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Brancheninfo: Tankstellen

Tankstellen München

Eine Tankstelle ist eine Einrichtung, an der Autofahrer, Motorradfahrer und Lkw-Fahrer gegen Bezahlung Kraftstoffe für ihre Fahrzeuge tanken können. Während die Tankstelle früher klassischerweise Normalbenzin, Superbenzin, Super Plus und Diesel anbot, gibt es heute bei den Tankstellen zunehmend alternative Kraftstoffe wie Flüssiggas, Erdgas oder Wasserstoff. Stark im Kommen sind auch Stromtankstellen, mittels derer man Elektroautos aufladen kann.
Eine Tankstelle findet sich in jeder Stadt und in jedem Dorf. Auch an Autobahnen gibt es viele Tankstellen. Häufig bietet eine Tankstelle nicht nur den Verkauf von Treibstoff an, sondern auch zusätzliche Dienstleistungen, wie beispielsweise die Autoreparatur, Reifenwechsel, Inspektionen oder die Autowäsche, sowie ein Sortiment an Produkten wie Getränken, Snacks, warmen Speisen und Zeitschriften. Einige Tankstellen hierzulande haben auch einen eigenen Getränkemarkt angegliedert.

Geschichte der Tankstelle

Die Geschichte der Tankstelle hängt mit der Erfindung des Automobils zusammen. Allerdings kamen Tankstellen erst später auf - denn zum Anfang des Automobilzeitalters musste man sich den Kraftstoff noch in der Apotheke kaufen. Schließlich lohnte sich damals eine Tankstelle kaum, da es noch nicht genug Kunden gab.
Zu Beginn der Motorisierung füllte man den Treibstoff einfach in irgendwelche Behälter wie leere Milchkannen oder Flaschen - heutige Sicherheitsvorschriften galten damals noch nicht. Oftmals kam es dabei zu verheerenden Unfällen, insbesondere, wenn die Autofahrer beim Umfüllen des Kraftstoffes rauchten.
Im Laufe der Zeit entstanden die ersten eigenen Tankstellen. Die erste Großtankstelle im heutigen Sinne wurde 1917 erfunden. Die Standard Oil of Indiana stellte damals einen Einheitstyp der Tankstelle vor, welcher der heutigen stark ähnelt. Hierzulande machte die erste Tankstelle 1922 in Hannover auf.

Treibstoffe an der Tankstelle

An der Tankstelle kann man, je nach Fahrzeugtyp, verschiedene Kraftstoffe tanken. Der Oberbegriff ist Benzin, doch es gibt verschiedene Arten von Benzin und natürlich auch andere Kraftstoffe:

- Klassische Kraftstoffe: Zu den klassischen Treibstoffen an einer Tankstelle zählt man Benzin, Superbenzin und Diesel. Früher gab es auch noch Leichtbenzin, Benzol und Petroleum. Diesel gab es allerdings lange Zeit nicht an der Tankstelle, da die Selbstzündermotoren früher nur in Lkws eingesetzt wurden und diese eher auf dem Betriebshof betankt wurden.
- Herkömmliche Treibstoffe: Zu den herkömmlichen Treibstoffen an der Tankstelle zählt man Benzin, Superbenzin und Diesel. Einige Tankstellen bieten ihr eigenes Benzin an, das eine höhere Oktanzahl als Superbenzin aufweist und die Leistungsfähigkeit des Motors verbessern soll.
- Neue Treibstoffe: Besonders die neuen Treibstoffe sind in letzter Zeit stark im Kommen. An der Tankstelle werden heutzutage unter anderem Autogas, Erdgas und Wasserstoff verkauft. Doch auch Biodiesel zählt zu den neuen Kraftstoffen. Dazu kommen Kraftstoffe, die mit klassischen Treibstoffen vermischt werden, wie Pflanzenöl und Bioethanol.


Herzogpark

Herzogpark

Herzogpark ist die Bezeichnung für ein Stadtviertel im Münchner Nordosten, das zu dem Stadtbezirk 13 Bogenhausen hinzugehört. Der Herzogpark liegt im unteren Bogenhausen und erstreckt sich zwischen der Isar und der Isarleite von der Max-Joseph-Brücke im Süden bis zu dem Oberföhringer Stauwehr bzw. dem Grüntal im Norden.
Der Herzogpark ist klein, aber fein - er gilt als die feinste Münchner Adresse und als "erste Lage". Im Gegensatz zu Grünwald, wo eher die kulturelle Elite Münchens wohnt, residiert die gesellschaftliche und politische Elite im Herzogpark. Dementsprechend teuer sind die Mieten im Herzogpark.

Geschichte vom Herzogpark

Während Bogenhausen bereits 768 erstmals urkundlich erwähnt wurde, fing die Geschichte vom Herzogpark erst viel später an. Graf Maximilian von Montgelas ließ 1805 nördlich der Bogenhausener Brücke ein Schlosspark für sein Schloss Stepperg anlegen. Der Gartenarchitekt Friedrich Ludwig von Sckell, der bereits viele Schlossgärten geplant und umgesetzt hatte, verwirklichte diesen Wunsch und baute den Herzogpark.
Der Name Herzogpark allerdings kam erst später auf - nämlich, als Herzog Max von Bayern den Garten kaufte und ihn in Herzogpark umbenannte. Als sich Max von Bayern den Park aber nicht mehr leisten konnte, verkaufte er ihn. Fortan wurde der Baugrund vom Herzogpark unter einer Terraingesellschaft aufgeteilt, in der Folge begann die Bebauung im Herzogpark. Einen Boom erlebte der Herzogpark in den 20er und 30er Jahren, als dort viele Unternehmer, Künstler und Wissenschaftler wohnten - darunter beispielsweise Thomas Mann.

Der Herzogpark heute

Der Herzogpark gilt heute als vornehme Adresse in München, was sich auch im Mietpreis bemerkbar macht. Oftmals kostet der Quadratmeter Wohnfläche 3000 bis 4000 Euro, auch Eigentumswohnungen, die bis zu 7000 Euro pro Quadratmeter kosten, sind im Herzogpark keine Seltenheit.
Wer sich eine Wohnung im Herzogpark leisten kann, zieht in eine idyllische und ruhige Gegend. Trotzdem hat man alle Annehmlichkeiten der Großstadt in der Umgebung. Der Herzogpark bzw. der Bezirk Bogenhausen bietet für Familien ein breites Spektrum an Schul- und Freizeitangeboten: In Bogenhausen gibt es unter anderem 24 Sportanlagen, ein Freibad, ein Hallenbad, 24 Schulen, elf Bibliotheken, zwei Theater und zwei Kinos.

Verkehrsanbindung im Herzogpark

Zwar kommt man sich im Herzogpark stellenweise sehr abgeschottet und gar nicht großstädtisch vor, trotzdem ist der Herzogpark sehr zentral in München und ideal an die Stadt angebunden. Aus dem Herzogpark gelangt man schnell und bequem über den nahen Isarring in die Innenstadt bzw. auf die Nürnberger Autobahn und zum Flughafen.
Auch an den öffentlichen Nahverkehr ist der Herzogpark gut angebunden - die U-Bahnlinie U4 hält beispielsweise an den Stationen Böhmerwaldplatz und Richard-Strauss-Straße. Außerdem ist die Trambahnhaltestelle Max-Weber-Platz ganz in der Nähe.