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Brancheninfo: Tattoos

Tattoo München

Ein Tätowierer ist ein Künstler, der Motive mit Tinte oder mit anderen Farbpigmenten in die Haut ritzt, dies wird dann als Tattoo bezeichnet. Dazu benötigt der Tätowierer eine Tätowiermaschine, die mit Nadeln die Tinte in die zweite Hautschicht überträgt.
Eine klassische Ausbildung zum Tätowierer existiert nicht. Wer Tattoos stechen will, geht zu einem gelernten Tätowierer und begibt sich bei diesem in die Lehre. Die Grundtechniken kann man in zwei bis drei Jahren erlernen. In Österreich gibt es eine Prüfung zum Tätowierer, die vor allem in den Bereichen Dermatologie, Anatomie, Histologie, Virologie und Bakteriologie prüft. Um ein Tattoo stechen zu können, sollte vor allem künstlerisches Können vorhanden sein.

Die Geschichte des Tattoos

Die vollständige Geschichte des Tattoos - und dem Beruf Tätowierer - ist nicht geklärt, denn auf der ganzen Erde scheinen sich Tätowierungen eigenständig entwickelt zu haben. Im Norden Chiles fand man 7000 Jahre alte Mumien mit Tätowierungen, und der 5000 Jahre alte "Ötzi" hatte auch Zeichen auf der Haut, die mit Nadeln unter die Haut gebracht waren.
Menschen haben sich aus den unterschiedlichsten Gründen tätowieren lassen. Unter anderem ließ man sich vom Tätowierer Motive als Mitgliedszeichen, rituelles Symbol, Schmuck, zum Protest und auch zur Verstärkung sexueller Reize in die Haut ritzen. Eine negative Bedeutung erhielt das Tattoo im dritten Reich, als den Insassen von Konzentrationslagern Häftlingsnummern eintätowiert wurden. Auch Mitglieder der SS mussten sich tätowieren lassen und sich dort Auskunft über ihre Blutgruppe in den linken Oberarm ritzen lassen.
In Japan sind Tattoos noch heute Bestandteil der Yakuza-Kultur und werden von vielen Japanern als Verstrickungen ins kriminelle Milieu gesehen. Das führt dazu, dass einigen tätowierten Menschen der Zutritt zu öffentlichen Bädern verweigert wird. Auf der anderen Seite gehen immer mehr junge Menschen zum Tätowierer, so dass der Zusammenhang zwischen Tätowierung und Verbrechen langsam aus dem Denken der Japaner verschwindet.

Die Technik für ein Tattoo

Ein Tattoo wird punktiert auf die Haut eingeritzt. Der Tätowierer muss dabei darauf achten, den Stich weder zu tief noch zu oberflächlich anzubringen. Im ersten Fall könnte es zu dauerhaften Blutungen kommen, welche die Farbe auswaschen, und im zweiten Fall zu einem Verblassen des Motivs. Um das Motiv dauerhaft in die Haut einzubringen, muss die Tätowiererung die Farbpigmente im Zelltyp der Fibroplasten einlagern.
Ein Tattoo kann mit der Tätowiermaschine 800 bis 7500 Stiche pro Minute ansetzen. Mit einer Hand hält der Tätowierer die Haut unter Spannung, während er mit der anderen die Tätowiermaschine bedient. Bevor der Tätowiererung begonnen wird, zieht er normalerweise die Outlines, also die Umrisse des Motivs, mit einer dünnen Nadel in die Haut. Zum Füllen mit den Farben verwendet der Tätowierer dann Nadeln unterschiedlicher Dicke.

Entfernung der Tätowierung

Möchte der Kunde sein Tattoo nicht mehr haben, kann er es beim Tätowierer entfernen lassen. Dabei benutzt dieser einen Rubinlaser, um die Farbpigmente aus den körpereigenen Zellen "herauszuholen". Eine Entfernung benötigt meist mehrere Sitzungen.
Inzwischen gibt es auch so genannte Bio-Tattoos auf dem Markt - Tätowierungen, die genauso gut aussehen wie klassische Farben, sich aber leichter aus der Haut entfernen lassen. Die Hersteller versprechen, dass zur Entfernung statt bis zu zehn Laser-Sitzungen beim Tätowierer nur eine einzige benötigt wird.

Au

Au

Der Begriff Au bezeichnet ein Münchner Stadtviertel, das zusammen mit Haidhausen den Stadtbezirk "Au-Haidhausen" bildet. Die Au wird nördlich begrenzt durch das Deutsche Museum bzw. südlich durch die Wittelsbacherbrücke. Das Bild der Au ist geprägt von Altbauten und den Isarauen.
Die Au ist ein aufstrebendes Viertel, das früher als "Glasscherbenviertel" verschrien war und heute immer mehr junge Leute anzieht. Einerseits liegt die Au zentral und ist somit verkehrsgünstig angebunden, andererseits haben sich in der Au und vor allem im benachbarten Glockenbachviertel viele Bars und Kneipen angesiedelt.

Geschichte der Au

Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Au um 1340 als "Awe ze Gyesingen". Wörtlich übersetzt bedeutet Awe bzw. Au "Land am Wasser", was sich durch die Nähe zur Isar erklären lässt. Im Gegensatz zu anderen Münchner Stadtvierteln wuchs die Bevölkerung in der Au rasch an: 1806 lebten bereits 6000 Einwohner in der Au. Kurze Zeit später, 1808, wurde die Au in den Rang einer Stadt erhoben - als "Vorstadt Au".
Ab 1818 bildete die Au mit Untergiesing eine eigene Gemeinde, bevor sie 1854 nach München eingemeindet wurde. In den nächsten Jahren entwickelte sich die Au zu einem Handwerkerviertel und zur "Arbeitervorstadt". Immer mehr Häuser wurden gebaut, um der wachsenden Einwohnerzahl gerecht zu werden. Im Zweiten Weltkrieg wurde aber rund die Hälfte des Wohnungsbestandes wieder zerstört.

Die Au heute

Aktuell steht in der Au nur noch rund ein Fünftel der Wohnungen vor dem Zweiten Weltkrieg. Deshalb sind die Altbauten in der Au so begehrt, was auch die Preise dafür hochtreibt. Während die Au früher als Arbeitervorstadt bekannt war, hat sich dieses Image längst geändert: Handwerks- und Gewerbebetriebe wurden weiter ausgelagert, neuer Wohnraum kam hinzu. Die Au ist heute beliebter denn je.
Trotzdem hat sich die Au gewisse Traditionen bewahrt. So findet beispielsweise dreimal jährlich die "Auer Dult" statt. Der traditionelle Jahrmarkt in der Au gastiert auf dem Mariahilfplatz neben der Mariahilfkirche und bietet verschiedene Fahrgeschäfte, Essensstände und eine Art Flohmarkt, bei dem man von Töpfen über Bücher bis hin zu traditioneller Trachtenkleidung alles Mögliche kaufen kann.
Daneben war die Au früher bekannt für ihre vielen Brauereien, von denen heute aber leider nur noch wenige erhalten sind. Brauereibesitzer hatten sich in der Au angesiedelt, weil das Stadtviertel dank der Nähe zur Isar ideale Bedingungen für die unterirdische, kühle Lagerung von Bier bot. Bekannt ist die Paulaner-Brauerei und das nahe gelegene Gasthaus "Paulaner am Nockherberg", das einmal jährlich den traditionellen Starkbieranstich im Salvatorkeller veranstaltet.

Verkehrsanbindung in der Au

Da die Au zentral in München gelegen ist, erreicht man sie sowohl mit dem Auto als auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln sehr gut. Eine wichtige Straße ist die Ohlmüllerstraße, die Verlängerung der Frauenstraße (zu erreichen über die Reichenbachbrücke).
In der Au halten verschiedene Linien der öffentlichen Verkehrsmittel, erwähnenswert ist die Tramlinie 27 (Haltestelle Mariahilfplatz), die Buslinie 52 (Haltestelle Mariahilfplatz) und die U-Bahnlinien U2 und U1 (Haltestelle Kolumbusplatz).