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| Branche: Taubenabwehr - weitere Einträge |
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- Die Verbreitung von Krankheiten: Taubenkot enthält bisweilen für den Menschen gefährliche Pilze und Bakterien. Oft haften diese auch am Gefieder der Tauben. Häufig handelt es sich um EHEC-Keime, die schwere Entzündungen des Darmtraktes hervorrufen können. Weniger verbreitet, aber ebenfalls möglich sind Infektionskrankheiten, die sich von den Tauben auf den Menschen übertragen (sogenannte Zoonosen). Sorgfältige Taubenabwehr ist somit aus gesundheitlicher Perspektive geboten.
- Die Beschädigung von Bausubstanz: Häufig wird die potentielle Beschädigung von Gebäuden und öffentlichen Bauten als Grund für die Taubenabwehr angeführt. Tatsächlich kommen im Taubenkot auch Pilze vor, die besonders ätzende Säuren produzieren. Diese Säuren können die Oberfläche von Stein und anderen Materialien beschädigen. Eine Taubenabwehr ist in diesem Fall aus wirtschaftlichen Gründen unumgänglich: Die Beseitigung substantieller Schäden ist wesentlich kostenintensiver als die Taubenabwehr beziehungsweise die sorgfältige Beseitigung von Taubenkot.
- Verhaltensregeln für die Bevölkerung: Effektiv ist oftmals bereits das Durchsetzen eines Fütterungsverbotes für Tauben. Die Taubenpopulation wird somit gering gehalten.
- Mechanische Taubenabwehr: Hier kommen verschiedene Netze, Nadeln, Metallspikes, Gitter aber auch Vogelattrappen (Vogelscheuchen) oder bewegliche Vorrichtungen, die die Tauben irritieren und verscheuchen zum Einsatz.
- Chemische und medizinische Taubenabwehr: in Form von Gift oder Antibabypillen, die in Futter gemischt werden.
- Elektronische Taubenabwehr: Erhältlich sind verschiedene akustische Tonerzeuger zur Taubenabwehr.
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