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Stoffdruckereien in Unterhaching: 1 Einträge gefunden

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Branche: Stoffdruckereien - weitere Einträge

Pressler

Stoffdruckereien Unterhaching
Tel.: (089) 296601
Grimmerweg 6
82008
Unterhaching
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Brancheninfo: Stoffdruckereien

Textildruck

Mit Textildruck bezeichnet man eine Reihe von Drucktechniken, die man einsetzt, um Textilien wie T-Shirts oder Caps zu bedrucken. Für Textildruck verwendet man andere Verfahren als beim herkömmlichen Druck, da die Grundwaren wie Baumwolle oder Polyester spezielle Farben benötigen. Außerdem braucht man beim Textildruck einen hohen Gesamtfarbauftrag, um das Gewebe ganz zu durchsetzen.
Ein Unternehmen, das Textildruck anbieten, bedruckt Logos, Aufschriften, Werbung oder anderes auf T-Shirts, Caps, Werbetextilien, Arbeitskleidung, Promotion Textilien und ähnliche Ausgangsmaterialien.

Druckverfahren im Textildruck


Im Textildruck haben sich vor allem folgende Verfahren durchgesetzt:

- Flexdruck: Beim Flexdruck schneidet der Drucker das Motiv aus farbigen Klebefolien aus und überträgt es mit einer Transferpresse auf das Stoffmaterial. Dieses Verfahren für Textildruck zeichnet sich durch eine hohe Flexibilität aus, denn mittels Flexdruck lassen sich Motive auf Baumwolle, Polyester, Filz, Kunstfasern und Papiere aufbringen. Außerdem ist diese Methode kostengünstig, und das Produkt muss nicht nachbehandelt werden.
- Digiflexdruck: Bei diesem Druckverfahren bedruckt man eine Flexfolie mit Eco-Solvent Tinte, die dann ausgeschnitten und mittels einer Transferpresse auf den Stoff übertragen wird. Auch dieses Verfahren ist kostengünstig und für Kleinauflagen gut geeignet.
- Flockdruck: Bei diesem Textildruck-Verfahren schneidet man das Motiv aus farbigen Flockfolien aus und überträgt es mit einer Transferpresse auf das Textil. Die Flockfolie stellt man her, indem man eine mit Klebstoff beschichtete Folie mit Textilflocken bestreut.
- Siebdruck: Beim Siebdruckverfahren wird der Stoff direkt mit der Farbe oder der Farbpaste bedruckt. Hohe Fixkosten verursacht dieser Textildruck dadurch, dass für jede Farbe ein Sieb angefertigt werden muss. Dieses Verfahren des Textildruckes ist für hohe Auflagen am billigsten. Außerdem ist das Material beständiger als bei anderen Textildruck-Verfahren.
- Thermosublimationsdruck: Bei diesem Druckverfahren wird der Stoff indirekt bedruckt, das Motiv entweder mit vierfarbig beschichteten Farbbändern oder Inkjettinten ausgedruckt und mit einer Transferpresse auf das Polyester übertragen. Die Farben sublimieren gasförmig in die heiße Polyesterfaser, deshalb spürt man das Motiv beim Tragen fast nicht.
- Textildirektdruck: Beim Textildirektdruck wird das Motiv von einem Inkjet-Drucker direkt auf das Textil übertragen und anschließend mit Hitze dauerhaft fixiert.

Für Meterware haben sich noch andere Verfahren für Textildruck etabliert, wie der Rotationsfilmdruck, bei dem das Druckmuster fotochemisch auf das Textil übertragen wird, und der Flachfilmdruck, bei dem man das Druckmuster fotometrisch auf einen Rahmen mit Gewebe überträgt und mit einem Rollrakel auf den Stoff druckt. Bei beiden Verfahren kann man die Farben durch Rasterung auf 4c beziehungsweise 6c reduzieren.

Unterhaching

Unterhaching ist eine Gemeinde im Süden von München, die mit rund 22.000 Einwohnern die zweitgrößte Gemeinde im oberbayerischen Landkreis München darstellt. Unterhaching ist unter anderem bekannt für seinen Fußballverein SpVgg Unterhaching.
Unterhaching erstreckt sich über eine Fläche von 8,73 Quadratkilometern und wird im Norden durch Fasangarten, im Osten durch Ottobrunn, im Süden durch Taufkirchen und im Westen durch den Perlacher Forst begrenzt.

Geschichte von Unterhaching

Unterhaching kann auf eine lange und wechselhafte Geschichte zurückblicken: Die erste Besiedlung fand bereits 1100 vor Christus statt, wie Gräberfunde nachgewiesen haben. Der bayerische Stamm bildete sich irgendwann zwischen dem fünften und dem achten Jahrhundert heraus.
Der Name Haching bzw. Unterhaching kommt dabei wahrscheinlich von dem Adelsgeschlecht der Hahilinga. Der Name der Gemeinde wurde erstmals im Jahre 806 urkundlich erwähnt. In dem Schriftstück vermachte ein Abt den Besitz von Unterhaching dem Kloster Schäftlarn. Der heutige Name Unterhaching selbst wird erst 1180 in einem Besitzverzeichnis des Freisinger Bischofs erwähnt.
Lange Zeit gehörte Unterhaching verschiedenen Klöstern der Umgebung. Das Gemeindewappen von Unterhaching zeigt heute noch den Abtstab des Klosters Schäftlarn und das Seerosenblatt des Tegernseer Kloster-Wappens. Bis in das 20. Jahrhundert hinein war Unterhaching ein reines Bauerndorf. Als der Ort aber an das Bahnnetz angebunden wurde, begann die Veränderung hin zur Wohngemeinde.

Unterhaching heute

Spätestens seit dem Bau der Großsiedlungen Fasanenpark und Grünau ist Unterhaching ein reines Wohngebiet. Viel Industrie hat sich in Unterhaching nicht angesiedelt.
Unterhaching ist in Deutschland vor allem aus einem Grund bekannt: der SpVgg Unterhaching, die 1999/2000 in der ersten Fußball-Bundesliga spielte und 2001 den DFB-Hallenpokal ergattern konnte. Aktuell spielt die Mannschaft von Unterhaching in der dritten Liga. Bekannt sind auch die Volleyballer des TSV Unterhaching, die in der Ersten Bundesliga vertreten sind.

Verkehrsanbindung in Unterhaching

Unterhaching ist über das S-Bahnnetz gut erreichbar. Die S-Bahnlinie S5 hält an der Haltestelle Unterhaching direkt im Ort. Auch die Stationen Taufkirchen und Fasanenpark sind von Unterhaching aus gut zu erreichen.
Wer mit dem Auto nach Unterhaching fahren möchte, kann das über die Autobahnen A8 bzw. A995. Unterhaching ist aber auch gut über die Carl-Wery-Straße vom Münchner Stadtteil Neuperlach aus zu erreichen.