehren in Bogenhausen die S-Bahnlinie S8 (Haltestellen Daglfing, Englschalking, Johanneskirchen) und die U-Bahnlinie U4 (Prinzregentenplatz, Böhmerwaldplatz, Richard-Strauss-Straße, Arabellapark).
Daneben ist Bogenhausen auch für den Individualverkehr interessant. Wer nach Bogenhausen fahren möchte, kann das entweder über die Richard-Strauss-Straße, die Weltenburger Straße, die Effnerstraße, die Englschalkinger Straße - oder über die Autobahn A94.