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Tischler Englschalking: 3 Einträge gefunden

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Brancheninfo: Tischler

Schreiner

Ein Schreiner (auch Tischler genannt) verarbeitet Holz und Holzprodukte und fertigt Möbel und Einrichtungen aus Holz. Schreiner arbeiten in einer Schreinerei (oder Tischlerei), Bauschreiner sind auf Baustellen tätig und fertigen dort Fenster, Türen und Treppen für Neubauten. Das Handwerk ging aus dem Beruf des Zimmerers hervor.
Die Bezeichnung Schreiner kommt von dem Wort "Schrein", was Truhe, Sarg oder Schrank bedeuten kann. Tischler kommt von "Tisch" - früher bezeichnete man Kisten auch als Tisch. Schreiner sagt man meist in Bayern, im Ruhrgebiet, in Hessen, in Rheinland-Pfalz, in Baden-Württemberg und im Saarland. In Nord-, West-, und Ostdeutschland, Österreich und Südtirol hingegen bezeichnet man den Beruf eher als Tischler.

Aufgaben eines Schreiners

Schreiner fertigen Einbauschränke nach Maß, Fenster, Holzdecken, Treppen, Küchen, Türen und Tore und bieten oft auch Altbausanierungen, Innenausbau, Ladenbau und Messebau an. Die Einsatzgebiete sind vielfältig: Überall dort, wo Holz verwendet wird, kommen Schreiner zum Einsatz.
Ein Schreiner benutzt bei seiner Arbeit Werkzeuge wie Sägen (Schweifsäge, Gratsäge, Furniersäge), Hobelwerkzeuge (Doppelhobel, Elektrohobel, Schiffhobel), Stemmwerkzeuge (Stechbeitel, Hohlbeitel, Lochbeitel), Handmaschinen (Akkuschrauber, Staubsauger, Handhobelmaschine), stationäre Maschinen (Pendelkreissäge, Tischfräse, Langlochbohrmaschine) und weitere Werkzeuge wie Wasserwaagen, Zangen, Holzraspel oder Zirkel.

Die Geschichte des Schreiners

Der Beruf des Schreiners ist seit je her ein Handwerk mit Tradition. Bereits sehr früh gab es eine festgelegte Ordnung mit den Ständen Lehrling, Geselle und Meister. Das Berufsbild wurde durch die Industrialisierung weitgehend verändert. Oft stellt man sich unter einem Schreiner einen Handwerker im Stil von Meister Eder aus der Serie "Pumuckl" vor, doch inzwischen fertigen Schreiner immer weniger Möbel (etwa acht Prozent Anteil am deutschen Möbelmarkt) und beschäftigen sich mit anderen Tätigkeiten.
Während in den 80ern und 90ern Schreiner noch ein beliebter Ausbildungsberuf war, sind die Zahlen momentan rückläufig: seit etwa fünf Jahren ist der Andrang auf den Beruf um die Hälfte zurückgegangen. Wer in Deutschland Schreiner werden will, kann sich entweder zum Tischler beziehungsweise Schreiner (im Handwerk) oder zum Holzmechaniker (in der Industrie) ausbilden lassen. Die beiden Ausbildungen verlaufen ähnlich.
Ein angehender Schreiner muss eine dreijährige Ausbildung durchlaufen, bei der das erste Jahr auf die Berufsschule geht, wo theoretische und praktische Ausbildungsgrundlagen stattfinden. Das zweite und dritte Ausbildungsjahr hilft der Azubi dann in einer Schreinerei mit. Nach drei Jahren erhält der Azubi einen Gesellenbrief. Danach kann der Geselle entweder einen Meisterbrief erwerben oder sich auf der Fachschule zum "staatlich geprüften Techniker der Fachrichtung Holztechnik" fortbilden. Alternativ steht die Ausbildung zum Restaurator offen.

Englschalking

Englschalking

Englschalking ist ein Stadtteil im Münchner Nordosten, der zu dem Stadtbezirk 13 Bogenhausen dazugehört. Englschalking wird im Norden von Unterföhring, im Osten von Dornach, im Süden von Bogenhausen und im Westen von Oberföhring begrenzt.
Englschalking gilt als idyllisches, ruhiges Viertel für Besserverdiener, deshalb stehen in Englschalking auch viele Villen und Einfamilienhäuser. In ganz Bogenhausen leben momentan rund 73.000 Menschen auf einer Fläche von 2371 Hektar. In Englschalking leben viele Singles: Über 50 Prozent der Bevölkerung besteht aus Ein-Personen-Haushalten. Die Sozialstruktur ist sehr ausgewogen, in Englschalking sind sowohl mittlere als auch höhere Einkommensschichten vertreten.

Geschichte von Englschalking

Die erste urkundliche Erwähnung von Englschalking geht auf das Jahr 1231 zurück. Der Name Englschalking geht dabei auf "Engelschalch" zurück, was so viel bedeutet wie "strenger Knecht". Im Jahre 1319 wurde Englschalking an das Hochstift Freising veräußert. Fortan gehörte Englschalking zur Grafschaft Ismaning hinzu, bis es 1818 schließlich Teil der Gemeinde Daglfing wurde.
Im Laufe der Zeit wurde Englschalking immer dichter bebaut, ein Großteil der heutigen Bebauung im historischen Ortskern von Englschalking stammt noch aus der Zeit des 19. Jahrhunderts. Englschalking gelangte zu Wohlstand, als für die rege Bautätigkeit in München Ziegel von Bedeutung wurden und Englschalking diese liefern konnte.
Auch aus diesem Grund entwickelte sich Englschalking zu einem zentralen und wichtigen Ort der Gemeinde Daglfing. 1896 wurde die für die ganze Gemeinde bedeutende Gemeindeschule in Englschalking eröffnet. Zusammen mit Daglfing wurde Englschalking schließlich 1930 nach München eingemeindet.

Englschalking heute

Englschalking ist heute ein Stadtteil mit einer Mischung aus moderner Bebauung und altem Ortskern. Rund um die Kirche Sankt Nikolaus stehen heute noch viele große Höfe in unregelmäßiger Anordnung - ein typisches Beispiel für ein so genanntes Haufendorf. Neben zahlreichen Villen und Einfamilienhäusern finden sich in Englschalking auch große Hochhäuser - der Fideliopark mit bis zu neunzehngeschossigen Wohnblocks nordöstlich des Ortskerns ist ein gutes Beispiel dafür.
Für Familien ist Englschalking interessant, weil es im gesamten Stadtbezirk Bogenhausen viele Schulen (24 Stück) gibt sowie elf Bibliotheken, zwei Theater, zwei Kinos, 24 Sportanlagen, ein Freibad und ein Hallenbad.

Verkehrsanbindung in Englschalking

Englschalking ist gut an das Münchner Straßennetz angebunden. Dank der Nähe zum Isarring ist man sowohl schnell im Zentrum der Stadt als auch auf der Nürnberger Autobahn oder am Flughafen.
Die S-Bahnlinie S8 hat eine eigene Haltestelle (Englschalking), außerdem hält die U-Bahnlinie U4 in der Nähe (Haltestelle Arabellapark).