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Brancheninfo: Tee

Tee München

Der Begriff Tee bezeichnet ein Getränk, welches aus einem Aufguss aus verschiedenen Pflanzenteilen wie beispielsweise Blätter, Stengel, Knospen oder Blüten von Teepflanzen hergestellt wird. Tee hat in der Regel einen Coffeingehalt von bis zu 4,5 Prozent - dabei kommt es darauf an, aus welchem Pflanzenteil der Tee hergestellt wurde. Die Knospe enthält am meisten Coffein. Früher nannte man diesen Bestandteil noch Teein.
Tee gibt es in allen möglichen Varianten und Geschmäckern. Tee ist fast überall auf der Welt beliebt. Heute kann man Tee sowohl im Supermarkt oder im Kaufhaus als auch im speziellen Teeladen oder Teegeschäft kaufen. Tee gibt es oftmals auch in Souvenirläden, weil bestimmte regionale Teesorten als Andenken gerne verschenkt werden.

Sorten und Arten von Tee

Man unterscheidet zwischen vielen verschiedenen Sorten und Arten von Tee. Die ursprüngliche Zubereitungsmethode beinhaltet das Abzupfen von frischen Teeblättern, die anschließend direkt in das heiße Wasser gelegt werden. Heute wird aus logistischen Gründen Tee oft aus getrockneten Blättern zubereitet.
Der klassische Tee wird heute in verschiedenen Formen angeboten, die sich nach dem Grad der Fermentation richten: Der Grüne Tee, bei dem keine gewollte Fermentation stattfindet, der Weiße Tee, der Oolong, der teilweise fermentiert wurde und der Schwarztee, der nach der Ernte komplett fermentiert wurde. Außerdem gibt es weitere Teearten, die allerdings weniger verbreitet sind.
Diesen Teearten ordnet man unterschiedlich viele Teesorten zu. So kennt man beispielsweise beim Grünen Tee die Sorten Gunpowder, Sen Cha, Yunnan Yun, Rolling Clouds usw., bei dem Weißen Tee Mee Sum oder Jasmin Silber Nadel, beim Oolong etwa Dong Ding Oolong Cha oder Ti Kuan Yin Cha und beim Schwarztee Darjeeling oder Dian Hong Cha.
Neben diesen klassischen Tees gibt es hierzulande viele aromatisierte Teesorten. Bei diesem Tee spielt die Qualität der Teepflanze eine untergeordnete Rolle, da das Hauptaugenmerk auf dem Aroma liegt, das dem Tee hinzugefügt wurde.
Früchtetee, der in Deutschland sehr beliebt ist, besteht nicht aus der klassischen Teepflanze, sondern aus Fruchtbestandteilen. Korrekterweise müsste dieses Getränk Früchteaufguss heißen, trotzdem spricht man auch hier oft vom Tee.

Geschichte vom Tee in Europa

Während in anderen Ländern die Geschichte vom Tee bereits sehr früh beginnt, kannte man Tee in Europa erst Anfang des 17. Jahrhunderts, also die Niederländische Ostindien-Kompanie eine Ladung Grünen Tee in die Niederlande brachte. Zu Beginn gab es unterschiedliche Meinungen, ob Tee gesund sei oder nicht - doch die Befürworter von Tee konnten sich recht bald durchsetzen.
Nach Deutschland kam der Tee in der Mitte des 17. Jahrhunderts - zuerst nach Ostfriesland, wo sich eine eigene Teekultur entwickelte, die noch bis heute andauert. Zwar versuchte der preußische König Friedrich II den Teekonsum zu verbieten, doch dieser Versuch blieb erfolglos. Die Popularität von Tee steigerte sich immer weiter.
Tee kam in Deutschland immer mehr in Mode, es entwickelten sich sogar Teegesellschaften. Im Laufe der Jahre beteiligten sich neben den Niederlanden auch andere Länder am Handel mit Tee, so dass es bald auch mehr Sorten und eine größere Auswahl gab.

Haar

Haar ist eine Gemeinde im Osten von München. Haar heißt eigentlich Haar (bei München), wird aber oft nur als Haar bezeichnet. Haar schließt im Westen an Trudering an und wird im Norden durch Feldkirchen, im Osten durch Vaterstetten und im Süden durch Grasbrunn und Putzbrunn begrenzt.
In Haar leben momentan knapp 20.000 Einwohner auf einer Fläche von 12,9 Quadratkilometern. Haar ist in die fünf Gemeindeteile Haar, Eglfing, Gronsdorf, Ottendichl und Salmdorf aufgeteilt.

Geschichte von Haar

Der Name Haar kommt nicht vom Kopfhaar, sondern von dem Wort "hart". Damit beschrieb man früher einen lichten Wald. Im Wappen von Haar findet sich noch heute ein Beil, welches auf die Waldrodung zurückzuführen ist. Haar wurde 1073 an das Kloster Rott am Inn verschenkt - die erste urkundliche Erwähnung von Haar geht folglich auf dieses Jahr zurück.
1818 fasste man die bis dato selbstständigen Ortschaften Gronsdorf, Haar und Salmdorf zur Gemeinde Salmdorf zusammen, 1849 folgten die Nachbarortschaften Ottendichl und Eglfing. Die Gemeinde Haar blieb fortan aber recht klein, erst, als die Bahnstation Haar erbaut wurde, wuchs Haar rasch an.
Nach dem Zweiten Weltkrieg beschleunigte sich dieses Wachstum noch einmal, was auch an dem Bau des Jagdfeld-Zentrums lag, einem großen Komplex mit Wohnhäusern, Läden, Restaurants und einem Park. Allerdings nahm der Wohnungsbau in Haar nicht überhand, weil man die denkmalgeschützten Gebäude belassen wollte. Ein wirtschaftliches Wachstum erlebte Haar mit dem Bau des Riemer Flughafens.

Haar heute

Haar ist heute eine ruhige Vorstadtgemeinde, die aber auch kulturell und wirtschaftlich einiges bieten kann. Regelmäßige kulturelle Veranstaltungen finden im Bürgerhaus statt, außerdem gibt es ein kleines Theater und ein Kino.
Der größte Arbeitgeber in Haar ist das Isar-Amper-Klinikum München-Ost, das bis 2006 noch Bezirkskrankenhaus Haar hieß und eine der größten psychiatrischen Kliniken der Welt ist. Außerdem haben sich in Haar einige Betriebe der Pharmaindustrie angesiedelt.
Erwähnenswert im Zusammenhang mit Haar ist auch die Schule des Bundesnachrichtendienstes, in der zukünftige Mitarbeiter für den gehobenen nichttechnischen Dienst ausgebildet werden. Sie ist im Telefonbuch getarnt und heißt dort "Liegenschaftsverwaltung Pullach Institut für Nachrichtentechnik".

Verkehrsanbindung von Haar

Wer nach Haar fahren will, kann das über die A99 (Anschlussstelle Haar) machen, außerdem sind die Bundesstraßen 471 und 304 gleich in der Nähe. Aus München bietet sich die Anreise über die Wasserburger Landstraße an.
Auch an den öffentlichen Nahverkehr ist Haar bestens angebunden dank der Einbindung in den Münchner Verkehrs- und Tarifverbund (MVV): Neben den Buslinien 193, 240, 241, 242, 243 und 285 verkehrt in Haar die S-Bahnlinie S4 (Haltestelle Haar).