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Taubenabwehr Feldmoching: 4 Einträge gefunden

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Branche: Taubenabwehr Feldmoching
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Brancheninfo: Taubenabwehr

Taubenabwehr München

Mit dem Begriff Taubenabwehr werden sämtliche Methoden bezeichnet, die dazu geeignet sind Tauben zu vertreiben, beziehungsweise die Tauben am Landen und Nestbau zu hindern. Taubenabwehr lässt sich der Vogelabwehr zuordnen. Bei der Taubenabwehr handelt es sich somit um eine Form von Schädlingsbekämpfung. Taubenabwehr wird bisweilen auch als Taubenbekämpfung oder Taubenvergrämung bezeichnet.

Notwendigkeit der Taubenabwehr

Spricht man von Tauben als Schädlingen, ist meist die Stadttaube gemeint. Diese stammt von der Felsentaube ab. Es handelt sich prinzipiell um eine harmlose Taubenart. Problematisch ist jedoch die Überbevölkerung der Städte mit Tauben dieser Art. Im Falle eines massiven Vorkommens von Stadttauben wird Taubenabwehr aus verschiedenen Gründen nötig:

- Die Verbreitung von Krankheiten: Taubenkot enthält bisweilen für den Menschen gefährliche Pilze und Bakterien. Oft haften diese auch am Gefieder der Tauben. Häufig handelt es sich um EHEC-Keime, die schwere Entzündungen des Darmtraktes hervorrufen können. Weniger verbreitet, aber ebenfalls möglich sind Infektionskrankheiten, die sich von den Tauben auf den Menschen übertragen (sogenannte Zoonosen). Sorgfältige Taubenabwehr ist somit aus gesundheitlicher Perspektive geboten.
- Die Beschädigung von Bausubstanz: Häufig wird die potentielle Beschädigung von Gebäuden und öffentlichen Bauten als Grund für die Taubenabwehr angeführt. Tatsächlich kommen im Taubenkot auch Pilze vor, die besonders ätzende Säuren produzieren. Diese Säuren können die Oberfläche von Stein und anderen Materialien beschädigen. Eine Taubenabwehr ist in diesem Fall aus wirtschaftlichen Gründen unumgänglich: Die Beseitigung substantieller Schäden ist wesentlich kostenintensiver als die Taubenabwehr beziehungsweise die sorgfältige Beseitigung von Taubenkot.

Vorgehensweise bei der Taubenabwehr

Die zur Taubenabwehr möglichen Maßnahmen sind äußerst vielfältig. Häufig reichen einfache und kostengünstige Maßnahmen zur Taubenabwehr aus. In besonders schweren Fällen kommen dann komplexe Kombinationen aus den verschiedensten Maßnahmen zum Einsatz. Die Taubenabwehr-Bandbreite besteht aus:

- Verhaltensregeln für die Bevölkerung: Effektiv ist oftmals bereits das Durchsetzen eines Fütterungsverbotes für Tauben. Die Taubenpopulation wird somit gering gehalten.
- Mechanische Taubenabwehr: Hier kommen verschiedene Netze, Nadeln, Metallspikes, Gitter aber auch Vogelattrappen (Vogelscheuchen) oder bewegliche Vorrichtungen, die die Tauben irritieren und verscheuchen zum Einsatz.
- Chemische und medizinische Taubenabwehr: in Form von Gift oder Antibabypillen, die in Futter gemischt werden.
- Elektronische Taubenabwehr: Erhältlich sind verschiedene akustische Tonerzeuger zur Taubenabwehr.

Wer kümmert sich um Taubenabwehr?

Am effektivsten ist die Taubenabwehr, wenn diese von einer professionellen Firma geplant und durchgeführt wird. Diese Firmen haben meist jahrelange Erfahrung und wissen, welche Mittel eine effektive und gleichzeitig wirtschaftliche Taubenabwehr garantieren. Häufig wird Taubenabwehr von Betrieben durchgeführt, die auf Schädlingsbekämpfung spezialisiert sind. Immer häufiger gibt es allerdings auch Betriebe, die sich ausschließlich auf das Feld der Taubenabwehr konzentrieren.
Kommunen und Gemeinden sowie größere Betriebe führen Taubenabwehr häufig in eigener Regie durch. Aber auch Privatleute nehmen die Taubenabwehr immer öfter selbst in die Hand. Entsprechendes Zubehör führt bei sachgerechter Anwendung schnell zu ersten Erfolgen bei der Taubenabwehr.

Feldmoching

Feldmoching

Als Feldmoching wird ein Stadtteil im Norden Münchens bezeichnet. Zusammen mit dem Hasenbergl bildet Feldmoching den Stadtbezirk Feldmoching-Hasenbergl (Stadtbezirk 24). Der Bezirk besteht aus den Bezirksteilen Feldmoching, Hasenbergl-Lerchenau Ost, Ludwigsfeld und Lerchenau West. Er ist etwa 2900 Hektar groß und bietet ungefähr 56000 Münchnerinnen und Münchnern ein Zuhause.

Lage und Verkehrsanbindung von Feldmoching

Feldmoching liegt im äußersten Münchner Norden. Die nördliche Grenze von Feldmoching bildet somit die Münchner Stadtgrenze. Im Süden von Feldmoching liegt der Rangierbahnhof Nord der Deutschen Bahn, die östliche Grenze bildet das Hasenbergl, die westliche die Dachauer Straße.
Feldmoching verfügt über eine gute Verkehrsanbindung. Das Viertel ist direkt an das Münchner U-Bahn-Netz angeschlossen. Die U-Bahn-Linie 2 bietet eine direkte Verbindung zum Münchner Hauptbahnhof und in die Münchner Innenstadt. Zusätzlich hält in Feldmoching die S-Bahn-Linie S1 (Richtung Freising), die direkt zum Münchner Flughafen führt. Dazu halten in Feldmoching Regionalbahnen, die auf der Strecke München-Landshut verkehren. Der Feldmochinger Bahnhof ist somit eine wichtige Schnittstelle von Regional- und Nahverkehr. Feldmoching wird auch von zahlreichen Buslinien bedient.
Für Autofahrer ist die direkte Lage von Feldmoching am Münchner Autobahnring (A99) von großem Vorteil. Demnach sind die Autobahnen rund um München von Feldmoching aus sehr gut und in kurzer Zeit zu erreichen.

Geschichte von Feldmoching

Feldmoching kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. Um das Jahr 500 wurde das heutige Feldmoching von Bajuwaren gegründet. Damals wurde Feldmoching noch "Feldmohinga" genannt. Diese Bezeichnung kommt vermutlich vom bajuwarischen Namen "Macho" und wurde im Laufe der Zeit zum heute gebräuchlichen Feldmoching.
War Feldmoching früher einer der bedeutendsten Orte der Region und noch lange Zeit eine selbstständige Gemeinde, verlor der Ort mit der Stadtgründung Münchens nach und nach an Bedeutung. Um die Jahrhundertwende zwischen 19. und 20. Jahrhundert wurde Feldmoching quasi von den neu entstehenden Kolonien Fasanerie, Harthof und Lerchenau eingekreist. Im Jahr 1938 erfolge schließlich die Eingemeindung in die Stadt München.
Trotz der günstigen Lage an der Eisenbahnstrecke München-Landshut siedelten sich in Feldmoching, anders als in anderen Teilen des Münchner Nordens, nie Industrie- und Gewerbebetriebe im großen Stil an.

Feldmoching heute

Bis in die heutige Zeit ist Feldmoching einer der dörflichsten und am ländlichsten geprägten Stadtteile Münchens. Feldmoching hat die höchste Bauernhof-Dichte Münchens. Obwohl die landwirtschaftlichen Betriebe und die dörfliche Struktur mit vielen Ein- und Zweifamilienhäusern das Viertel eindeutig dominieren, hält auch in Feldmoching modernes urbanes Flair Einzug.
In den 50er und 60er Jahren entstanden eine große Zahl an größeren Wohnsiedlungen und -anlagen. Die stetige Modernisierung hat den Bewohnern von Feldmoching nicht nur eine ständige verbesserte Verkehrsanbindung, sondern auch zahlreiche Erholungsgebiete und Freizeitbereiche beschert: durch den Kiesabbau, der für den Bau der Autobahnen rund um München nötig war, entstanden mit dem Regattapark-See, dem Feldmochinger See, dem Fasaneriesee und dem Lerchenauer See vier künstliche Seen, die heute als Badeseen und aufgrund ihrer grünen Umgebung geschätzt werden.