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Brancheninfo: Thailänder

Thailänder

Mit dem Begriff Thailänder bezeichnet man zum einen, eine aus Thailand stammende männliche Person, jedoch wir hier häufig umgangssprachlich auch ein Thailändisches Restaurant im gastronomischen Betrieb, in dem Thailändische Küche gereicht wird. Bei einem typischen traditionellen Menü, das ein Thailänder anbietet, wird eine Suppe und ein Curry Gericht oder ein Salat mit einer Fisch-Gemüsesauce als Dip gereicht.

Essgewohnheiten beim Thailänder

Ein Thailänder serviert die einzelnen Bestandteile eines Menüs immer gleichzeitig. Charakteristisch für die Küche, die ein Thailändisches Restaurant anbietet, ist eine Gewürzmischung aus Kräutern, Chili und Knoblauch und Öl, die die Basis einer großen Zahl der Gerichte bildet. Ein Thailändisches Restaurant kommt zudem nicht ohne Reis aus. Er ist das Grundnahrungsmittel schlechthin in Thailand. Ein Thailändisches Restaurant verwendet meist Jasminreis und/oder Klebreis.
Früher war es in Thailand üblich, ausschließlich mit Hilfe der Finger zu Essen. Nach und nach setzte sich allerdings die Verwendung von Löffel und Gabel durch. Ein Thailänder wird meistens dieser Tradition folgen und den Tisch ebenfalls mit Löffel und Gabel decken.
Kommt man zum Thailänder, sucht man die für die asiatische Küche so charakteristischen Chinesischen Essstäbchen oft vergeblich - sie sind kein traditionelles Element der Thailändischen Küche.

Garküchen beim Thailänder

Weit verbreitet sind in Thailand Garküchen, also kleine Essensstände auf Markplätzen oder auf dem Gehsteig. Aus dem Stadtbild von Bangkok sind diese Imbiss-Stände nicht wegzudenken. Sie sind preiswert und bieten eine breite Palette an Gerichten an: Häufig sieht sich ein Thailänder in der Tradition dieser Garküchen. Ein Thailändisches Restaurant im Westen hat unter Umständen einen integrierten Straßenverkauf, der an die Garküchen-Tradition angelehnt ist.
In den größeren Städten Thailands gibt es sogar so genannten Food Courts - riesige Hallen, in denen eine größere Anzahl von Garküchen zusammengefasst ist. Meist befinden sich die einzelnen Garküchen an den Seiten der Halle, während in der Mitte viele Stühle aufgestellt sind.

Welche Gerichte bietet ein Thailänder an?

Die Gerichte die ein Thailänder anbietet, sind stark von chinesischen, europäischen und indischen Geschmäckern und Rezepten beeinflusst, die in ihrer Kombination eine ganz besonders vielfältige Küche ergeben. Diese Vielfalt spiegelt sich in der Menükarte wieder, die ein Thailändisches Restaurant anbietet.
Typische Zutaten, die ein Thailänder verwendet, sind neben dem bereits erwähnten Reis und der charakteristischen Gewürzmischung Nudeln aus Reis- Mungobohnen- oder Weizenmehl sowie die verschiedensten Gewürze und Kräuter (Fischsauce, Limettenblätter, Basilikum, Koriander, Knoblauch, Ingwer, Zitronengras, Chilischoten, Kokosmilch). Ein Thailändisches Restaurant verwendet außerdem viel frisches Gemüse, Fisch und Meerestiere, Hähnchen und Schweinefleisch.

Zu den bekanntesten Gerichten, auf die kein Thailänder verzichten wird, gehören:

- Tom Yam: Eine scharf-saure Suppe aus Fischsauce, Schalotten, Zitronengras, Limonenscheiben und scharfen Chilis, in die Fleisch, Fisch oder Meeresfrüchte (besonders verbreitet ist die Verwendung von Garnelen) eingelegt werden. Dazu reicht ein Thailänder Reis.
- Som Tam ist ein Gemüsegericht aus Papayas, Zwiebeln, Tomaten, Bohnen, Erdnüssen und scharfen Chilis. Som Tam ist in Thailand als besonders scharfes Gericht bekannt. Ein Thailänder im Westen bietet von fast allen Gerichten in den meisten Fällen eine etwas mildere Version an, die auf den europäischen Gaumen abgestimmt ist.
- Gaeng: Die Gaeng Gerichte sind den indischen Currys sehr ähnlich. Es handelt sich um eine Art Eintopf mit viel Flüssigkeit. Als Basis für die Gaeng Gerichte verwendet auch ein Thailänder meistens verschiedene Pasten, die die Grundstoffe für die Gerichte enthalten.

Neubiberg

Neubiberg bezeichnet eine Gemeinde, die im Süden von München liegt und aus den Ortsteilen Neubiberg und Unterbiberg besteht. Neubiberg grenzt im Norden an Neuperlach, im Osten an Putzbrunn, im Süden an Ottobrunn und im Westen an Unterhaching.
In Neubiberg wohnen momentan rund 14.000 Einwohner auf einer Fläche von 5,77 Quadratkilometern. Neubiberg ist bekannt für seine ungewöhnliche Längsstreckung, da es rund sechs Kilometer lang, aber nur zwischen 0,5 und 1,5 Kilometer breit ist. Neubiberg gilt als ruhige Wohnsiedlung.

Geschichte von Neubiberg

Erstmals urkundlich erwähnt wurde Neubiberg im Jahre 1034 oder 1041, als die "Villa piburc" dem Kloster Tegernsee geschenkt wurde. 1818 wurde Neubiberg zu einer eigenen Gemeinde, im Laufe des 20. Jahrhunderts zogen immer mehr Münchner nach Neubiberg. Der Name Neubiberg kam erst 1912 auf.
Im Zweiten Weltkrieg wurde in Neubiberg ein Militärflughafen gebaut, der nach dem Ende des Krieges auch von der Bundeswehr eingesetzt wurde. In den 90er Jahren wurden in Neubiberg immer mehr Wohnsiedlungen gebaut, es entstand die Siedlung "Vivamus" und das Neubaugebiet "Auf der Haid".

Neubiberg heute

Neubiberg kann man als typische Wohnbausiedlung an dem Außenbezirk einer Großstadt bezeichnen. So kann Neubiberg von den kulturellen Angeboten Münchens profitieren und ist doch gleichzeitig eine ruhige Wohnsiedlung. Das wirtschaftliche Leben findet in München statt, in Neubiberg gibt es relativ wenige Arbeitsplätze.
Neubiberg hat kaum eigene Läden, keine Fußgängerzone und keinen Ortskern, wie er in vielen Ortschaften anzutreffen ist. Auch ein Einkaufszentrum fehlt in Neubiberg. Viele Einwohner von Neubiberg pendeln zum Einkaufen und zum Arbeiten in die Großstadt.
Erwähnenswert im Zusammenhang mit Neubiberg ist auch die Universität der Bundeswehr München, die sich in Neubiberg angesiedelt hat. Die Universität wurde 1973 in Neubiberg errichtet und dient der Ausbildung der Nachwuchsoffiziere. An der Bundeswehr-Uni können Offiziersanwärter unter anderem Studiengänge aus dem Bereich der Sozialwissenschaft, der Luft- und Raumfahrttechnik, der Elektrotechnik, der Pädagogik oder der Wirtschaftswissenschaft belegen.

Verkehrsanbindung in Neubiberg

Da Neubiberg nahe an München liegt, ist die Gemeinde gut an den öffentlichen Nahverkehr angebunden. Die Buslinien 199, 210, 211, 212, 216, 217 und 218 bedienen 16 Haltestellen, außerdem hält die S-Bahnlinie S6 an der Haltestelle Neubiberg und die S-Bahn S5 an der Haltestelle Fasanenpark.
Mit dem Auto gelangt man nach Neubiberg entweder über die Salzburger Autobahn A8 (Anschlussstelle Neubiberg) oder von Neuperlach aus über die Carl-Wery-Straße bzw. Äußere Hauptstraße.