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Tee Laim
Tel.: (089) 57951921
Zschokkestr. 57
80686 München
, Laim
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Brancheninfo: Tee

Tee München

Der Begriff Tee bezeichnet ein Getränk, welches aus einem Aufguss aus verschiedenen Pflanzenteilen wie beispielsweise Blätter, Stengel, Knospen oder Blüten von Teepflanzen hergestellt wird. Tee hat in der Regel einen Coffeingehalt von bis zu 4,5 Prozent - dabei kommt es darauf an, aus welchem Pflanzenteil der Tee hergestellt wurde. Die Knospe enthält am meisten Coffein. Früher nannte man diesen Bestandteil noch Teein.
Tee gibt es in allen möglichen Varianten und Geschmäckern. Tee ist fast überall auf der Welt beliebt. Heute kann man Tee sowohl im Supermarkt oder im Kaufhaus als auch im speziellen Teeladen oder Teegeschäft kaufen. Tee gibt es oftmals auch in Souvenirläden, weil bestimmte regionale Teesorten als Andenken gerne verschenkt werden.

Sorten und Arten von Tee

Man unterscheidet zwischen vielen verschiedenen Sorten und Arten von Tee. Die ursprüngliche Zubereitungsmethode beinhaltet das Abzupfen von frischen Teeblättern, die anschließend direkt in das heiße Wasser gelegt werden. Heute wird aus logistischen Gründen Tee oft aus getrockneten Blättern zubereitet.
Der klassische Tee wird heute in verschiedenen Formen angeboten, die sich nach dem Grad der Fermentation richten: Der Grüne Tee, bei dem keine gewollte Fermentation stattfindet, der Weiße Tee, der Oolong, der teilweise fermentiert wurde und der Schwarztee, der nach der Ernte komplett fermentiert wurde. Außerdem gibt es weitere Teearten, die allerdings weniger verbreitet sind.
Diesen Teearten ordnet man unterschiedlich viele Teesorten zu. So kennt man beispielsweise beim Grünen Tee die Sorten Gunpowder, Sen Cha, Yunnan Yun, Rolling Clouds usw., bei dem Weißen Tee Mee Sum oder Jasmin Silber Nadel, beim Oolong etwa Dong Ding Oolong Cha oder Ti Kuan Yin Cha und beim Schwarztee Darjeeling oder Dian Hong Cha.
Neben diesen klassischen Tees gibt es hierzulande viele aromatisierte Teesorten. Bei diesem Tee spielt die Qualität der Teepflanze eine untergeordnete Rolle, da das Hauptaugenmerk auf dem Aroma liegt, das dem Tee hinzugefügt wurde.
Früchtetee, der in Deutschland sehr beliebt ist, besteht nicht aus der klassischen Teepflanze, sondern aus Fruchtbestandteilen. Korrekterweise müsste dieses Getränk Früchteaufguss heißen, trotzdem spricht man auch hier oft vom Tee.

Geschichte vom Tee in Europa

Während in anderen Ländern die Geschichte vom Tee bereits sehr früh beginnt, kannte man Tee in Europa erst Anfang des 17. Jahrhunderts, also die Niederländische Ostindien-Kompanie eine Ladung Grünen Tee in die Niederlande brachte. Zu Beginn gab es unterschiedliche Meinungen, ob Tee gesund sei oder nicht - doch die Befürworter von Tee konnten sich recht bald durchsetzen.
Nach Deutschland kam der Tee in der Mitte des 17. Jahrhunderts - zuerst nach Ostfriesland, wo sich eine eigene Teekultur entwickelte, die noch bis heute andauert. Zwar versuchte der preußische König Friedrich II den Teekonsum zu verbieten, doch dieser Versuch blieb erfolglos. Die Popularität von Tee steigerte sich immer weiter.
Tee kam in Deutschland immer mehr in Mode, es entwickelten sich sogar Teegesellschaften. Im Laufe der Jahre beteiligten sich neben den Niederlanden auch andere Länder am Handel mit Tee, so dass es bald auch mehr Sorten und eine größere Auswahl gab.

Laim

Laim

Der Begriff Laim bezeichnet einen Stadtteil in München, der westlich gelegen ist und den "Stadtbezirk 25 Laim" bildet. In Laim wohnen etwa 50 000 Münchner. Früher war Laim weniger bevölkert als heute, sein Wachstum erlebte Laim erst mit der Eröffnung des Rangier- und Güterbahnhofes und der darauf folgenden Eingemeindung zu der Stadt München.
Laim ist heute vorwiegend ein Wohnviertel. In München gibt es ein weiteres Viertel mit Laim im Namen – Berg am Laim. Der Stadtteil im Münchner Osten hat allerdings nichts mit dem westlich gelegenen Laim zu tun.

Die Geschichte von Laim

Laim existiert viel länger als München selbst. Urkundlich erwähnt wurde die eigenständige Ortschaft erstmals um 1047 rum, als "loco leima", was "im Ort Leim" bedeutet. Der Name Laim kommt von "leim", was wiederum eine Bezeichnung für Lehm bzw. den Lehmboden war. Wahrscheinlich stammt die Kirche St. Ulrich, die heute noch in Laim steht, sogar aus dieser Zeit.
Im Dreißigjährigen Krieg wurde das Dorf niedergebrannt, 1818 schließlich wurde Laim zu einer eigenen Gemeinde. 1890 wohnten bereits 290 Menschen in Laim, nachdem allerdings der Rangierbahnhof eingeweiht wurde, nahm das Bevölkerungswachstum rapide zu. Bis 1901 hatte sich die Einwohnerzahl in Laim sogar verzehnfacht.
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde zerbombter Wohnraum in Laim wieder aufgebaut. Da es viele unbebaute Flächen gab, ging das rasch von statten. In den 1990er Jahren wurde der Rangierbahnhof aufgelöst, so dass Laim heutzutage weniger Industrie- als vielmehr Wohngebiet ist.

Lage und Verkehrsanbindung in Laim

Laim liegt im Westen von München. Im Norden grenzt Laim an den Stadtteil Neuhausen-Nymphenburg, im Osten an die Schwanthalerhöhe, im Westen an Hadern bzw. Pasing-Obermenzing und im Süden an Sendling-Westpark bzw. Hadern.
Da Laim im Gegensatz zu anderen Vierteln sehr zentral liegt, besteht in dem Stadtteil eine gute Verkehrsanbindung. Wichtige Straßen sind die Landsberger Straße, die Fürstenrieder Straße und die A96. Bekannt ist außerdem noch die Westendstraße. Der öffentliche Nahverkehr ist in Laim ebenso vertreten, und zwar mit den U-Bahnlinien 4 und 5, den Tramlinien 18 und 19, den Buslinien 51, 57 131, 132, 151 und 168 und der S-Bahn.

Sehenswürdigkeiten in Laim

In Laim gibt es - obwohl der Stadtteil hauptsächlich ein Wohnviertel ist - einiges zu sehen. Das historische Zentrum von Laim ist der Laimer Anger, gleich gegenüber befindet sich die Kirche St. Ulrich, die vermutlich bereits seit der Gründungszeit von Laim steht. Für Kirchenfreunde gibt es außerdem noch die Paul-Gerhardt-Kirche und die Pfarrkirche "Zu den heiligen zwölf Aposteln" zu besichtigen.
Nicht unerwähnt bleiben sollte auch das Laimer Schlössl, das in der Agnes-Bernauer-Straße unter Max Emanuel als Wirtschaftsgebäude errichtet wurde und im 19. Jahrhundert renoviert wurde. In der Fürstenrieder Straße 21 in Laim fällt einem sofort ein leer stehendes Haus auf:
Es ist das ehemalige Kaufhaus Beck, das heute Gegenstand politischer Diskussionen ist. Was künftig mit dem Haus geschehen soll, ist bislang unklar.