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Brancheninfo: Tür

Tür

Eine Tür ist ein Gegenstand, den man an einer Öffnung einer Wand befestigen kann. Die Tür dient vor allem dazu, diese Öffnung zu schließen und so einen Raum von einem anderen abzugrenzen und gleichzeitig die Durchgangsmöglichkeit zu gewährleisten. Um unbefugten Personen den Durchgang zu verweigern, kann die Tür beispielsweise mit einem Schloss versehen werden, zu dem man einen Schlüssel braucht.
Die Tür wird auch manchmal als Türe bezeichnet, die Mehrzahl sind Türen. Ein größeres Exemplar der Tür nennt sich Tor. Eine Tür kann neben der oben erwähnten Funktion noch weitere erfüllen, wie beispielsweise Räume gegen Wärme, Schall, Brand, Strahlen oder Rauch schützen. Allerdings benötigt es für diese Funktionen eine speziell aufgebaute Tür beziehungsweise mehrere Türen hintereinander.

Produkte einer Firma die Türen vertreibt

Eine Firma, die Türen günstig und preiswert vertreibt, hat oftmals neben der eigentlichen Tür noch Beschläge im Angebot (also beispielsweise eiserne Bänder an der Tür), Schlösser für die Türen, Zubehör rund um die Tür wie Türstopper, Türschließer, Standflügelverriegelung, Türöffner, Türklopfer, Türklingel, Türspion, Briefwurfschlitz oder Türklangspiel.
Neben dem Vertrieb und Verkauf der Tür bietet die Firma oft noch den Einbau der Tür in der Wohnung des Kunden an, da diese Montage oft ein Fachmann übernehmen sollte. Des Weiteren kann die Firma für Türen auch einen Kundendienst anbieten - der beispielsweise dann gerufen wird, wenn die Tür gewartet oder repariert werden muss.

Bauformen der Tür

Eine Tür wird meistens als Anschlagtür gebaut, das bedeutet, dass das Türblatt beweglich ist und über Scharniere am Türrahmen befestigt ist. Daneben gibt es noch die Schiebetür, die auf einer Laufschiene befestigt ist, und die Falttür, bei der sich die Tür beim Öffnen aus der Schließebene heraus falten kann.
Im Bauwesen unterscheidet man zwischen den verschiedenen Bestandteilen der Tür, wie dem Türblatt (dem eigentlichen beweglichen Teil der Tür) mit dem Türfutter (der Innenseite der Tür), dem Türstock (der Rahmen, der die Tür schließt) mit dem Türsturz, der Türschwelle, der Türzarge, der Blende und dem Blindstock, und der Türfalz mit der Dichtung der Tür.

Funktion der Tür

Je nach Einsatzgebiet kann die Tür eine komplett unterschiedliche Funktion erfüllen. Man kennt vor allem folgende Einsatzgebiete: Standardtür (beispielsweise als Zimmertür), Schallschutztür (eine besonders schalldämmende Tür, die mit schalldämpfendem Material gefüllt ist), Sicherheitstür (eine besonders sichere Tür, die beispielsweise mit Mehrfachverriegelung oder Profilzylinderschloss gesichert ist), Brandschutztür (eine Tür, die das Feuer aufhält), Rauchschutztür (diese Tür schützt vor Rauch), Strahlenschutztür (eine Tür, die vor Röntgenstrahlen schützt - diese Tür kommt beispielsweise in Arztpraxen zum Einsatz), Zellentür (eine massive Tür mit einem Riegel) und Tapetentür (auch Geheimtür genannt, eine Tür, die kaum sichtbar in die Tapete integriert ist).
Die Tür kommt allerdings nicht nur in einer Wohnung vor. Ein weiterer Einsatzzweck ist beispielsweise die Verwendung als Autotür, als Schranktür, als Ofentür oder als Kühlschranktür. All diese Formen haben gemeinsam, dass sie zwei verschiedene Bereiche trennen.

Schwabing

Schwabing

Schwabing ist ein Stadtviertel nördlich der Münchner Innenstadt. Schwabing besteht aus den Bezirken Schwabing-West (Stadtbezirk 4) und Schwabing-Freimann (Stadtbezirk 12). Schwabing-West ist ca. 437 Hektar groß, Schwabing-Freimann 2500 Hektar. Insgesamt leben in den beiden Bezirken ungefähr 114000 Münchnerinnen und Münchner.
Schwabing zählt bei Einheimischen und Touristen gleichermaßen zu den beliebtesten Stadtvierteln Münchens.

Lage und Verkehrsanbindung von Schwabing

Die Stadtbezirke die Schwabing ergeben, liegen im Münchner Norden. Die östliche Grenze von Schwabing bilden der Englische Garten und die Isar, die westliche der Stadtteil Neuhausen. Im Norden liegen die Stadtviertel Milbertshofen und Freimann. Im Süden grenzt Schwabing an die Maxvorstadt, Schwabing (und die bekannte Leopoldstraße) beginnen am Siegestor.
Verkehrsmäßig ist Schwabing äußerst gut erschlossen. Das Viertel wird von den U-Bahnlinien U3 und U6 sowie von mehreren Bus- und Tramlinien bedient. Die Innenstadt sowie der Hauptbahnhof sind so jeweils in nur wenigen Minuten zu erreichen. Auch für Autofahrer ist Schwabing aufgrund der Nähe des Mittleren Rings gut zu erreichen. Die Autobahn A9 Richtung Nürnberg beginnt in Schwabing.

Die Geschichte von Schwabing

Schwabing kann auf eine längere Geschichte zurückblicken, als die Stadt München. Erstmals urkundlich erwähnt wurde Schwabing als "Svapinga" um 782 (Zum Vergleich: München wurde erst 1158 gegründet).
Der Name geht vermutlich auf den Gründer des Dorfes, einen aus Schwaben stammender Siedler ("Svapo" genannt), zurück. 1886 erlangte Schwabing den Status einer Stadt. 1890 wurde dann die Eingemeindung von Schwabing in die Stadt München durchgeführt.

Schwabing als kulturelles Zentrum Münchens

Mit der Gründung der Universität wurde München um die Jahrhundertwende zu einem der kulturellen Zentren in Deutschland. Das Stadtviertel Schwabing nimmt in diesem Zusammenhang eine besondere Rolle ein: zusammen mit der Maxvorstadt (wo die Universitäten beheimatet sind) war Schwabing die Wirkungsstätte der Wahl vieler bekannter Künstlerinnen und Künstler. Zu den bekanntesten gehören die Mitglieder der Künstlergruppe "Blauer Reiter" um den Maler Wassily Kandinsky, Paul Klee, Franz Marc und die Literaten Heinrich und Thomas Mann, Frank Wedekind, Rainer-Maria Rilke, Ludwig Thoma, Lion Feuchtwanger, Joachim Ringelnatz und viele mehr.
Auch politisch spielte Schwabing häufig eine wichtige Rolle. In Schwabing wohnten die Hauptprotagonisten der bayrischen Räterevolution, Wladimir Iljitsch Lenin verbrachte einige Jahre in Schwabing und die Schwabinger Krawalle in den 60er Jahren waren eine der ersten Jugendrevolten Europas, die später in die 68er Bewegung mündeten.

Die beliebtesten Orte in Schwabing

Schwabing ist bei den Münchnern in erster Linie wegen dem besonderen Flair und der hohen Lebensqualität beliebt. So belegt die Leopoldstraße (die vom Siegestor zur Münchner Freiheit führt) mit ihren zahlreichen Straßencafés und Geschäften unangefochten den ersten Platz unter den Münchner Flaniermeilen. Zum Verweilen laden auch das Atrium und der Park an der Münchner Freiheit ein. Darüber hinaus ist der Englische Garten, der weltweit größte innerstädtische Park, von Schwabing aus in nur wenigen Minuten zu erreichen.