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Tür aufsperren Laim: 12 Einträge gefunden

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Brancheninfo: Tür aufsperren

Aufsperrdienst

Ein Aufsperrdienst ist ein Unternehmen, das Notöffnungen der Haustür oder anderer Türen anbietet, falls sich der Kunde ausgesperrt hat. Aufsperrdienste bezeichnet man auch als Schlüsseldienste.
Einen kompetenten Aufsperrdienst zeichnen kurzfristige Termine, Soforthilfe im Notfall und bei Einbruchsschäden und eine gute Beratung aus. Ein kompetenter Aufsperrdienst schafft es meist, eine zugefallene Türe so zu öffnen, dass nach der Notöffnung nichts beschädigt ist. Viele Aufsperrdienste bieten außerdem noch ähnliche Dienstleistungen und Produkte an. So verkaufen sie beispielsweise Tresore, Geldschränke, Briefkästen und Schließanlagen.

Dienstleistungen eines Aufsperrdienstes

Ein Aufsperrdienst kann die Fertigung und die Montage von Alarmanlagen und Schließanlagen anbieten, Beschläge, Zylinder, Schlösser, Rollläden, Jalousien Markisen, Tresore, Geld- und Wertschränke, Briefkästen und Briefkastenanlagen, Schilder, Stempel und andere Produkte aus dem Bereich der Schließtechnik herstellen.
Ein Aufsperrdienst kann auch die Fertigung von Nachschlüsseln anbieten. Das kann dann notwendig werden, wenn Schlüssel verloren wurden, oder wenn beispielsweise für den Dachboden kein Schlüssel mehr auffindbar ist und ein neuer hergestellt werden muss.

Technik und Werkzeuge eines Aufsperrdienstes

Ein Aufsperrdienst verwendet hauptsächlich zwei Techniken zum Aufsperren einer Tür: Das Setzen und das Harken. Während beim Setzen die Stifte des Schlosses einzeln heruntergedrückt werden, wird beim Harken mit einem speziellen Werkzeug, der "Schlange", über die Stifte gestrichen.
Folgende Werkzeuge kommen bei einem Aufsperrdienst zum Einsatz: Spanner, Hook, Halbdiamant, Schlange, Tropfenhaken, E-Pick und Schlagschlüssel. Ein kompetenter Aufsperrdienst beherrscht in der Regel viele Verfahren und Werkzeuge zur Schlossöffnung, um jeden Schlosstyp handhaben zu können.

Tipps für die Beauftragung eines Aufsperrdienstes


- Deponieren Sie einen Ersatzschlüssel bei Bekannten oder bei Ihrem Nachbarn.
- Vermeiden Sie Situationen, in denen sie einen Aufsperrdienst rufen müssen.
- Prüfen Sie bereits im Vorfeld einige Aufsperrdienste und schreiben Sie sich die Nummern auf. So können Sie im Notfall leicht darauf zurückgreifen. Einen guten Aufsperrdienst finden Sie im Branchenbuch Die Münchner.
- Falls Sie sich ausgeschlossen haben: Bewahren Sie auf jeden Fall Ruhe!
- Wenn ein Notfall vorliegt, dann sollten Sie auf den Aufsperrdienst verzichten und lieber die Polizei oder Feuerwehr rufen. Ein Notfall liegt beispielsweise dann vor, wenn ein Kind in der Wohnung eingeschlossen ist oder Sie vergessen haben, den Herd abzustellen.
- Wenn Sie den Aufsperrdienst rufen, schildern Sie ihm, ihre Situation.
- Klären Sie mit dem Aufsperrdienst, welche Arbeiten erledigt werden. Das gibt Ihnen einen Überblick.

Laim

Laim

Der Begriff Laim bezeichnet einen Stadtteil in München, der westlich gelegen ist und den "Stadtbezirk 25 Laim" bildet. In Laim wohnen etwa 50 000 Münchner. Früher war Laim weniger bevölkert als heute, sein Wachstum erlebte Laim erst mit der Eröffnung des Rangier- und Güterbahnhofes und der darauf folgenden Eingemeindung zu der Stadt München.
Laim ist heute vorwiegend ein Wohnviertel. In München gibt es ein weiteres Viertel mit Laim im Namen – Berg am Laim. Der Stadtteil im Münchner Osten hat allerdings nichts mit dem westlich gelegenen Laim zu tun.

Die Geschichte von Laim

Laim existiert viel länger als München selbst. Urkundlich erwähnt wurde die eigenständige Ortschaft erstmals um 1047 rum, als "loco leima", was "im Ort Leim" bedeutet. Der Name Laim kommt von "leim", was wiederum eine Bezeichnung für Lehm bzw. den Lehmboden war. Wahrscheinlich stammt die Kirche St. Ulrich, die heute noch in Laim steht, sogar aus dieser Zeit.
Im Dreißigjährigen Krieg wurde das Dorf niedergebrannt, 1818 schließlich wurde Laim zu einer eigenen Gemeinde. 1890 wohnten bereits 290 Menschen in Laim, nachdem allerdings der Rangierbahnhof eingeweiht wurde, nahm das Bevölkerungswachstum rapide zu. Bis 1901 hatte sich die Einwohnerzahl in Laim sogar verzehnfacht.
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde zerbombter Wohnraum in Laim wieder aufgebaut. Da es viele unbebaute Flächen gab, ging das rasch von statten. In den 1990er Jahren wurde der Rangierbahnhof aufgelöst, so dass Laim heutzutage weniger Industrie- als vielmehr Wohngebiet ist.

Lage und Verkehrsanbindung in Laim

Laim liegt im Westen von München. Im Norden grenzt Laim an den Stadtteil Neuhausen-Nymphenburg, im Osten an die Schwanthalerhöhe, im Westen an Hadern bzw. Pasing-Obermenzing und im Süden an Sendling-Westpark bzw. Hadern.
Da Laim im Gegensatz zu anderen Vierteln sehr zentral liegt, besteht in dem Stadtteil eine gute Verkehrsanbindung. Wichtige Straßen sind die Landsberger Straße, die Fürstenrieder Straße und die A96. Bekannt ist außerdem noch die Westendstraße. Der öffentliche Nahverkehr ist in Laim ebenso vertreten, und zwar mit den U-Bahnlinien 4 und 5, den Tramlinien 18 und 19, den Buslinien 51, 57 131, 132, 151 und 168 und der S-Bahn.

Sehenswürdigkeiten in Laim

In Laim gibt es - obwohl der Stadtteil hauptsächlich ein Wohnviertel ist - einiges zu sehen. Das historische Zentrum von Laim ist der Laimer Anger, gleich gegenüber befindet sich die Kirche St. Ulrich, die vermutlich bereits seit der Gründungszeit von Laim steht. Für Kirchenfreunde gibt es außerdem noch die Paul-Gerhardt-Kirche und die Pfarrkirche "Zu den heiligen zwölf Aposteln" zu besichtigen.
Nicht unerwähnt bleiben sollte auch das Laimer Schlössl, das in der Agnes-Bernauer-Straße unter Max Emanuel als Wirtschaftsgebäude errichtet wurde und im 19. Jahrhundert renoviert wurde. In der Fürstenrieder Straße 21 in Laim fällt einem sofort ein leer stehendes Haus auf:
Es ist das ehemalige Kaufhaus Beck, das heute Gegenstand politischer Diskussionen ist. Was künftig mit dem Haus geschehen soll, ist bislang unklar.