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Teppichboden Lehel: 1 Einträge gefunden

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Branche: Teppichboden Lehel - weitere Einträge

Carpet GmbH

Teppichboden Lehel
Tel.: (089) 5468200
Bürkleinstr. 10
80538 München
, Lehel
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Brancheninfo: Teppichboden

Teppichboden

Teppichboden ist ein Begriff für einen Bodenbelag einer Wohnung oder eines anderen Gebäudes, der aus Textil besteht. Auslegware bedeutet das gleiche wie Teppichboden, ist aber ein veralteter Begriff. Ein Teppichboden kann auf unterschiedliche Methoden in einem Raum ausgelegt werden: Man kann ihn lose verlegen, verkleben, verspannen oder verkletten.
Der Teppichboden ist der in Deutschland am häufigsten verwendete Bodenbelag (gemessen an der Quadratmeterzahl). Er wird gern verwendet, weil er trittsicher und schallabsorbierend ist und eine behagliche Atmosphäre in Räumen schafft. Wenn ein Teppichboden regelmäßig mit einem Staubsauger gereinigt wird, ist er auch sehr hygienisch. Spezielle Teppiche können auch so hergestellt werden, dass sie selbst die Hygieneanforderungen eines Krankenhauses erfüllen.

Produkte in einer Teppichhandlung

Eine Firma, die sich auf Teppichböden spezialisiert hat, bietet neben dem Verkauf von Teppichen und Teppichböden meist noch andere, verwandte Produkte an wie Polster, Parkett, Linoleum und Dienstleistungen wie Teppichwaschservice, Reparatur von Teppichen (beispielsweise bei Brand- und Wasserschäden), Polstermöbelreinigung und die Verlegung von Teppichen an.
Viele Firmen bieten Kunden eine große Auswahl an Teppichböden und anderen Teppichen wie Orient-, China-, Nepal oder Berber- oder Schaffwollteppiche.

Die Geschichte des Teppichbodens

Teppiche wurden in der Geschichte der Menschheit nicht nur zum Auslegen von Räumen verwendet. Der älteste geknüpfte Teppich der Welt wurde in einem Grab in Südsibirien gefunden - er stammt ungefähr aus dem Jahr 500 vor Christus. Alexander der Große brachte später Orientteppiche von seinen Feldzügen mit. Völker aus aller Welt schätzten die Behaglichkeit eines Teppichbodens in einem Wohnraum, allerdings wurden viele Teppiche auch als Wandschmuck verwendet oder für andere dekorativen Zwecke eingesetzt.
Allerdings schätzten nicht nur "Sesshafte" den Teppichboden: Auch nomadisierende Völker nahmen Teppiche mit auf ihre Reisen, rollten sie auf und packten sie auf ihre Kamele, um sie beim nächsten Rastplatz auszubreiten. Sogar Kinderwiegen fertigten Nomaden aus Teppichen, ebenso wie die Taschen zur Aufbewahrung von wertvollem Salz. Auch für die Familientradition spielten Teppiche eine Rolle: Ein so genannter Göl im Afghanenteppich ist so etwas wie ein europäisches Familienwappen.

Teppichboden in Europa

In Europa wurde der Teppichboden ungefähr ab dem 16. Jahrhundert gefertigt. Die meisten wurden auf Webmaschinen oder Jaquardmaschinen hergestellt, viele auch getuft. Der Vorteil eines getuften Teppichbodens liegt darin, dass er preiswerter ist. Die glatten Teppichböden kommen seltener zum Einsatz. Außerdem gibt es noch Kidderminster-Teppiche, die mit der mechanischen Greifertechnik oder Spoolaxminstertechnik hergestellt werden, und Plüschteppiche, die einen ungeschnittenen oder aufgeschnittenen Flor haben.
Ein Teppichboden kann auf unterschiedliche Weise sein Muster erhalten. Eine günstige Produktion erreicht man, indem man das Muster auf das gewebte Stück druckt oder der Polkette vor der Verarbeitung aufträgt. Besonders beliebt sind die Nachbildungen von orientalischen Mustern. In Deutschland wird auch der Teppichboden in Brüsseler und Axminsterart produziert.

Lehel

Lehel München

Mit dem Begriff Lehel wird ein zentral gelegener Münchner Stadtteil bezeichnet. Gemeinsam mit dem Altstadt-Viertel bildet das Lehel den Bezirk "Altstadt-Lehel" (Bezirk1). Der Bezirk ist lediglich 316 Hektar groß und wird von ungefähr 18000 Münchnern und Münchnerinnen bewohnt.

Lage und Verkehrsanbindung des Lehel

Das Lehel schließt direkt östlich an die Altstadt an. Im Westen bildet somit der Altstadtring die Grenze des Viertels. Im Osten wird das Lehel durch die Isar begrenzt. Das nördliche Ende bilden die Königinstraße und die Max-Joseph Brücke, das südliche die Ludwigsbrücke.
Das Lehel verfügt über eine sehr gute Verkehrsanbindung. Das Viertel wird unter anderem von den U-Bahn Linien 4 und 5 sowie von diversen Tram- und Buslinien bedient. Für Autofahrer ist die günstige Lage direkt am Altstadtring von großem Vorteil.

Geschichte des Lehel

Bereits im 14. Jahrhundert war der Bereich des heutigen Stadviertels Lehel bewohnt. Ärmere Leute, die nicht in der Stadt wohnen durften, besiedelten das von Wasserläufen und Wald dominierte Gebiet. Das Lehel ist somit die älteste Vorstadt Münchens. 1724 wurde das Lehel in die Stadt München (gegründet 1158) eingemeindet.
Im Zuge des 19. Jahrhunderts wurde das Lehel ein immer beliebteres Stadtviertel. Aufgrund der Nähe zur Innenstadt und der hohen Lebensqualität durch Isar und Englischem Garten hält diese große Beliebtheit bis heute an.

Woher kommt der Name Lehel?

Nach einer Reform des Münchner Stadtgebietes, die 1812 durchgeführt wurde, wurde das Lehel für einige Zeit wegen dem dort errichteten Kloster St. Anna offiziell als St.-Anna-Vorstadt bezeichnet. Diese Bezeichnung konnte sich jedoch nie durchsetzen: für die Münchner war das Gebiet östlich der Altstadt schon immer das Lehel. Die Herkunft des Namens Lehel als Bezeichnung für diesen Bereich ist nicht eindeutig geklärt. Auenwälder wurden früher häufig als "Lohe" bezeichnet, kleinere Wälder dieser Art als "Löhel". Sehr wahrscheinlich ist, dass der Name des Viertels hier seinen Ursprung hat.
Manche Historiker führen den Namen des Viertels allerdings auch auf die bayrische Bezeichnung für ein kleines Lehen ("Lehel") oder die Exekution des ungarischen Kriegsherren Lehel (die 955 in der Nähe von Regensburg stattfand) zurück. Früher wurde der Name des Viertels mit einem Rachenlaut (also "Lechel") ausgesprochen. Im Laufe der Zeit hat sich allerdings die schriftgetreue Aussprache durchgesetzt.

Das Lehel Heute

Das Lehel ist eines der beliebtesten Münchner Stadtviertel. Ein großer Teil der Altbauten ist inzwischen komplett saniert und renoviert, die Verkehrsanbindung wurde stetig verbessert. Im Lehel befinden sich zahlreiche Gebäude der bayrischen Staatsregierung (unter anderem das Wirtschaftsministerium, die Regierung von Oberbayern...).
Ein besonders beliebter Punkt im Lehel ist der (unter Graf Rumford erbaute) Englische Garten. Der Park ist einer der größten innerstädtischen Grünflächen weltweit. Nicht nur die Bewohner des Lehel schätzen den Englischen Garten. Ganz München und viele Touristen kommen regelmäßig, um die weitläufigen Wiesen, den Blick vom Monopteros oder eine Erfrischung im Biergarten am Chinesischen Turm zu genießen.