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Brancheninfo: Steinmetz

Steinmetz

Ein Steinmetz ist ein Handwerker, der Naturwerkstein, Betonwerkstein und Kunststein mit Werkzeugen und Maschinen bearbeitet. Heutzutage verwendet ein Steinmetz bei seiner Arbeit hauptsächlich Naturwerkstein. Der Schwerpunkt ihrer Tätigkeit liegt auf handwerklicher, geometrischer Arbeit nach Plänen.
Die meisten Steinmetze in München stellen Grabsteine, Arbeitsplatten, Waschtische, Treppen und Fliesen her. Bei vielen Steinmetzen kann sich der Kunde auch eine Inschrift auf den Grabstein einarbeiten lassen.

Tätigkeitsfelder eines Steinmetzes


Steinmetze arbeiten vor allem in folgenden Tätigkeitsfeldern:

- Grabsteine: Ein Steinmetz stellt Grabsteine her und versetzt diese. Allerdings unterliegen Steinmetze hier einem strengen Wettbewerb, denn inzwischen kaufen viele Kunden industriell gefertigte und beschriftete Grabsteine. Ein Steinmetz, der einen Grabstein beschriftet, muss eine geschulte Hand haben und ein gestalterisches Können beweisen. Eine große Rolle spielt auch die Ornamentgestaltung.
- Bauten: Auch im Bauwesen spielt die Arbeit von Steinmetzen eine große Rolle. Nachgefragt werden vor allem Natursteintreppen, Fensterbänke, Bodenbeläge, Küchenarbeitsplatten, Waschtische, Bäder, Fassaden und offene Kamine aus Naturstein sowie Mauern aus Naturstein als Haus- und Begrenzungsmauern. Manche Kunden lassen sich auch Gartenmauern, Skulpturen, Brunnen oder Vogeltränken aus Naturstein von einem Steinmetz gestalten.
- Restauration: Ein weiteres Betätigungsfeld für Steinmetze ist die Restaurierung historischer Bauten mit Steinkonservierungsmethoden (wie beispielsweise bei der Dresdner Frauenkirche).
- Straßenbau: Einige Steinmetze haben sich auf den Straßen- und Brückenbau spezialisiert und arbeiten Pflastersteine aus Naturstein. Allerdings ist der Beruf des Pflasterers ein eigener Ausbildungsberuf.

Neben diesen Tätigkeitsfeldern gibt es noch einige andere Einsatzgebiete für einen Steinmetz wie beispielsweise die Herstellung von Sandsteintapeten (Sandstein in Millimeterstärke), Armaturen aus Naturstein für Luxusklasse-Autos und die Verwendung von Naturstein als Messtischunterlage.

Berufsbild Steinmetz

Wer in Deutschland Steinmetz werden will, muss eine dreijährige Ausbildung, teils in einem Betrieb, teils in der Berufsschule, absolvieren und mit einer theoretischen und praktischen Prüfung abschließen. Die ersten beiden Jahre der Ausbildung gleichen sich mit der Ausbildung des Steinbildhauers, die Spezialisierung erfolgt im dritten Jahr. Nach der Gesellenprüfung kann ein Geselle eine Meisterausbildung anschließen, ferner gibt es nach dieser die Möglichkeit, sich zum Restaurator im Steinmetz- und Steinbildhauerhandwerk weiterbilden zu lassen.
Neben der Ausbildung Steinmetz gibt es noch die Ausbildung des Naturwerksteinmechanikers, die Kenntnisse der Schleiftechnik, der Steinmetztechnik und der Maschinentechnik umfasst. Außerdem können sich Steinmetze zum "Gesellen in der Denkmalpflege" fortbilden. Die Fortbildung dauert einen Monat.

Großhadern

Großhadern

Großhadern ist ein Münchner Stadtteil. Großhadern liegt im Südwesten von München und wird im Norden durch Kleinhadern, im Osten durch Sendling und Westpark, im Süden durch Neuried und im Westen durch Martinsried begrenzt.
Großhadern ist als bürgerliches und ruhiges, fast idyllisches Wohnviertel bekannt. Eine Ausnahme bilden der Dorfkern von Großhadern, in dem sich viele kleine Geschäfte angesiedelt haben, und das Universitätsviertel rund um das Klinikum Großhadern. Zu der Unigegend in Großhadern zählen auch mehrere Studentenheime dazu.

Geschichte von Großhadern

Die Geschichte von Großhadern ist mit der Geschichte von Hadern eng verknüpft. Großhadern bzw. Hadern war früher ein Bauerndorf. Die erste urkundliche Erwähnung fand im 11. Jahrhundert statt - damals allerdings nicht unter dem Namen Großhadern, sondern "Haderun". Großhadern und Kleinhadern gehörten verschiedenen Klöstern.
Im Jahre 1938 wurde Großhadern nach München eingemeindet. Während früher Großhadern sehr ländlich geprägt war, wurde in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg enorm viel gebaut. Unter anderem entstanden dabei Großwohnanlagen wie Blumenau. Auch die Komplexe an der Senftenauerstraße in Großhadern sind auf diese Entwicklung zurückzuführen.
Ein Meilenstein in der Geschichte von Großhadern stellt mit Sicherheit die Eröffnung des Klinikums Großhadern im Jahre 1994 dar - die Einrichtung ist der größte Krankenhauskomplex Münchens und weit über die Landeshauptstadt hinaus bekannt. Allgemein gilt Großhadern als einer der Topstandorte der Biologie in Deutschland und Europa.

Großhadern heute

Auch wenn in den letzten Jahren viel gebaut wurde, erkennt man in Großhadern noch dörfliche Strukturen, vor allem im Bereich des alten Dorfkerns um die Kirche St. Peter. Trotz Blockbauten und Großwohnanlagen stehen in Großhadern heute noch viele Einfamilienhäuser. Bemerkenswert in Großhadern ist die große Anzahl an Gaststätten und Biergärten.
In Großhadern leben viele jüngere, qualifizierte Erwerbstätige und ältere Menschen - viele davon in den Sozialbauten und Einfamilienhausquartieren. In Großhadern leben überdurchschnittlich viele Ausländer. Großhadern ist außerdem bekannt für seine Studentenwohnheime - sie stehen in der Nähe des Klinikums Großhadern bzw. den angeschlossenen Lehrräumen der Ludwig-Maximilians-Universität.

Verkehrsanbindung in Großhadern

Großhadern ist gut mit dem Auto über die Würmtalstraße bzw. die Waldwiesenstraße erreichbar. Viele Einwohner von Großhadern stören sich an der nahen Autobahn A96 - allerdings ist es auch von Vorteil, die Autobahn in der Nähe zu haben. Man gelangt darüber beispielsweise schnell nach Sendling.
In Großhadern hält die U-Bahnlinie U6 (Haltestellen Haderner Stern, Großhadern, Klinikum Großhadern) sowie verschiedene Buslinien.