Die Münchner
Branche, Schlagwort, Name, Telefonnummer
Ort, Stadtteil, Standort, PLZ, Straße
Umkreissuche
Branchenstatistik
Branchenstatistik
Die Branche Thailänder Pasing wurde seit dem 01.02.2011 insgesamt 20.768 mal besucht!
Es wurde keine Firma in der Branche 'Thailänder' mit Ihrer Ortsangabe 'Pasing' gefunden,
aber wir haben folgende Firmen in der Branche gefunden:


Thailänder Pasing: 1 Einträge gefunden

Suchergebnis ist sortiert nach:
Voreinstellung
|  In meiner Nähe |  PLZ |  A-Z
Einträge von
1 - 1
Branche - sortiert nach Entfernung
Ähnliche Branchen - 2 Brancheneinträge gefunden
Meinten Sie vielleicht: Branchenvorschlag (Suche nach Buchstabenübereinstimmung) - 8 Branchen gefunden

Brancheninfo: Thailänder

Thailänder

Mit dem Begriff Thailänder bezeichnet man zum einen, eine aus Thailand stammende männliche Person, jedoch wir hier häufig umgangssprachlich auch ein Thailändisches Restaurant im gastronomischen Betrieb, in dem Thailändische Küche gereicht wird. Bei einem typischen traditionellen Menü, das ein Thailänder anbietet, wird eine Suppe und ein Curry Gericht oder ein Salat mit einer Fisch-Gemüsesauce als Dip gereicht.

Essgewohnheiten beim Thailänder

Ein Thailänder serviert die einzelnen Bestandteile eines Menüs immer gleichzeitig. Charakteristisch für die Küche, die ein Thailändisches Restaurant anbietet, ist eine Gewürzmischung aus Kräutern, Chili und Knoblauch und Öl, die die Basis einer großen Zahl der Gerichte bildet. Ein Thailändisches Restaurant kommt zudem nicht ohne Reis aus. Er ist das Grundnahrungsmittel schlechthin in Thailand. Ein Thailändisches Restaurant verwendet meist Jasminreis und/oder Klebreis.
Früher war es in Thailand üblich, ausschließlich mit Hilfe der Finger zu Essen. Nach und nach setzte sich allerdings die Verwendung von Löffel und Gabel durch. Ein Thailänder wird meistens dieser Tradition folgen und den Tisch ebenfalls mit Löffel und Gabel decken.
Kommt man zum Thailänder, sucht man die für die asiatische Küche so charakteristischen Chinesischen Essstäbchen oft vergeblich - sie sind kein traditionelles Element der Thailändischen Küche.

Garküchen beim Thailänder

Weit verbreitet sind in Thailand Garküchen, also kleine Essensstände auf Markplätzen oder auf dem Gehsteig. Aus dem Stadtbild von Bangkok sind diese Imbiss-Stände nicht wegzudenken. Sie sind preiswert und bieten eine breite Palette an Gerichten an: Häufig sieht sich ein Thailänder in der Tradition dieser Garküchen. Ein Thailändisches Restaurant im Westen hat unter Umständen einen integrierten Straßenverkauf, der an die Garküchen-Tradition angelehnt ist.
In den größeren Städten Thailands gibt es sogar so genannten Food Courts - riesige Hallen, in denen eine größere Anzahl von Garküchen zusammengefasst ist. Meist befinden sich die einzelnen Garküchen an den Seiten der Halle, während in der Mitte viele Stühle aufgestellt sind.

Welche Gerichte bietet ein Thailänder an?

Die Gerichte die ein Thailänder anbietet, sind stark von chinesischen, europäischen und indischen Geschmäckern und Rezepten beeinflusst, die in ihrer Kombination eine ganz besonders vielfältige Küche ergeben. Diese Vielfalt spiegelt sich in der Menükarte wieder, die ein Thailändisches Restaurant anbietet.
Typische Zutaten, die ein Thailänder verwendet, sind neben dem bereits erwähnten Reis und der charakteristischen Gewürzmischung Nudeln aus Reis- Mungobohnen- oder Weizenmehl sowie die verschiedensten Gewürze und Kräuter (Fischsauce, Limettenblätter, Basilikum, Koriander, Knoblauch, Ingwer, Zitronengras, Chilischoten, Kokosmilch). Ein Thailändisches Restaurant verwendet außerdem viel frisches Gemüse, Fisch und Meerestiere, Hähnchen und Schweinefleisch.

Zu den bekanntesten Gerichten, auf die kein Thailänder verzichten wird, gehören:

- Tom Yam: Eine scharf-saure Suppe aus Fischsauce, Schalotten, Zitronengras, Limonenscheiben und scharfen Chilis, in die Fleisch, Fisch oder Meeresfrüchte (besonders verbreitet ist die Verwendung von Garnelen) eingelegt werden. Dazu reicht ein Thailänder Reis.
- Som Tam ist ein Gemüsegericht aus Papayas, Zwiebeln, Tomaten, Bohnen, Erdnüssen und scharfen Chilis. Som Tam ist in Thailand als besonders scharfes Gericht bekannt. Ein Thailänder im Westen bietet von fast allen Gerichten in den meisten Fällen eine etwas mildere Version an, die auf den europäischen Gaumen abgestimmt ist.
- Gaeng: Die Gaeng Gerichte sind den indischen Currys sehr ähnlich. Es handelt sich um eine Art Eintopf mit viel Flüssigkeit. Als Basis für die Gaeng Gerichte verwendet auch ein Thailänder meistens verschiedene Pasten, die die Grundstoffe für die Gerichte enthalten.

Pasing

Pasing

Mit dem Begriff Pasing bezeichnet man einen Stadtteil in München, der gemeinsam mit Obermenzing den Stadtteil 21 Pasing-Obermenzing darstellt. Pasing liegt im Westen Münchens und grenzt im Süden an die Stadtviertel Blumenau und Lochham, im Westen an Lochham und Aubing, im Norden an Obermenzing und im Osten an Laim.
Bis 1938 war Pasing eine eigene Stadt und wurde dann zwangseingemeindet. Noch heute hat Pasing eine von München fast eigenständige Infrastruktur, auch an der Selbstwahrnehmung des Stadtteils merkt man einigen Bürgern an, dass sie sich nicht zu München gehörend fühlen.

Geschichte von Pasing

Erstmals urkundlich erwähnt wurde Pasing im Jahr 763 als "villa Pasingas". Aus der Zeit des Mittelalters gibt es wenig überlieferte Nachrichten über Pasing. Erst seit dem 16. Jahrhundert wird Pasing mit einer eigenen Gerichtsbarkeit in den Akten aufgeführt. Mit der neuen Landgerichtseinteilung, die Pasing zum Landgericht München zuordnete, war die alte Politik-Ordnung Pasings als Hofmark aufgehoben. Im Zuge dieser Modernisierung entstanden viele neue Industriebetriebe in Pasing, doch trotzdem war das Bild des heutigen Stadtteils damals immer noch landwirtschaftlich geprägt.
Ein großer Schritt zur Weiterentwicklung von Pasing war mit der Eröffnung der zweiten bayerischen Eisenbahnlinie von München nach Augsburg getan. Fortan wuchs das Viertel - auch, weil immer mehr Münchner Bürger Pasing für sich entdeckten. Gleichzeitig entstanden Schulen und andere Einrichtungen des öffentlichen Lebens. Am 1. Januar 1905 wurde Pasing schließlich zur Stadt ernannt.
Nachdem die Nationalsozialisten an die Macht gelangten, wurde es für Pasing jedoch immer schwerer, die Eigenständigkeit beizubehalten. Da die Nazis München zur "Hauptstadt der Bewegung" machen wollten, gemeindeten sie Pasing 1938 nach München ein.

Pasing heute

Da sich Pasing bis zur jüngsten Vergangenheit als eigenständige Stadt entwickelte, lassen sich kaum Besonderheiten in der Bevölkerungsentwicklung finden - alle Schichten und Bildungsniveaus sind vertreten, ebenso ist der Anteil der Ausländer und Arbeitslosen durchschnittlich. In Pasing gibt es keinen Schwerpunkt auf einem Gewerbebereich, die 21.000 Arbeitsplätze in Pasing verteilen sich auf alle Wirtschaftsbereiche gleich.
In Pasing finden sich überdurchschnittlich viele Schulen und Bildungseinrichtungen, weshalb der Stadtteil auch oft als "Schulstadt" oder "Schulstadtteil" bezeichnet wird. Weitere wichtige Einrichtungen des öffentlichen Lebens sind das Kulturzentrum Pasinger Fabrik, das Alfons-Hoffmann-Altenheim, das Bürgerzentrum Rathaus Pasing und das Klinikum München Pasing.

Verkehrsanbindung von Pasing

Durch Pasing führen einige wichtige Straßen, die für den Autoverkehr von ganz München bedeutend sind, wie beispielsweise die Bodenseestraße und die Planegger Straße. U-Bahnlinien fahren keine nach Pasing, dafür halten aber mehrere S-Bahnlinien an der Station Pasing. Außerdem ist der Bahnhof Pasing auch als Fernbahnhof mit ICE-Systemhalt von Bedeutung.