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Taschenuhren Nymphenburg: 7 Einträge gefunden

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Brancheninfo: Taschenuhren

Juwelier

Der Begriff Juwelier ist eine Berufsbezeichnung, die Menschen beschreibt, die in einem Juweliergeschäft arbeiten und dort Uhren und Schmuck verkaufen. Mit dem Begriff Juwelier meint man aber nicht nur die Arbeit, sondern auch das Geschäft selbst. Weitere Bezeichnungen für den Beruf sind Edelsteinhändler und Schmuckhändler, verwandte Berufe sind Goldschmied und Silberschmied.
In Deutschland ist die Berufsbezeichnung Juwelier nicht geschützt - das bedeutet, dass sich theoretisch jeder Juwelier nennen darf. In der Regel hat ein Juwelier aber eine Ausbildung in einem Juweliergeschäft absolviert - die eigentliche Bezeichnung lautet dann Kaufmann / Kauffrau im Einzelhandel.
Der Begriff Juwelier leitet sich vom Juwel ab. Ein Juwel ist ein geschliffener Edelstein, der zu dekorativen Zwecken am Körper, beispielsweise in Form eines Rings oder Anhängers, getragen wird. Ein Juwelier ist also jemand, der mit Juwelen zu tun hat beziehungsweise diese veredelt und verkauft.

Aufgaben für einen Juwelier

Ein Juwelier arbeitet in einem Juweliergeschäft und kümmert sich dort um eine stilvolle und ansprechende Präsentation der Waren, beispielsweise Goldketten, Ohrringe, Armbänder usw. Er berät Kunden und geht auf deren Wünsche ein. Der Juwelier sollte auch Schmuck nach den Vorstellungen der Kunden individuell fertigen bzw. durch einen Goldschmied fertigen lassen.
Neben dem Verkauf der Waren fällt in das Aufgabengebiet des Juweliers auch die Reparatur von Schmuckstücken und Uhren. Außerdem reinigt und poliert ein Juwelier verschmutzte oder verkratzte Schmuckstücke.
Meistens kennt sich ein Juwelier auch gut mit Uhren aus, so dass er in seinem Geschäft Uhren anbietet. Der Juwelier sollte sich auch mit der Technik der Uhren auskennen, so dass er in der Lage ist, Uhren zu zerlegen und zusammenzusetzen, Schäden am Uhrwerk zu erkennen und zu beheben und Uhren zu justieren. Ein Juwelier übernimmt auch das Wechseln der Batterien oder den Tausch der Bänder.
Ein Juwelier bietet in seinem Geschäft neben dem Verkauf und der Reparatur oftmals auch den Ankauf von Schmuckstücken an. Kunden, die ihren Schmuck nicht mehr brauchen, können zum Juwelier gehen, um sich von ihm einen Preis vorschlagen zu lassen.

Unterschied Juwelier / Goldschmied

Oft werden die Berufe Juwelier und Goldschmied gleichgestellt. Der Unterschied besteht aber darin, dass ein Juwelier den Schmuck verkauft, während ihn ein Goldschmied herstellt. Der Juwelier ist mit dem eigenen Herstellungsprozess also nicht befasst. Allerdings haben einige Juweliere eine eigene Goldschmiedewerkstätte in ihr Geschäft integriert und beschäftigen dort Goldschmiede.
Neben Goldschmieden arbeiten auch Silberschmiede für einen Juwelier, da dieser in seinem Geschäft ja auch Schmuck aus Silber anbietet. Allerdings fertigen Silberschmiede heutzutage häufig keinen Schmuck, sondern eher Gefäße, Essbesteck usw., doch trotzdem gibt es einige Silberschmiede, die mit einem Juwelier zusammen arbeiten.

Nymphenburg

Nymphenburg

Mit dem Begriff Nymphenburg wird ein Stadtteil bezeichnet, der im Nordwesten von München liegt. Zusammen mit dem Stadtteil Neuhausen, der östlich an Nymphenburg grenzt, bildet das Viertel den Stadtbezirk Neuhausen-Nymphenburg (Bezirk 9). Der Bezirk ist 1300 Hektar groß und wird von 82000 Münchnerinnen und Münchnern bewohnt.
Besonders bekannt ist Nymphenburg für das Schloss, das sich im Stadtviertel befindet und den selben Namen trägt.

Lage, Verkehrsanbindung und Infrastruktur von Nymphenburg

Im Osten wird Nymphenburg vom Stadtteil Neuhausen begrenzt. Im Westen befinden sich Pasing und Obermenzing, im Norden der Westfriedhof und Moosach, im Süden die Bahnstrecke die vom Hauptbahnhof Richtung Pasing führt.
Nymphenburg verfügt über eine gute Verkehrsanbindung. Das Viertel wird von der U-Bahn Linie 1 bedient. Die soziale, kulturelle und medizinische Infrastruktur von Nymphenburg ist gut ausgebildet.

Die Geschichte von Nymphenburg

Die Bezeichnung Nymphenburg ist auf das im Viertel gelegene Schloss Nymphenburg zurückzuführen. Das Schloss wurde ab 1664 auf einem Grund erbaut, den der Kurfürst Ferdinand Maria seiner Frau Henriette Adelaide zur Geburt ihres Sohnes (dem Kronprinzen Max Emanuel) schenkte. Sehr wahrscheinlich wählte die Kurfürstin den Namen für das Schloss, Nimpfenbourg (Burg der Nymphen), selbst aus. Die Bauzeit des Schlosses Nymphenburg zog sich über mehrere Jahrzehnte hin. Neben dem Hauptbau wurden zusätzlich ein großer Garten und viele weitere zum Schloss gehörende Gebäude errichtet.
Ab diesem Zeitpunkt wurde das Schloss Nymphenburg von den jeweiligen Kurfürsten als Zweitresidenz für die jährliche Sommerfrische genutzt. Der Kurfürst Karl Theodor lies Ende das 18 Jahrhundert an das südliche Ende des Schlossbereichs angrenzend den Hirschgarten errichten. Im Hirscharten wurden früher Tiere ausgesetzt, die die Adligen zum Zeitvertreib jagen konnten. Um 1900 wurde Nymphenburg in die Stadt München eingemeindet.

Nymphenburg Heute

Nymphenburg ist ein sehr beliebter Stadtteil. Hauptsächlich bewohnt wird er von Münchnerinnen und Münchnern der gehobenen Mittelschicht. Die meisten Bewohner des Viertels haben ein mittleres oder gehobenes Ausbildungslevel.
Zahlreiche Attraktionen machen Nymphenburg nicht nur für die Nymphenburger interessant, sondern für Bewohner aller anderen Stadtteile und viele Touristen, die das Viertel während ihrem München-Aufenthalt besuchen. Besonders beliebt Punkte sind:

- Schloss Nymphenburg mit dem zugehörigen Schlosspark mit seinen Pagoden und Klausen. Besichtigt werden kann allerdings nicht nur das Schloss selbst, sondern auch die Nymphenburger Porzellanmanufaktur, das Museum Mensch und Natur, sowie das Marstallmuseum.
- Hirschgarten: Das ehemalige Jagdrevier des bayrischen Adels ist Heute ein beliebter Park für sportliche Aktivitäten wie zum Beispiel Joggen, Fußball- und Volleyballspielen oder einfach zum Faulenzen. Mit dem Biergarten im Hirschgarten beherbergt Nymphenburg nicht nur den größten, sondern auch einen der beliebtesten Biergärten Münchens.