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Tätowierer Schwabing: 6 Einträge gefunden

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Branche: Tätowierer Schwabing - weitere Einträge

Boyko

Tätowierer Schwabing
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Brancheninfo: Tätowierer

Tattoo München

Ein Tätowierer ist ein Künstler, der Motive mit Tinte oder mit anderen Farbpigmenten in die Haut ritzt, dies wird dann als Tattoo bezeichnet. Dazu benötigt der Tätowierer eine Tätowiermaschine, die mit Nadeln die Tinte in die zweite Hautschicht überträgt.
Eine klassische Ausbildung zum Tätowierer existiert nicht. Wer Tattoos stechen will, geht zu einem gelernten Tätowierer und begibt sich bei diesem in die Lehre. Die Grundtechniken kann man in zwei bis drei Jahren erlernen. In Österreich gibt es eine Prüfung zum Tätowierer, die vor allem in den Bereichen Dermatologie, Anatomie, Histologie, Virologie und Bakteriologie prüft. Um ein Tattoo stechen zu können, sollte vor allem künstlerisches Können vorhanden sein.

Die Geschichte des Tattoos

Die vollständige Geschichte des Tattoos - und dem Beruf Tätowierer - ist nicht geklärt, denn auf der ganzen Erde scheinen sich Tätowierungen eigenständig entwickelt zu haben. Im Norden Chiles fand man 7000 Jahre alte Mumien mit Tätowierungen, und der 5000 Jahre alte "Ötzi" hatte auch Zeichen auf der Haut, die mit Nadeln unter die Haut gebracht waren.
Menschen haben sich aus den unterschiedlichsten Gründen tätowieren lassen. Unter anderem ließ man sich vom Tätowierer Motive als Mitgliedszeichen, rituelles Symbol, Schmuck, zum Protest und auch zur Verstärkung sexueller Reize in die Haut ritzen. Eine negative Bedeutung erhielt das Tattoo im dritten Reich, als den Insassen von Konzentrationslagern Häftlingsnummern eintätowiert wurden. Auch Mitglieder der SS mussten sich tätowieren lassen und sich dort Auskunft über ihre Blutgruppe in den linken Oberarm ritzen lassen.
In Japan sind Tattoos noch heute Bestandteil der Yakuza-Kultur und werden von vielen Japanern als Verstrickungen ins kriminelle Milieu gesehen. Das führt dazu, dass einigen tätowierten Menschen der Zutritt zu öffentlichen Bädern verweigert wird. Auf der anderen Seite gehen immer mehr junge Menschen zum Tätowierer, so dass der Zusammenhang zwischen Tätowierung und Verbrechen langsam aus dem Denken der Japaner verschwindet.

Die Technik für ein Tattoo

Ein Tattoo wird punktiert auf die Haut eingeritzt. Der Tätowierer muss dabei darauf achten, den Stich weder zu tief noch zu oberflächlich anzubringen. Im ersten Fall könnte es zu dauerhaften Blutungen kommen, welche die Farbe auswaschen, und im zweiten Fall zu einem Verblassen des Motivs. Um das Motiv dauerhaft in die Haut einzubringen, muss die Tätowiererung die Farbpigmente im Zelltyp der Fibroplasten einlagern.
Ein Tattoo kann mit der Tätowiermaschine 800 bis 7500 Stiche pro Minute ansetzen. Mit einer Hand hält der Tätowierer die Haut unter Spannung, während er mit der anderen die Tätowiermaschine bedient. Bevor der Tätowiererung begonnen wird, zieht er normalerweise die Outlines, also die Umrisse des Motivs, mit einer dünnen Nadel in die Haut. Zum Füllen mit den Farben verwendet der Tätowierer dann Nadeln unterschiedlicher Dicke.

Entfernung der Tätowierung

Möchte der Kunde sein Tattoo nicht mehr haben, kann er es beim Tätowierer entfernen lassen. Dabei benutzt dieser einen Rubinlaser, um die Farbpigmente aus den körpereigenen Zellen "herauszuholen". Eine Entfernung benötigt meist mehrere Sitzungen.
Inzwischen gibt es auch so genannte Bio-Tattoos auf dem Markt - Tätowierungen, die genauso gut aussehen wie klassische Farben, sich aber leichter aus der Haut entfernen lassen. Die Hersteller versprechen, dass zur Entfernung statt bis zu zehn Laser-Sitzungen beim Tätowierer nur eine einzige benötigt wird.

Schwabing

Schwabing

Schwabing ist ein Stadtviertel nördlich der Münchner Innenstadt. Schwabing besteht aus den Bezirken Schwabing-West (Stadtbezirk 4) und Schwabing-Freimann (Stadtbezirk 12). Schwabing-West ist ca. 437 Hektar groß, Schwabing-Freimann 2500 Hektar. Insgesamt leben in den beiden Bezirken ungefähr 114000 Münchnerinnen und Münchner.
Schwabing zählt bei Einheimischen und Touristen gleichermaßen zu den beliebtesten Stadtvierteln Münchens.

Lage und Verkehrsanbindung von Schwabing

Die Stadtbezirke die Schwabing ergeben, liegen im Münchner Norden. Die östliche Grenze von Schwabing bilden der Englische Garten und die Isar, die westliche der Stadtteil Neuhausen. Im Norden liegen die Stadtviertel Milbertshofen und Freimann. Im Süden grenzt Schwabing an die Maxvorstadt, Schwabing (und die bekannte Leopoldstraße) beginnen am Siegestor.
Verkehrsmäßig ist Schwabing äußerst gut erschlossen. Das Viertel wird von den U-Bahnlinien U3 und U6 sowie von mehreren Bus- und Tramlinien bedient. Die Innenstadt sowie der Hauptbahnhof sind so jeweils in nur wenigen Minuten zu erreichen. Auch für Autofahrer ist Schwabing aufgrund der Nähe des Mittleren Rings gut zu erreichen. Die Autobahn A9 Richtung Nürnberg beginnt in Schwabing.

Die Geschichte von Schwabing

Schwabing kann auf eine längere Geschichte zurückblicken, als die Stadt München. Erstmals urkundlich erwähnt wurde Schwabing als "Svapinga" um 782 (Zum Vergleich: München wurde erst 1158 gegründet).
Der Name geht vermutlich auf den Gründer des Dorfes, einen aus Schwaben stammender Siedler ("Svapo" genannt), zurück. 1886 erlangte Schwabing den Status einer Stadt. 1890 wurde dann die Eingemeindung von Schwabing in die Stadt München durchgeführt.

Schwabing als kulturelles Zentrum Münchens

Mit der Gründung der Universität wurde München um die Jahrhundertwende zu einem der kulturellen Zentren in Deutschland. Das Stadtviertel Schwabing nimmt in diesem Zusammenhang eine besondere Rolle ein: zusammen mit der Maxvorstadt (wo die Universitäten beheimatet sind) war Schwabing die Wirkungsstätte der Wahl vieler bekannter Künstlerinnen und Künstler. Zu den bekanntesten gehören die Mitglieder der Künstlergruppe "Blauer Reiter" um den Maler Wassily Kandinsky, Paul Klee, Franz Marc und die Literaten Heinrich und Thomas Mann, Frank Wedekind, Rainer-Maria Rilke, Ludwig Thoma, Lion Feuchtwanger, Joachim Ringelnatz und viele mehr.
Auch politisch spielte Schwabing häufig eine wichtige Rolle. In Schwabing wohnten die Hauptprotagonisten der bayrischen Räterevolution, Wladimir Iljitsch Lenin verbrachte einige Jahre in Schwabing und die Schwabinger Krawalle in den 60er Jahren waren eine der ersten Jugendrevolten Europas, die später in die 68er Bewegung mündeten.

Die beliebtesten Orte in Schwabing

Schwabing ist bei den Münchnern in erster Linie wegen dem besonderen Flair und der hohen Lebensqualität beliebt. So belegt die Leopoldstraße (die vom Siegestor zur Münchner Freiheit führt) mit ihren zahlreichen Straßencafés und Geschäften unangefochten den ersten Platz unter den Münchner Flaniermeilen. Zum Verweilen laden auch das Atrium und der Park an der Münchner Freiheit ein. Darüber hinaus ist der Englische Garten, der weltweit größte innerstädtische Park, von Schwabing aus in nur wenigen Minuten zu erreichen.