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Stoffdruckereien Pasing: 2 Einträge gefunden

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Branche: Stoffdruckereien Pasing
Stoffdruckereien Pasing
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Brancheninfo: Stoffdruckereien

Textildruck

Mit Textildruck bezeichnet man eine Reihe von Drucktechniken, die man einsetzt, um Textilien wie T-Shirts oder Caps zu bedrucken. Für Textildruck verwendet man andere Verfahren als beim herkömmlichen Druck, da die Grundwaren wie Baumwolle oder Polyester spezielle Farben benötigen. Außerdem braucht man beim Textildruck einen hohen Gesamtfarbauftrag, um das Gewebe ganz zu durchsetzen.
Ein Unternehmen, das Textildruck anbieten, bedruckt Logos, Aufschriften, Werbung oder anderes auf T-Shirts, Caps, Werbetextilien, Arbeitskleidung, Promotion Textilien und ähnliche Ausgangsmaterialien.

Druckverfahren im Textildruck


Im Textildruck haben sich vor allem folgende Verfahren durchgesetzt:

- Flexdruck: Beim Flexdruck schneidet der Drucker das Motiv aus farbigen Klebefolien aus und überträgt es mit einer Transferpresse auf das Stoffmaterial. Dieses Verfahren für Textildruck zeichnet sich durch eine hohe Flexibilität aus, denn mittels Flexdruck lassen sich Motive auf Baumwolle, Polyester, Filz, Kunstfasern und Papiere aufbringen. Außerdem ist diese Methode kostengünstig, und das Produkt muss nicht nachbehandelt werden.
- Digiflexdruck: Bei diesem Druckverfahren bedruckt man eine Flexfolie mit Eco-Solvent Tinte, die dann ausgeschnitten und mittels einer Transferpresse auf den Stoff übertragen wird. Auch dieses Verfahren ist kostengünstig und für Kleinauflagen gut geeignet.
- Flockdruck: Bei diesem Textildruck-Verfahren schneidet man das Motiv aus farbigen Flockfolien aus und überträgt es mit einer Transferpresse auf das Textil. Die Flockfolie stellt man her, indem man eine mit Klebstoff beschichtete Folie mit Textilflocken bestreut.
- Siebdruck: Beim Siebdruckverfahren wird der Stoff direkt mit der Farbe oder der Farbpaste bedruckt. Hohe Fixkosten verursacht dieser Textildruck dadurch, dass für jede Farbe ein Sieb angefertigt werden muss. Dieses Verfahren des Textildruckes ist für hohe Auflagen am billigsten. Außerdem ist das Material beständiger als bei anderen Textildruck-Verfahren.
- Thermosublimationsdruck: Bei diesem Druckverfahren wird der Stoff indirekt bedruckt, das Motiv entweder mit vierfarbig beschichteten Farbbändern oder Inkjettinten ausgedruckt und mit einer Transferpresse auf das Polyester übertragen. Die Farben sublimieren gasförmig in die heiße Polyesterfaser, deshalb spürt man das Motiv beim Tragen fast nicht.
- Textildirektdruck: Beim Textildirektdruck wird das Motiv von einem Inkjet-Drucker direkt auf das Textil übertragen und anschließend mit Hitze dauerhaft fixiert.

Für Meterware haben sich noch andere Verfahren für Textildruck etabliert, wie der Rotationsfilmdruck, bei dem das Druckmuster fotochemisch auf das Textil übertragen wird, und der Flachfilmdruck, bei dem man das Druckmuster fotometrisch auf einen Rahmen mit Gewebe überträgt und mit einem Rollrakel auf den Stoff druckt. Bei beiden Verfahren kann man die Farben durch Rasterung auf 4c beziehungsweise 6c reduzieren.

Pasing

Pasing

Mit dem Begriff Pasing bezeichnet man einen Stadtteil in München, der gemeinsam mit Obermenzing den Stadtteil 21 Pasing-Obermenzing darstellt. Pasing liegt im Westen Münchens und grenzt im Süden an die Stadtviertel Blumenau und Lochham, im Westen an Lochham und Aubing, im Norden an Obermenzing und im Osten an Laim.
Bis 1938 war Pasing eine eigene Stadt und wurde dann zwangseingemeindet. Noch heute hat Pasing eine von München fast eigenständige Infrastruktur, auch an der Selbstwahrnehmung des Stadtteils merkt man einigen Bürgern an, dass sie sich nicht zu München gehörend fühlen.

Geschichte von Pasing

Erstmals urkundlich erwähnt wurde Pasing im Jahr 763 als "villa Pasingas". Aus der Zeit des Mittelalters gibt es wenig überlieferte Nachrichten über Pasing. Erst seit dem 16. Jahrhundert wird Pasing mit einer eigenen Gerichtsbarkeit in den Akten aufgeführt. Mit der neuen Landgerichtseinteilung, die Pasing zum Landgericht München zuordnete, war die alte Politik-Ordnung Pasings als Hofmark aufgehoben. Im Zuge dieser Modernisierung entstanden viele neue Industriebetriebe in Pasing, doch trotzdem war das Bild des heutigen Stadtteils damals immer noch landwirtschaftlich geprägt.
Ein großer Schritt zur Weiterentwicklung von Pasing war mit der Eröffnung der zweiten bayerischen Eisenbahnlinie von München nach Augsburg getan. Fortan wuchs das Viertel - auch, weil immer mehr Münchner Bürger Pasing für sich entdeckten. Gleichzeitig entstanden Schulen und andere Einrichtungen des öffentlichen Lebens. Am 1. Januar 1905 wurde Pasing schließlich zur Stadt ernannt.
Nachdem die Nationalsozialisten an die Macht gelangten, wurde es für Pasing jedoch immer schwerer, die Eigenständigkeit beizubehalten. Da die Nazis München zur "Hauptstadt der Bewegung" machen wollten, gemeindeten sie Pasing 1938 nach München ein.

Pasing heute

Da sich Pasing bis zur jüngsten Vergangenheit als eigenständige Stadt entwickelte, lassen sich kaum Besonderheiten in der Bevölkerungsentwicklung finden - alle Schichten und Bildungsniveaus sind vertreten, ebenso ist der Anteil der Ausländer und Arbeitslosen durchschnittlich. In Pasing gibt es keinen Schwerpunkt auf einem Gewerbebereich, die 21.000 Arbeitsplätze in Pasing verteilen sich auf alle Wirtschaftsbereiche gleich.
In Pasing finden sich überdurchschnittlich viele Schulen und Bildungseinrichtungen, weshalb der Stadtteil auch oft als "Schulstadt" oder "Schulstadtteil" bezeichnet wird. Weitere wichtige Einrichtungen des öffentlichen Lebens sind das Kulturzentrum Pasinger Fabrik, das Alfons-Hoffmann-Altenheim, das Bürgerzentrum Rathaus Pasing und das Klinikum München Pasing.

Verkehrsanbindung von Pasing

Durch Pasing führen einige wichtige Straßen, die für den Autoverkehr von ganz München bedeutend sind, wie beispielsweise die Bodenseestraße und die Planegger Straße. U-Bahnlinien fahren keine nach Pasing, dafür halten aber mehrere S-Bahnlinien an der Station Pasing. Außerdem ist der Bahnhof Pasing auch als Fernbahnhof mit ICE-Systemhalt von Bedeutung.