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Brancheninfo: Toiletten

Sanitäre Anlagen

Sanitär deckt im privaten und öffentlichen Bau die Bereiche ab, die der Gesundheit und Hygiene des Menschen dienen. Sie sorgen für eine Wasserversorgung und Abwasserentsorgung. Sanitärtechnik kommt in jedem Haushalt in Form von Duschen, Waschbecken und Toiletten vor, aber auch an Orten, wo man Wert auf Hygiene legt - beispielsweise in Schwimmbädern, Saunen, Großküchen oder Schlachthäusern.
Ein Sanitärinstallateur (umgangssprachlich auch Klempner genannt) montiert und wartet die sanitären Anlagen. Die offizielle Berufsbezeichnung lautet "Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik".
Der größte und sichtbarste Teil der Sanitärtechnik ist die Sanitärkeramik. Dazu zählen Waschbecken, Bidet, Toilette mit Spülkasten, Stehklo, Urinal und Pissoirs, Speibecken und die Fliesen. Badewanne und Duschtasse sind zwar auch ein Teilgebiet der Sanitärtechnik, allerdings zählen sie nicht zu der Keramik, da sie aus emailliertem Stahlblech oder Acryl sind.

Aufgaben der Sanitär

Eine Firma, die Sanitäre Anlagen vertreibt, bietet neben Badinstallationen, Reparaturen (beispielsweise von tropfenden Wasserhähnen, Behebung von Rohrbruch), Badsanierungen, Rohrreinigung und Rohrverlegung, Rohrbruchortung, Abflussreinigung, Heizkesselinstallation, Boilerentkalkungen und sonstige Entkalkungen, Wartungsdienst und anderen Gas-Wasser-Installationen meist noch andere Dienstleistungen wie Solarinstallationen, Gasleitungsinstallation, Fliesenverlegung, Kanalreinigung, Kanalbau und Kanaluntersuchung, Grubenentleerung, Gas-Etagen-Heizungen und Kernbohrungen an.
Zu diesen Arbeiten gehören Dienstleistungen wie Beratung, Kundendienst und 24-Stunden-Nothilfe beispielsweise bei Rohrbruch dazu.

Sendling

Sendling

Der Begriff Sendling bezeichnet ein traditionsreiches Stadtviertel in München, das den Stadtbezirk 6 - Sendling darstellt. Weitere Namen beziehungsweise Teile von Sendling sind Untersendling, Mittersendling und Obersendling. Obersendling gehört allerdings zum Stadtbezirk 19 - Thalkirchen-Obersendling-Forstenried-Fürstenried-Solln dazu.
In Sendling wohnen aktuell rund 38.000 Münchner auf einer Fläche von 3,93 Quadratkilometern. Sendling wird im Norden durch die Ludwigsvorstadt und die Isarvorstadt begrenzt und im Westen durch die S-Bahnlinie 7. Der Stadtteil umschließt die Isar plus Flaucher im Osten Münchens. Im Süden geht Sendling in Thalkirchen bzw. Obersendling über.

Die Geschichte von Sendling

Im Bereich des heutigen Sendling gab es wahrscheinlich keine Siedlungen der Römer, aber im Umkreis darum. Dass Sendling schon lange bewohnt wurde, beweisen Knochenfunde, die sich auf etwa 4000 Jahre zurückdatieren lassen. Im 6. Jahrhundert übernahm ein germanischer Sippenführer namens "Sendilo" die Ortschaft. So entstand der Name Sendling. Durch die Gründung Münchens erlebte Sendling einen Aufschwung, viele Bürger reisten in die "Großstadt", um sich dort auf dem Markt einzudecken.
Wie viele andere umliegenden Ortschaften wurde auch Sendling im Dreißigjährigen Krieg gebeutelt. Die Einwohnerzahl nahm stark ab. Im Jahr 1877 wurden Unter- und Mittersendling und die Sendlinger Haide nach München eingemeindet. Der wirtschaftliche Aufschwung begann in Sendling mit der Eröffnung der Großmarkthalle 1912. Während dem Zweiten Weltkrieg wurde auch Sendling vom Bombenhagel der Alliierten getroffen, allerdings litt das Stadtviertel nicht so schlimm wie andere Stadtteile Münchens.

Sendling heute

Sendling ist ein moderner Stadtteil, in dem sich heutzutage viele Firmen und Handwerker angesiedelt haben. Ein Meilenstein in der wirtschaftlichen Geschichte von Sendling stellt mit Sicherheit der Bau der Großmarkthalle dar, die 1912 eröffnet wurde. Die Handelshalle für Obst und Gemüse ist die drittgrößte in Europa, 2005 wurden in der Halle in Sendling Waren im Wert von über 750 Millionen Euro umgeschlagen. Aus diesem Grund entfallen viele Arbeitsplätze in Sendling auf die Großmarkthalle bzw. die damit zusammenhängenden Betriebe - 20 Prozent der rund 15.000 Arbeitsstellen entfallen auf Handelsunternehmen, ein Großteil davon ist im Großhandel tätig.
In Sendling wohnen heute viele Erwerbstätige, der Anteil an Ausländern beträgt 25 Prozent und liegt somit leicht über dem städtischen Durchschnitt. In Sendling dominieren die Einpersonenhaushalte. Momentan wohnen in Sendling viele Menschen mit unterem bis mittlerem Bildungsniveau, doch zurzeit findet eine verstärkte Zuwanderung junger Menschen mit hohem Bildungsniveau statt, so dass Sendling in Zukunft stärker durchmischt sein wird.
Für Familien bietet Sendling ein breites Angebot an mehreren Schulen verschiedener Schultypen sowie viele Freizeitangebote wie die Stadtbücherei Sendling oder die Sendlinger Kulturschmiede e.V. Daneben bietet sich für Familien als Freizeitgestaltung natürlich der Flaucher an - der Isarabschnitt lockt seit jeher Jung und Alt zur Erholung mitten in Sendling.

Verkehrsanbindung von Sendling

Sendling ist durch seine zentrale Lage gut an den öffentlichen Verkehr und an den Individualverkehr angebunden. Die wichtigste und bekannteste Straße in Sendling ist die Brudermühlstraße, ein Teilstück des Mittleren Rings. Rund 143.000 Fahrzeuge verkehren täglich auf der bedeutenden Straße.
In Sendling fahren unter anderem die S-Bahnlinien 7 und 27 sowie die U-Bahnlinien 3 und 6, die gleich mehrere Stationen anfahren. Außerdem verkehren mehrere Buslinien der Münchner Verkehrsgesellschaft.