Tauchschule München
Mit dem Begriff
Tauchschule wird das Lehren der sportlichen Ausübung von
Tauchen unter Wasser bezeichnet. Der
Tauchsport wird dann somit vom beruflichen Tauchen (wie es zum Beispiel beim Militär oder in Rettungs- bzw. Bergungsberufen praktiziert wird) abgegrenzt.
Das Tauchen das in der
Tauchschule beigebracht wird kann sowohl als Freizeitsport, als auch als Wettkampfsport ausgeübt werden.
Arten von Tauchen die in der Tauchschule beigebracht werden
Grundlegend können beim Tauchen zwei verschiedene Herangehensweisen unterschieden werden, die je nachdem in der
Tauschule gelehrt werden:
- Apnoetauchen: Beim sogenannten Apnoetauchen (oder Freitauchen) wird das Tauchen ohne jegliche externe Luftversorgung durchgeführt. Das bedeutet, dass der Tauchsport allein mit der im Körper durch einen einzigen Atemzug an der Wasseroberfläche gespeicherten Atemluft ausgeübt wird. Diese Art des Tauchsports wird häufig als Leistungssport praktiziert. Hierbei sind verschiedene Disziplinen gängig. Entweder muss eine bestimmte Strecke möglichst schnell, beziehungsweise eine vorher nicht definierte, möglichst lange Strecke zurückgelegt werden. Oder aber es muss eine möglichst lange Zeit unter Wasser verbracht werden, ohne Luft zu holen. Üblich in dieser Sparte des Tauchsports ist es auch, eine maximale Tiefe zu erreichen.
Das Apnoetauchen erfordert ein hohes Maß an Training und Erfahrung.
- Gerätetauchen: In
Tauchschulen wird am häufigsten das Gerätetauchen gelehrt, dabei wird das Tauchen mit entsprechenden, eigens entwickelten Systemen zur externen Luftversorgung praktiziert. Hierbei wird meistens mit speziell komprimierter Luft getaucht. Meist handelt es sich bei der im Tauchsport verwendeten Luft um normale Atemluft, die nach einem Reinigungsvorgang in die Flaschen gefüllt wird. Die Luft nimmt der
Tauchschüler beim Tauchsport über den sogenannten Lungenautomaten auf. Dieser passt das aus der Flasche strömende Luftgemisch automatisch dem in der Umgebung herrschenden Druck an. Zusätzlich werden meist diverse Geräte zur Orientierung (GPS, Kompass), Sicherung des Körpers (spezielle Tauchanzüge aus Neopren und anderen Materialien) und Beleuchtungsmittel mitgeführt.
Wo praktizieren Tauchschulen Ihre Kurse
Um das
Tauchen zu lernen wird häufig das Tauchen nicht individuell, sondern in Gruppen in der
Tauchschule ausgeübt. In einer Tauchschule werden meist nicht nur
Tauchsport-Kurse für Anfänger und Fortgeschrittene organisiert, sondern der Tauchsport auch gemeinsam ausgeübt.
Eine
Ausbildung zum Tauchen wird in der Regel mit dem
Erwerb des Tauchscheins (auch "
Brevet" genannt) abgeschlossen. Diese Ausbildung ist besonders wichtig, da neben den theoretischen und praktischen Grundlagen die Sicherheit der Taucher ein zentrales Thema in der
Tauchschule darstellt. Zusätzlich ist im Tauchsport das Führen eines Logbuchs üblich, in dem alle absolvierten Tauchgänge aufgezeichnet werden. Häufig sind diese beiden Formalia nötig, um an Tauchreisen teilzunehmen oder Material und Ausrüstung an Tauchbasen ausleihen zu können.
Häufig werden vom
Tauchsportschulen oder Tauchsport- Vereine beziehungsweise -Verband auch Tauchsport-Reisen in besonders schöne Tauchgebiete organisiert.
Tauchen kann in den verschiedensten Gewässern, sowohl in Süß- als auch in Meerwasser praktiziert werden. Zu besonders ausgefallenen Arten des Tauchsports gehören Tieftauchen, Nachttauchen, Wracktauchen, Eistauchen, Höhlentauchen oder Orientierungstauchen. Die meisten dieser Aktivitäten verlangen vom Taucher eine gewisse Tauchsport-Erfahrung, die man mit der
Tauchschule sich aneignen kann. Zusätzlich werden
spezielle Tauchkurse angeboten, die auf die genannten Tauchsport-Aktivitäten vorbereiten und diese einüben.