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Tresore Berg am Laim: 3 Einträge gefunden

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Branche: Tresore Berg am Laim
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Brancheninfo: Tresore

Tresor

Ein Tresor ist ein besonders gut gesichertes Aufbewahrungsbehältnis für Wertgegenstände, Geld oder sonstige Gegenstände, die vor Diebstahl, Feuer oder Sonstigem geschützt werden müssen, wie beispielsweise Waffen.
Es gibt verschiedene Arten und Sicherheitsstufen von einem Tresor, wie beispielsweise den Stahlschrank, den Wertschutzsschrank, den Panzergeldschrank und den Tresor einer Bank, der auch als Tresorraum bezeichnet wird. Zu einem Tresor sagt man umgangssprachlich auch Panzerschrank, Safe, Geldschrank, Geschäftstresor, Heimtresor oder Sicherheitsschrank.

Die Sicherheitsnormen eines Tresors

Die ersten Tresore in Form von besonders sicheren Truhen gab es schon im Mittelalter. Vor 200 Jahren kam der erste Tresor unter diesem Namen auf, allerdings war er noch nicht mit dem gleichen Sicherheitsstandard wie ein heutiger Tresor versehen. Bis in die 1960er Jahre hatte jede Firma ihre eigenen Sicherheitsanforderungen an einen Tresor, erst die Fachgemeinschaft Geldschränke und Tresoranlagen entwickelte allgemeingültige Normen. Das europäische Institut CEN führte 1992 Prüf- und Gütenormen für den Tresor ein.
Im Zuge dieser Angleichung am europäischen Markt wird das deutsche Normenwerk VDMA 24990 in den nächsten Jahren unbedeutender werden. Die VDMA-Norm regelt die Sicherheitsstufe eines Tresors, nach der sich auch Versicherungsunternehmen richten - die unterschiedlichen Kennzeichnungen reichen von dem Schutz für Geldbeträge von 2500 Euro bis 100000 Euro. Die geringste Sicherheitsstufe ist Stufe A, die höchste Sicherheitsstufe E 10 (diesen Tresor nennt man dann Panzergeldschrank).
Die Europa-Norm nach EN 1143-1 und EN 14450 teilt Tresore in Sicherheitsstufen von Klasse S1 bis Klasse 6 ein (diese Tresore nennt man Sicherheitsschrank bzw. Wertschutzschrank).

Nutzungs- und Montageformen eines Tresors

Tresor ist nicht gleich Tresor: Je nach Anforderung gibt es ganz unterschiedliche Modelle, beispielsweise: Einwurfschrank mit Schublade, Bodentresor, Waffenschrank, Rohrtresor, Geldautomat, Schlüsselschrank, Schlüsselübergabesystem, Nachttresor, Deposit-Wertschrank und unfallgeschützter Datenspeicher. Auch große Räume wie der Wertschutzraum können als Tresor bezeichnet werden.
Auch unterscheiden sich Tresore in der Art der Montage. Wandeinbaumodelle müssen fachgerecht in die Wand eingemauert werden, so dass sie nicht herausgerissen werden können. Ein Wandtresor deckt trotz Einbau oftmals nur die Sicherheitsstufe Klasse 1 ab. Ein Möbeltresor ist ein kleinerer Tresor, der in ein Möbelstück eingestellt wird. Das Möbelstück sollte mit dem Mauerwerk verschraubt werden. Ein derartiger Tresor bietet zwar einen Grundschutz, allerdings kommt es hier auch auf die Festigkeit der Dübel in der Wand an. Wird ein Tresor frei im Raum aufgestellt, so sollte dieser ein großes Gewicht haben, um nicht einfach fortgetragen werden zu können. Diese Standtresore haben ein Eigengewicht von bis zu 3500 Kilogramm.

Berg am Laim

Berg am Laim

Der Begriff Berg am Laim bezeichnet ein Stadtviertel im Münchner Osten, das den Stadtbezirk 14 Berg am Laim bildet. In Berg am Laim wohnen momentan rund 37.000 Münchner auf einer Fläche von 631 Hektar - Berg am Laim ist somit einer der (flächen- und einwohnermäßig gesehen) kleinsten Stadtteile von München.
Berg am Laim wird im Westen von Haidhausen begrenzt, im Osten von Trudering, im Süden von Ramersdorf und im Norden durch Riem bzw. Bogenhausen. Früher gehörten Zamdorf und Steinhausen zu Berg am Laim, gehören nun aber seit der Neugliederung 1992 zu Bogenhausen hinzu.

Geschichte von Berg am Laim

Berg am Laim kann auf eine lange Geschichte zurück blicken. Erstmals urkundlich erwähnt wurde Berg am Laim im Jahre 812 als "ad Perke". Der Zusatz "am Laim" folgte erst viel später, nämlich im Jahre 1430. Der Name von Berg am Laim setzt sich aus Berg (da das Stadtviertel erhöht ist) und Laim (das Dorf befand sich auf einer Löß-Lehm-Zunge der Münchner Schotterebene) zusammen. Interessant ist, dass Berg am Laim zwar geographisch zu Oberbayern gehörte, politisch aber wurde der heutige Stadtteil damals zum Kurfürstenbistum Köln zugerechnet.
Nachdem sich das Kurfürstenbistum Köln im Jahre 1801 auflöste, wanderte der Besitz von Berg am Laim nach Bayern. 1818 wurde Berg am Laim schließlich zur selbstständigen Gemeinde ernannt und 1913 nach München eingemeindet. In den darauf folgenden Jahren entwickelte sich Berg am Laim zu einem Wohnviertel. Im Zuge des sozialen Wohnungsbaus wurden Großwohnsiedlungen wie Neuramersdorf in dem Stadtviertel errichtet.
Mit der Zeit wuchs die Bevölkerung in Berg am Laim immer rascher an. Um diesem Wachstum und dem damit verbundenen Verkehrsaufkommen gerecht zu werden, wurde die Berg-am-Laim-Straße bzw. die Kreillerstraße vierspurig ausgebaut.

Berg am Laim heute

Heute ist Berg am Laim ein Stadtteil mit viel Neubautätigkeit. Seit dem Wegzug des Flughafens aus Riem spielt auch der Fluglärm keine Rolle mehr, so dass immer mehr Münchner in das zentrale, aber doch grüne Stadtviertel ziehen. Arbeitsplätze gibt es im Bereich der Industrie und des Gewerbes. Viele Betriebe haben sich entlang der Bahnstrecke zwischen Trudering und Ostbahnhof angesiedelt.
Berg am Laim ist auch für Familien interessant, da es in dem Stadtviertel 17 Schulen, zwei Museen, zwei Bibliotheken und zahlreiche Möglichkeiten zur Erholung dank elf Sportanlagen und einem Theater gibt. Außerdem ist der Riemer Park - besser bekannt als "BUGA-Park" - ganz in der Nähe und lockt mit einem künstlichen See, einem Kiosk sowie Beachvolleyballplätzen.

Verkehrsanbindung in Berg am Laim

Berg am Laim ist sehr gut an das Münchner Straßennetz angebunden. Die wichtigste Straße ist die Berg-am-Laim-Straße bzw. Kreillerstraße, außerdem ist der Innsbrucker Ring als Teilstück des Mittleren Rings ganz in der Nähe.
Neben einer Trambahn- und verschiedenen Buslinien halten in Berg am Laim die S-Bahnlinien S2 und S4 (Haltestelle Berg am Laim) sowie die U-Bahnen U2 und U5.