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Brancheninfo: Taxi

Taxi München


Ein Verkehrsmittel zur Personenbeförderung wird als Taxi bezeichnet. Die Fahrer erledigen für den Kunden neben den normalen Stadtfahrten auch Fernfahrten, Flughafenfahrten, Besorgungen, Starthilfen und Lotsenfahrten. Viele verschiedene Unternehmen in München haben sich auf die Bereitstellung von Personenbeförderung spezialisiert und beschäftigen eine Vielzahl an Taxifahrern, die vorher eine Ausbildung in einer Fahrschule durchlaufen haben. In der Stadt München gibt es mehr als 200 feste Taxizentralen, welche alle in den verschiedenen Stadtteilen aufgeteilt werden. Diese sind Teil einer Firma. Normalerweise sind die Autos entweder Kombis oder Limousinen,  meist der Marke Renault, Mercedes oder BMW´s, aber es gibt auch Großraumtaxis, welche bis zu 10 Leuten transportieren können.
Taxis sind 24 Stunden am Tag im Einsatz, die Fahrzeuge werden vom Taxifahrer selbst gestellt oder in einer speziellen Autovermietung geleast. Außerdem besitzt dieses Fortbewegungsmittel weltweit eine besondere Autobeschriftung.

Situation von einem Taxi in München

Das erste Taxiunternehmen Deutschlands wurde von Friedrich Lutzmann 1893 gegründet. Heute sind in Deutschland etwa 50.000 Taxis zugelassen. 80 Prozent davon gehören zu einer Taxizentrale mit einem entsprechenden Kundendienst. Die gesetzliche Grundlage für den Taxiverkehr ist in Deutschland im Personenbeförderungsgesetz geregelt. Ein Taxi darf maximal neun Personen, einschließlich des Fahrers, befördern. Wer in Deutschland Taxifahrer werden möchte, braucht einen Führerschein zur Fahrgastbeförderung. Diesen kann man in einer ganz normalen Fahrschule erwerben. Außerdem benötigt ein Taxifahrer zwei Jahre Fahrpraxis, ein Führungszeugnis, eine Tauglichkeitsuntersuchung und eine Ortskundeprüfung.

Was ist ein Taxi Ruf

Unter Funktaxi bzw. ein Taxi Ruf versteht man eine Taxifahrt, welche telefonisch oder durch andere Kommunikationswege vom Kunden, bei einer Funkleitstelle, einer Taxizentrale z.B. zum Flughafen München bestellt werden kann. Danach wird dieses per Funk zum Startpunkt der Taxifahrt beordert. In vielen Großstädten wie München ist bereits eine Umstellung auf den Digitalfunk, sprachlos und mit einem Display am Armaturenbrett, erfolgt. Bei der Taxidisposition gehören GPS-gestützte Funkleitsysteme mittlerweile zum Alltag.
Ein großer Vorteil solcher Funktaxis sind die besser ausgenutzten Kilometer, da die Autos in München am Fahrtziel gleich auf einen neuen Auftrag warten kann. Somit ist es möglich mindestens dreiviertel der gesamten Fahrtzeiten mit Fahrgästen zu belegen.

Wie hoch sind die Kosten einer Taxifahrt

Der Fahrtpreis eines Taxiunternehmens in München wird durch eine bestimmte Methode ermittelt: Der Taxifahrer schaltet zu Beginn der Fahrt das Taxameter, ein Gerät zur Ermittlung des Fahrpreises nach bestimmten Tarif, ein und rechnet am Ende der Fahrt mit dem Kunden ab. Manchmal wird auch ein bestimmter fester Fahrpreis vereinbart, vor allem wenn es sich um Standartstrecken, beispielsweise ein Taxi zum Flughafen München, Messe München oder zur Allianz Arena handelt.

Taxi-Arten in München

Unter einem Taxi versteht man in Deutschland Kraftfahrzeuge, die in einer bestimmten Farbe mit hohem Wiedererkennungswert lackiert sind. In Deutschland sind Taxis gelb und haben ein Taxi-Schild auf dem Dach. Meist sind Taxis Limousinen, es kommen aber auch Großraumlimousinen, Kombi-Pkws und Kleinbusse zum Einsatz. Daneben gibt es aber auch noch andere Formen von Taxis, wie Sammeltaxis, Anruf-Sammeltaxis, Wassertaxis, Lufttaxis, Frauentaxis, Schülertaxis, Motortaxis und andere Sonderformen. Manche Firmen verwenden den Begriff Taxi auch für Ihre Transportdienste wie beispielsweise das Pizzataxi, Videotaxi, Möbeltaxi und sogar das Blumentaxi. Das Kraftfahrzeug ist üblicherweise folgendermaßen ausgestattet: Taxameter, Dachschrift mit der Aufschrift "Taxi", einer Ordnungsnummer in der Heckscheibe sowie der Name und die Anschrift des Unternehmens im Innenraum, Taxiaufkleber des gültigen Taxitarifs der Gemeinde, Funkgerät, Kindersitze, Alarmeinrichtung und meist Kartenlesegerät für die bargeldlose Bezahlung.


Isarvorstadt

Isarvorstadt

Der Begriff Isarvorstadt bezeichnet einen Stadtteil in München-Zentrum. Zusammen mit der Ludwigsvorstadt bildet die Isarvorstadt den "Stadtbezirk 2 Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt". Der Stadtbezirk entstand erst 1992 durch die Zusammenlegung der Ludwigsvorstadt mit der Isarvorstadt.
Die Isarvorstadt umfasst bedeutende Bereiche der südlichen Innenstadt - besonders erwähnenswert sind die Isarauen, der Alte Südliche Friedhof und die Theresienwiese. Die Isarvorstadt teilt sich in die Bezirke Isarvorstadt/Schlachthofviertel, Isarvorstadt/Glockenbachviertel und Isarvorstadt/Deutsches Museum.

Die Geschichte der Isarvorstadt

Um 1800 lebten in der Isarvorstadt weitaus weniger Einwohner als heute - man zählte damals rund 2300 Bewohner, die vor allem Handwerker waren und in ärmlichen Behausungen lebten. Auf der anderen Seite ließen Adelige aber auch in bestimmten Bezirken der Isarvorstadt Schlösschen bauen, wie das Jagdschlössl in der Fraunhoferstraße oder das Leopoldschlössl an der Blumenstraße.
Im Zweiten Weltkrieg wurden viele Gebäude in der Isarvorstadt Opfer von Bombenangriffen, da hier viel Industrie angesiedelt war. Insgesamt wurden im ganzen Krieg 226 Gebäude und 3135 Wohnungen zerstört. Trotzdem gibt es heute in der Isarvorstadt noch jede Menge Altbauten, die bei Mietern sehr begehrt sind.

Charakter der Isarvorstadt

Zwar gilt die Isarvorstadt als ein einziges Stadtviertel, doch trotzdem haben sich die verschiedenen Bezirke darin unterschiedlich entwickelt. Im Bereich um die Theresienwiese überwiegt heute beispielsweise der Anteil an Bürobauten, während sich in der Isarvorstadt rund um den Bahnhof allerlei Hotels, Gaststätten, Sexshops und Computerläden finden.
Das Mietniveau ist im Laufe der Zeit immer weiter angestiegen, auch deshalb, weil viele Vermieter ihre Wohnungen saniert haben. Am deutlichsten sieht man diese Veränderung in der Isarvorstadt im Glockenbachviertel und im Schlachthofviertel, das heute teils sehr exklusive Wohnungen anbietet und früher eher das Quartier der "einfachen Leute" war.
Andererseits gibt es in der Isarvorstadt soziale Probleme wie in vielen anderen Stadtteilen Münchens auch: Die Zahl der Arbeitslosen und Sozialhilfeempfänger ist im Vergleich zu anderen Stadtvierteln in der Isarvorstadt sehr hoch.

Sehenswürdigkeiten in der Isarvorstadt

Wer die Isarvorstadt besucht, sollte auf jeden Fall einige Dinge gesehen haben, wie beispielsweise das Mathäser, das jahrhundertelang ein beliebter Bierausschank war und heute ein modernes Kino mit 14 Sälen ist. In dem großen Gebäude befinden sich außerdem noch viele Geschäfte, Bars, Cafés und Büroräume.
Sehenswert in der Isarvorstadt ist auch das Deutsche Museum auf der Museumsinsel in der Isar:
Das Museum ist das größte naturwissenschaftliche Museum der Welt. Jährlich besuchen rund 1,5 Millionen Menschen das große Gebäude in der Isarvorstadt, um die zahlreichen Exponate aus den Bereichen Natur und Technik zu bewundern.