Die Münchner
Branche, Schlagwort, Name, Telefonnummer
Ort, Stadtteil, Standort, PLZ, Straße
Umkreissuche
Branchenstatistik
Branchenstatistik
Die Branche Tattoo Moosach wurde seit dem 01.02.2011 insgesamt 66.547 mal besucht!

Tattoo Moosach: 1 Einträge gefunden

Suchergebnis ist sortiert nach:
Voreinstellung
|  In meiner Nähe |  PLZ |  A-Z
Einträge von
1 - 1
Branche: Tattoo Moosach - weitere Einträge

Ansbacher

Tattoo Moosach
Tel.: (089) 34020301
Dachauer Str. 264
80992 München
, Moosach
Routenplaner
MVV
Eintrag ändern/löschen
Ähnliche Branchen - 3 Brancheneinträge gefunden
Meinten Sie vielleicht: Branchenvorschlag (Suche nach Segment) - 2 Branchen gefunden
Meinten Sie vielleicht: Branchenvorschlag (Suche nach Buchstabenübereinstimmung) - 17 Branchen gefunden

Brancheninfo: Tattoo

Tattoo München

Ein Tätowierer ist ein Künstler, der Motive mit Tinte oder mit anderen Farbpigmenten in die Haut ritzt, dies wird dann als Tattoo bezeichnet. Dazu benötigt der Tätowierer eine Tätowiermaschine, die mit Nadeln die Tinte in die zweite Hautschicht überträgt.
Eine klassische Ausbildung zum Tätowierer existiert nicht. Wer Tattoos stechen will, geht zu einem gelernten Tätowierer und begibt sich bei diesem in die Lehre. Die Grundtechniken kann man in zwei bis drei Jahren erlernen. In Österreich gibt es eine Prüfung zum Tätowierer, die vor allem in den Bereichen Dermatologie, Anatomie, Histologie, Virologie und Bakteriologie prüft. Um ein Tattoo stechen zu können, sollte vor allem künstlerisches Können vorhanden sein.

Die Geschichte des Tattoos

Die vollständige Geschichte des Tattoos - und dem Beruf Tätowierer - ist nicht geklärt, denn auf der ganzen Erde scheinen sich Tätowierungen eigenständig entwickelt zu haben. Im Norden Chiles fand man 7000 Jahre alte Mumien mit Tätowierungen, und der 5000 Jahre alte "Ötzi" hatte auch Zeichen auf der Haut, die mit Nadeln unter die Haut gebracht waren.
Menschen haben sich aus den unterschiedlichsten Gründen tätowieren lassen. Unter anderem ließ man sich vom Tätowierer Motive als Mitgliedszeichen, rituelles Symbol, Schmuck, zum Protest und auch zur Verstärkung sexueller Reize in die Haut ritzen. Eine negative Bedeutung erhielt das Tattoo im dritten Reich, als den Insassen von Konzentrationslagern Häftlingsnummern eintätowiert wurden. Auch Mitglieder der SS mussten sich tätowieren lassen und sich dort Auskunft über ihre Blutgruppe in den linken Oberarm ritzen lassen.
In Japan sind Tattoos noch heute Bestandteil der Yakuza-Kultur und werden von vielen Japanern als Verstrickungen ins kriminelle Milieu gesehen. Das führt dazu, dass einigen tätowierten Menschen der Zutritt zu öffentlichen Bädern verweigert wird. Auf der anderen Seite gehen immer mehr junge Menschen zum Tätowierer, so dass der Zusammenhang zwischen Tätowierung und Verbrechen langsam aus dem Denken der Japaner verschwindet.

Die Technik für ein Tattoo

Ein Tattoo wird punktiert auf die Haut eingeritzt. Der Tätowierer muss dabei darauf achten, den Stich weder zu tief noch zu oberflächlich anzubringen. Im ersten Fall könnte es zu dauerhaften Blutungen kommen, welche die Farbe auswaschen, und im zweiten Fall zu einem Verblassen des Motivs. Um das Motiv dauerhaft in die Haut einzubringen, muss die Tätowiererung die Farbpigmente im Zelltyp der Fibroplasten einlagern.
Ein Tattoo kann mit der Tätowiermaschine 800 bis 7500 Stiche pro Minute ansetzen. Mit einer Hand hält der Tätowierer die Haut unter Spannung, während er mit der anderen die Tätowiermaschine bedient. Bevor der Tätowiererung begonnen wird, zieht er normalerweise die Outlines, also die Umrisse des Motivs, mit einer dünnen Nadel in die Haut. Zum Füllen mit den Farben verwendet der Tätowierer dann Nadeln unterschiedlicher Dicke.

Entfernung der Tätowierung

Möchte der Kunde sein Tattoo nicht mehr haben, kann er es beim Tätowierer entfernen lassen. Dabei benutzt dieser einen Rubinlaser, um die Farbpigmente aus den körpereigenen Zellen "herauszuholen". Eine Entfernung benötigt meist mehrere Sitzungen.
Inzwischen gibt es auch so genannte Bio-Tattoos auf dem Markt - Tätowierungen, die genauso gut aussehen wie klassische Farben, sich aber leichter aus der Haut entfernen lassen. Die Hersteller versprechen, dass zur Entfernung statt bis zu zehn Laser-Sitzungen beim Tätowierer nur eine einzige benötigt wird.

Moosach

Moosach

Moosach ist ein Stadtviertel im Nordwesten von München. Zusammen mit der Pressestadt, der Borstei und Hartmannshofen ergibt Moosach den Bezirk Moosach (10. Stadtbezirk). Der Stadtbezirk Moosach ist in die beiden Bezirksteile Alt Moosach und Moosach-Bahnhof aufgeteilt. Moosach ist über 1000 Hektar groß und wird von 46000 Münchnerinen und Münchnern bewohnt.

Lage und Verkehrsanbindung von Moosach

Moosach liegt nordwestlich von der Münchner Innenstadt. Die südliche Grenze bildet der Westfriedhof. Im Osten wird Moosach von der Landshuter Alle begrenzt, im Westen von der Waldhornstraße. Im Norden reicht Moosach bis zum Rangierbahnhof München Nord der Deutschen Bahn.
Mit dem öffentlichen Nahverkehr ist Moosach äußerst gut zu erreichen. Moosach wird mit den U-Bahnlinien U3 und U1 von 2 U-Bahnlinien gleichzeitig bedient. Die beiden Linien treffen am Olympia-Einkaufszentrum aufeinander. Auf diese Weise sind sowohl die Münchner Innenstadt als auch der Hauptbahnhof schnell und ohne Umsteigen erreichbar. In naher Zukunft soll die U1 bis zum Moosacher Bahnhof weitergeführt werden, wo zusätzlich die S-Bahnlinie S1 hält. Die S1 verbindet Moosach direkt mit dem Münchner Flughafen im Erdinger Moos. Darüber hinaus verkehren in Moosach zahlreiche Buslinien sowie eine Tram- und eine Nachttramlinie.
Auch für Autofahrer ist Moosach äußerst gut erreichbar: Die Lage direkt am Mittleren Ring ermöglicht eine schnelle Fortbewegung zu den verschiedensten Zielen im Münchner Stadtgebiet. Zusätzlich sind der Münchner Autobahnring (A99) und somit die Autobahnen rund um München von Moosach aus in nur wenigen Minuten zu erreichen.

Geschichte von Moosach

Moosach kann auf eine über 1200-jährige Geschichte zurückblicken. Erstmals urkundlich erwähnt wurde Moosach im Jahre 807. Damit ist Moosach erheblich älter als München, das 1158 gegründet wurde. Die St. Martinskirche in Moosach ist eine der ältesten Kirchen in ganz München.
1810 entstand ein Steuerdistrikt mit dem Namen Moosach, der mit dem heutigen Moosach in weiten Teilen übereinstimmt. 1913 erfolgte die Eingemeindung von Moosach in die Stadt München. Einen städtebaulichen Boom erlebte Moosach in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg. Zuvor war Moosach eher dörflich geprägt.

Moosach heute

Obwohl sich im Zuge der Industrialisierung verschiedene Industriebetriebe in Moosach ansiedelten, ist Moosach bis heute vor allem ein Wohnviertel. Moosach gilt als Stadtteil mit eher geringer Wohndichte. In Moosach ist man mit einem Mix aus Einfamilienhäusern, Zweifamilienhäusern und etwas größeren Wohnsiedlungen, die aus Mehrfamilienhäusern bestehen, konfrontiert. Die bekannteste Wohnsiedlung in Moosach ist hierbei die Borstei, die Ende der 20er Jahre entstand.
Einen modernen Charakter haben die Olympia Pressestadt sowie das Olympia Einkaufszentrum (OEZ) und die angrenzenden Wohngebiete, die erstmals moderne städtebauliche Formen in Moosach einführten. Mit dem Hochhaus Uptown Munich steht in Moosach Münchens zweitgrößtes Bauwerk (nach dem Olympiaturm im nahe gelegenen Olympiapark).