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Steinmetz Au: 6 Einträge gefunden

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Brancheninfo: Steinmetz

Steinmetz

Ein Steinmetz ist ein Handwerker, der Naturwerkstein, Betonwerkstein und Kunststein mit Werkzeugen und Maschinen bearbeitet. Heutzutage verwendet ein Steinmetz bei seiner Arbeit hauptsächlich Naturwerkstein. Der Schwerpunkt ihrer Tätigkeit liegt auf handwerklicher, geometrischer Arbeit nach Plänen.
Die meisten Steinmetze in München stellen Grabsteine, Arbeitsplatten, Waschtische, Treppen und Fliesen her. Bei vielen Steinmetzen kann sich der Kunde auch eine Inschrift auf den Grabstein einarbeiten lassen.

Tätigkeitsfelder eines Steinmetzes


Steinmetze arbeiten vor allem in folgenden Tätigkeitsfeldern:

- Grabsteine: Ein Steinmetz stellt Grabsteine her und versetzt diese. Allerdings unterliegen Steinmetze hier einem strengen Wettbewerb, denn inzwischen kaufen viele Kunden industriell gefertigte und beschriftete Grabsteine. Ein Steinmetz, der einen Grabstein beschriftet, muss eine geschulte Hand haben und ein gestalterisches Können beweisen. Eine große Rolle spielt auch die Ornamentgestaltung.
- Bauten: Auch im Bauwesen spielt die Arbeit von Steinmetzen eine große Rolle. Nachgefragt werden vor allem Natursteintreppen, Fensterbänke, Bodenbeläge, Küchenarbeitsplatten, Waschtische, Bäder, Fassaden und offene Kamine aus Naturstein sowie Mauern aus Naturstein als Haus- und Begrenzungsmauern. Manche Kunden lassen sich auch Gartenmauern, Skulpturen, Brunnen oder Vogeltränken aus Naturstein von einem Steinmetz gestalten.
- Restauration: Ein weiteres Betätigungsfeld für Steinmetze ist die Restaurierung historischer Bauten mit Steinkonservierungsmethoden (wie beispielsweise bei der Dresdner Frauenkirche).
- Straßenbau: Einige Steinmetze haben sich auf den Straßen- und Brückenbau spezialisiert und arbeiten Pflastersteine aus Naturstein. Allerdings ist der Beruf des Pflasterers ein eigener Ausbildungsberuf.

Neben diesen Tätigkeitsfeldern gibt es noch einige andere Einsatzgebiete für einen Steinmetz wie beispielsweise die Herstellung von Sandsteintapeten (Sandstein in Millimeterstärke), Armaturen aus Naturstein für Luxusklasse-Autos und die Verwendung von Naturstein als Messtischunterlage.

Berufsbild Steinmetz

Wer in Deutschland Steinmetz werden will, muss eine dreijährige Ausbildung, teils in einem Betrieb, teils in der Berufsschule, absolvieren und mit einer theoretischen und praktischen Prüfung abschließen. Die ersten beiden Jahre der Ausbildung gleichen sich mit der Ausbildung des Steinbildhauers, die Spezialisierung erfolgt im dritten Jahr. Nach der Gesellenprüfung kann ein Geselle eine Meisterausbildung anschließen, ferner gibt es nach dieser die Möglichkeit, sich zum Restaurator im Steinmetz- und Steinbildhauerhandwerk weiterbilden zu lassen.
Neben der Ausbildung Steinmetz gibt es noch die Ausbildung des Naturwerksteinmechanikers, die Kenntnisse der Schleiftechnik, der Steinmetztechnik und der Maschinentechnik umfasst. Außerdem können sich Steinmetze zum "Gesellen in der Denkmalpflege" fortbilden. Die Fortbildung dauert einen Monat.

Au

Au

Der Begriff Au bezeichnet ein Münchner Stadtviertel, das zusammen mit Haidhausen den Stadtbezirk "Au-Haidhausen" bildet. Die Au wird nördlich begrenzt durch das Deutsche Museum bzw. südlich durch die Wittelsbacherbrücke. Das Bild der Au ist geprägt von Altbauten und den Isarauen.
Die Au ist ein aufstrebendes Viertel, das früher als "Glasscherbenviertel" verschrien war und heute immer mehr junge Leute anzieht. Einerseits liegt die Au zentral und ist somit verkehrsgünstig angebunden, andererseits haben sich in der Au und vor allem im benachbarten Glockenbachviertel viele Bars und Kneipen angesiedelt.

Geschichte der Au

Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Au um 1340 als "Awe ze Gyesingen". Wörtlich übersetzt bedeutet Awe bzw. Au "Land am Wasser", was sich durch die Nähe zur Isar erklären lässt. Im Gegensatz zu anderen Münchner Stadtvierteln wuchs die Bevölkerung in der Au rasch an: 1806 lebten bereits 6000 Einwohner in der Au. Kurze Zeit später, 1808, wurde die Au in den Rang einer Stadt erhoben - als "Vorstadt Au".
Ab 1818 bildete die Au mit Untergiesing eine eigene Gemeinde, bevor sie 1854 nach München eingemeindet wurde. In den nächsten Jahren entwickelte sich die Au zu einem Handwerkerviertel und zur "Arbeitervorstadt". Immer mehr Häuser wurden gebaut, um der wachsenden Einwohnerzahl gerecht zu werden. Im Zweiten Weltkrieg wurde aber rund die Hälfte des Wohnungsbestandes wieder zerstört.

Die Au heute

Aktuell steht in der Au nur noch rund ein Fünftel der Wohnungen vor dem Zweiten Weltkrieg. Deshalb sind die Altbauten in der Au so begehrt, was auch die Preise dafür hochtreibt. Während die Au früher als Arbeitervorstadt bekannt war, hat sich dieses Image längst geändert: Handwerks- und Gewerbebetriebe wurden weiter ausgelagert, neuer Wohnraum kam hinzu. Die Au ist heute beliebter denn je.
Trotzdem hat sich die Au gewisse Traditionen bewahrt. So findet beispielsweise dreimal jährlich die "Auer Dult" statt. Der traditionelle Jahrmarkt in der Au gastiert auf dem Mariahilfplatz neben der Mariahilfkirche und bietet verschiedene Fahrgeschäfte, Essensstände und eine Art Flohmarkt, bei dem man von Töpfen über Bücher bis hin zu traditioneller Trachtenkleidung alles Mögliche kaufen kann.
Daneben war die Au früher bekannt für ihre vielen Brauereien, von denen heute aber leider nur noch wenige erhalten sind. Brauereibesitzer hatten sich in der Au angesiedelt, weil das Stadtviertel dank der Nähe zur Isar ideale Bedingungen für die unterirdische, kühle Lagerung von Bier bot. Bekannt ist die Paulaner-Brauerei und das nahe gelegene Gasthaus "Paulaner am Nockherberg", das einmal jährlich den traditionellen Starkbieranstich im Salvatorkeller veranstaltet.

Verkehrsanbindung in der Au

Da die Au zentral in München gelegen ist, erreicht man sie sowohl mit dem Auto als auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln sehr gut. Eine wichtige Straße ist die Ohlmüllerstraße, die Verlängerung der Frauenstraße (zu erreichen über die Reichenbachbrücke).
In der Au halten verschiedene Linien der öffentlichen Verkehrsmittel, erwähnenswert ist die Tramlinie 27 (Haltestelle Mariahilfplatz), die Buslinie 52 (Haltestelle Mariahilfplatz) und die U-Bahnlinien U2 und U1 (Haltestelle Kolumbusplatz).